Kryptowährungen existieren nur digital, das Handeln mit Coins ist damit ausschliesslich online möglich. Für interessierte Trader gibt es einiges zu beachten.

Wo findet das Handeln mit Coins statt?

Wie die Wertpapierbörsen für klassische Währungen gibt es auch für Kryptowährungen einen Marktplatz: Auf Cryptocoin-Börsen werden die digitalen Währungen gehandelt.

Die Börsen für Coins funktionieren wie klassische Wertpapierbörsen, existieren jedoch ausschliesslich online. Derzeit (2018) gibt es über zehn von ihnen, als grösste Krypto-Börse gilt Bitfinex. Untereinander unterscheiden sich die einzelnen Marktplätze vor allem in den Kryptowährungen, die dort gehandelt werden können. Bei den meisten sind das maximal drei: Bitcoin, Ethereum und Litecoin.

Auf manchen Plattformen können ausschliesslich digitale Währungen untereinander gehandelt werden. Auf anderen Krypto-Börsen und Wechselstuben haben Trader hingegen die Möglichkeit, Coins gegen Zentralbankgeld, häufig auch als Fiat-Geld bezeichnet, zu erwerben.

Was sind Bitcoin-Wechselstuben?

Streng genommen muss bei den Handelsplattformen für Kryptowährungen zwischen reinen Cryptocoin-Börsen und Bitcoin-Wechselstuben unterschieden werden. Krypto-Börsen funktionieren wie eine Präsenzbörse am Aktienmarkt: Trader handeln untereinander, der Betreiber der Börse stellt weder Kurse, noch hält er selbst Coin-Bestände.

Anders ist es bei den sogenannten Bitcoin-Wechselstuben. Der Anbieter stellt hier eigene Kurse und hat eigene Bestände, die er auch verkaufen kann. Damit wird die Liquidität sichergestellt. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass Trader weitestgehend anonym bleiben können. Normalerweise werden weder Wallet noch Konto benötigt.

Wie registriert man sich auf einer Cryptocoin-Börse?

Anders als bei vielen Wechselstuben, muss man sich auf Krypto-Börsen registrieren. Dazu benötigen Sie meist nur eine E-Mail-Adresse und ein Passwort. Zur Gewährleistung der Sicherheit kommt häufig die Zwei-Faktor-Authentifizierung, auch als 2FA abgekürzt, zum Einsatz. Darunter versteht man ein System, das einen doppelten Identitätsnachweis verlangt.

Mögliche Komponenten dieser Prüfung sind u.a.:

  • Wissen des Nutzers (z.B. Passwort)
  • Eigentum des Nutzers (z.B. Schlüssel)
  • Körperliche Eigenschaft des Nutzers (z.B. Fingerabdruck)

Diese Faktoren sind beliebig kombinierbar und wurden schon lange vor dem Aufkommen von Krypto-Börsen eingesetzt. In der Praxis kommen sie beispielsweise bei Banken zum Einsatz: Um am Automaten Geld abzuheben, werden Wissen und Eigentum abgefragt – Kunden benötigen ihre Bankkarte und ihren PIN.

Bei der Nutzung von Krypto-Börsen empfehlen wir, unbedingt auf eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zu achten. Meist bestehen die Komponenten aus einem Passwort und einem QR-Code, der auf Ihr Smartphone gesendet wird. Das Risiko eines Fremdzugriffs wird damit erheblich gesenkt.

Wie handelt man auf einer Krypto-Börse?

Zum Start muss der Account mit Zentralbankwährung oder einer digitalen Währung aufgeladen werden. Damit können Trader dann die gewünschten Coins erwerben, die anschliessend im sogenannten Wallet aufbewahrt werden.

Darunter versteht man in diesem Zusammenhang ein elektronisches Portemonnaie. Mittels bestimmter Datensätze wird in ihm der persönliche Coin-Bestand eines Traders dokumentiert.

Welche Arten von Wallets gibt es?

Die einzelnen Wallets werden in zwei grosse Gruppen unterteilt: Online-Wallets und Offline-Wallets. Erstere bergen theoretisch immer das Risiko eines fremden Zugriffs und damit auch des Diebstahls der Coins durch Hacker, während Offline-Wallets ohne Internet auskommen und in Papierform als sogenanntes Paper Wallet oder in der Hardware-Variante, wie beispielsweise dem Ledger, daherkommen.

Für jedes Wallet gibt es einen öffentlichen und einen privaten Schlüssel. Letzterer funktioniert wir ein geheimes Passwort, während der öffentliche Schlüssel eher einer IBAN und damit einer Art Adresse gleicht, über die Kryptowährungen versendet und empfangen werden können. Werden im entsprechenden Wallet nur Bitcoins verwaltet, spricht man auch von einer Bitcoin-Adresse.

Was ist ein Crypto-Broker?

Die Eröffnung eines Wallets ist mit einem – überschaubaren – technischen Aufwand verbunden. Wer den nicht betreiben und dennoch beim Handeln mit Coins mitmachen möchte, findet bei Crypto-Brokern eine Alternative.

Darunter versteht man CFD-Broker, die unter anderem Kryptowährungen als Basiswerte zur Verfügung stellen. Aktuell (2018) sind das etwa zehn, doch es ist abzusehen, dass diese Zahl in der nächsten Zeit deutlich wachsen wird.

Der CoinPro.ch Anbieter-Test – die besten Möglichkeiten für den Kauf, Handel und Trading von Kryptowährungen

Anbieter

Beschreibung

Bewertung

Zum Anbieter

Alle bekannten Kryptowährungen ohne Wallet - eToro offeriert Handel mit den Top-Kryptowährungen, Crypto-CFDs und speziellen Copy Portfolio

98%

5.0 out of 5.0 stars5.0

Bewertung lesen

Anbieter aus Österreich - spezialisiert auf den Handel mit Bitcoin, Ethereum und vielen weiteren Kryptowährungen und kostenloser Wallet angeboten.

97%

5.0 out of 5.0 stars5.0

Bewertung lesen

Ohne Wallet viele verschiedene Krypto­währungen handeln mit unserem CFD-Broker Testsieger Plus500 - 7 Tage die Woche.

96%

5.0 out of 5.0 stars5.0

Bewertung lesen

Jetzt Konto eröffnen

CFD-Service. Dein Kapital ist gefährdet

Binance gehört mit mehreren hunderttausend Kunden weltweit zu den Top-10 grössten und bekanntesten Börsen - die Nutzung der Börse ist kostenlos, es fallen lediglich Gebühren für den Kauf und Tausch von Kryptowährungen an

90%

5.0 out of 5.0 stars5.0

Bewertung lesen

Bitvavo, eine der führenden Börsen aus Europa (Niederlanden) mit einer grossen Auswahl an Kryptowährungen.

90%

5.0 out of 5.0 stars5.0

Bewertung lesen

Jetzt mit 50€ Startbonus bei Anmeldung und erster Kauf! Die erste Krypto-Bank Deutschlands mit sicheren Bankdienstleistungen und einem innovativen Ansatz für das Ausgeben von Bitcoins stehen im Mittelpunkt.

90%

4.5 out of 5.0 stars

Bewertung lesen

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 74-89% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Weitere wichtige Informationen und Tipps zu Kryptowährungen:

Kryptowährungen verstehen – so funktionieren Coins
Wichtige Begriffe verstehen – Kryptowährungen einfach erklärt
Wie übertrage ich Kryptowährungen in mein Wallet?

Jetzt Beitrag teilen

CoinPro.ch verwendet Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr dazu