Wollen Sie mit Kryptowährungen handeln, ist es zunächst wichtig, ihre Eigenschaften zu verstehen. Anders als Zentralbankgeld existieren Coins ausschliesslich digital und werden bislang vor allem spekulativ genutzt. Doch mit einigen kann man bereits bezahlen – online wie offline.

Die wichtigsten Kryptowährungen

Mittlerweile existieren über 1500 digitale Währungen (Juli 2018) und es werden immer mehr. Im Jahr 2009 hat alles mit dem Bitcoin (BTC) angefangen. Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von fast 110 Mio. USD und einem Marktanteil von mehr als 40 Prozent ist der Bitcoin bis heute die bedeutendste Kryptowährung und trotz Kursschwankungen relativ wertstabil. Um eine Inflation dauerhaft zu vermeiden, ist die potenziell schürfbare Menge an Bitcoins auf 21 Mio. begrenzt – mehr wird es niemals geben.

Auf der Liste der wichtigsten Kryptowährungen wird der Bitcoin von Ether (ETH) verfolgt, den es seit 2015 gibt. Mit einem Marktanteil von aktuell knapp 18 Prozent ist der Abstand zum Vorreiter Bitcoin allerdings immens. Die Plätze 3 bis 10 haben einen Marktanteil von 7 bis 1,1 Prozent – ab Platz 70 sinkt der Marktanteil dann in einen quasi nicht mehr messbaren Bereich von unter 0,1 Prozent. 

Chancen und Risiken von Kryptowährungen

In der Vergangenheit hat sich beispielsweise anhand des Bitcoins gezeigt, welche immensen Wertsteigerungen bei Kryptowährungen möglich sind. Der Krypto-Hype der letzten Jahre hat zu einem Boom geführt und Bitcoin-Besitzer, die zum richtigen Zeitpunkt ge- und wieder verkauft haben, konnten dabei riesige Gewinne einstreichen. Damit auch Sie den richtigen Moment erwischen, verraten wir Ihnen alles über die Chartanalyse und den idealen Kauf- und Verkaufszeitpunkt .

Jeder Interessierte sollte sich vor dem Kauf von Kryptowährungen aber auch mit dem grossen Risiko vertraut machen: Wie bei jedem spekulativen Handel sind auch hier drastische Verluste möglich. Wie hoch diese ausfallen können, ist allerdings nicht vorhersehbar. Darum sind Kryptowährungen bisher keinesfalls als sichere Geldanlage oder zur Altersvorsorge geeignet.

Wie gelange ich in den Besitz von Kryptowährungen?

Möchten Sie nun selbst mit Kryptowährungen handeln, haben Sie drei Möglichkeiten, sich Ihr erstes Kontingent aufzubauen:

  1. Mining
  2. Kauf von Coins
  3. Tausch gegen eine andere Kryptowährung

Beim Mining beteiligen Sie sich selbst an der Erschaffung neuer Coins. Hochleistungsrechner lösen dabei komplexe Rechenaufgaben, als Belohnung für die korrekte Lösung entstehen dann die Coins. Allerdings stellt sich häufig die Frage, ob sich das anfänglich sehr profitable Mining heute noch lohnt. Unsere Analyse zu dem Thema finden Sie hier.

Viel einfacher ist der Kauf der gewünschten digitalen Währung. Auf speziellen Online-Plattformen, den Cryptocoin-Börsen, können die Coins ganz einfach gegen Zentralbankwährung, z.B. Schweizer Franken oder Euro, in Höhe des jeweiligen Gegenwerts eingetauscht werden. Wenn Sie bereits eine oder mehrere digitale Währungen besitzen, aber gern eine neue kaufen möchten, können Sie auch die verschiedenen Coins gegeneinander eintauschen und so auf den Einsatz von Zentralbankgeld verzichten.

Falls Sie Ihren Krypto-Handel wie die meisten Einsteiger mit dem guten alten Bitcoin starten wollen, finden Sie hier einen Überblick über die fünf Schritte zum Bitcoin-Besitzer.

Wie übertrage ich Kryptowährungen in mein Wallet?

So, wie Sie Zentralbankgeld auf dem Konto oder im Portemonnaie aufbewahren, haben auch Ihre digitalen Währungen einen festen Platz an dem sie aufbewahrt und verwaltet werden: Das Wallet. Haben Sie auf einer Cryptocoin-Börse Coins erworben, müssen diese anschliessend in Ihr Wallet übertragen werden. Das geht direkt auf den Börsen-Websites. Alles was Sie dafür benötigen, ist der öffentliche Schlüssel Ihres Wallets – vergleichbar mit einer herkömmlichen Kontonummer.

Es existieren drei verschiedene Formen von Wallets:

  1. Online-Wallet
  2. Offline-Wallet (Paper-Wallet)
  3. Hardware-Wallet

Da beim Online-Wallet alle Daten im Internet abgespeichert werden, ist es potenziell durch Hacker angreifbar. Deshalb ist die Offline-Version zu bevorzugen, bei der Sie die Schlüssel in Papierform vorliegen haben.

Eine weitere Möglichkeit ist das Hardware-Wallet, bei dem es sich – vereinfacht gesagt – um einen speziellen USB-Stick handelt. Dieser ist ebenfalls unabhängig vom Internet und damit weitaus sicherer als ein Online-Wallet. Das am weitesten verbreitete Hardware-Wallet ist übrigens der Ledger Nano S. Wie Sie diesen verwenden, erklären wir hier.

Kann ich mit einer Kryptowährung bezahlen?

Wie bereits erwähnt, werden Kryptowährungen derzeit vor allem zu Spekulationszwecken gehandelt. Das heisst aber nicht, dass Sie nicht auch damit bezahlen können! An wenigen Orten können Sie online wie offline mit digitalen Währungen – zugegebenermassen vor allem mit Bitcoins – bezahlen. Dazu benötigen Sie die Zugangsdaten für Ihr Wallet, also Ihren öffentlichen und privaten Schlüssel. Die grössten Vorteile dieser Zahlungsweise gegenüber der normalen Banküberweisung liegen übrigens in den geringeren Kosten und der kürzeren Transaktionsdauer.

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Weitere wichtige Informationen und Tipps zu Kryptowährungen:

Kryptowährungen verstehen – so funktionieren Coins
Kryptowährungen verstehen – das Handeln mit Coins
Wichtige Begriffe verstehen – Kryptowährungen einfach erklärt

 

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