Vergangene Woche wurde in Vaduz mit dem House of Blockchain Liechtensteins erstes Gemeinschaftsbüro für Blockchain-Projekte eröffnet. Die Idee dazu stammt vom Rechtsexperten Thomas Nägele, der sich mit æternity-Gründer Yanislav Malahov Unterstützung direkt aus der Branche geholt hat.

æternity ist eine Blockchain-Plattform 3.0, die ihren Fokus auf Effizienz und Anwenderfreundlichkeit legt. 2016 legte die Plattform einen sensationellen Start hin – mittlerweile liegt die Bewertung des Unternehmens bei über einer Milliarde Dollar. Damit ist æternity das erste Blockchain-Unicorn Liechtensteins.

Raketenstart auch im House of Blockchain?

Im House of Blockchain sollen diverse Blockchain-Projekte entwickelt werden. Das Gemeinschaftsbüro startete mit 10 Projekten, künftig können Interessierte Büroräume mieten und mit anderen Experten zusammenarbeiten.

Liechtenstein wird schon seit einiger Zeit als place to be für Unternehmen rund um Blockchain und Finance 2.0 gehandelt. Thomas Nägele sieht die Gründe für die vermehrte Wahl vom Standort Liechtenstein in der hohen Rechtssicherheit und der Erleichterung von Formalitäten, die das Fürstentum bietet.

Unterstützung aus Regierungskreisen

Bei der Eröffnungsfeier des House of Blockchain waren rund 160 Gäste anwesend, darunter auch Liechtensteins Regierungschef Adrian Hasler. In einer Rede gratulierte er den Gründern und bekannte sich zu Liechtenstein als Krypto-Standort.

Auch Prinzregent Alois sieht sein Fürstentum gern als zukünftigen Hotspot der Krypto-Community. Er lockt mit Steuervorteilen, EU-Unabhängigkeit und Mut zur Innovation. Hier haben wir bereits darüber berichtet. Die versprochenen gesetzlichen Grundlagen zum Thema Blockchain sollen noch in diesem Sommer auf den Weg gebracht werden, so Hasler letzte Woche.

Jetzt Beitrag teilen

CoinPro.ch verwendet Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr dazu