Atlanta (USA) – Der Bitcoin-Zahlungsverarbeitungsdienstleister BitPay hat in einer Finanzierungsrunde 40 Millionen US-Dollar erhalten. Kapitalgeber sind diverse Venture-Capital-Gesellschaften, darunter Menlo Ventures.

Laut eigenen Angaben ist BitPay der grösste Bitcoin-Zahlungsdienstleister der Welt. Mit seiner Software ermöglicht das Unternehmen Einzelhändlern und Onlineshops, die Kryptowährung Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren. 2017 sollen so Zahlungen in Höhe von einer Milliarde US-Dollar abgewickelt worden sein – Tendenz steigend. Auch hierzulande in der Schweiz wächst die Akzeptanz von Händlern und Restaurants mit digitalen Währungen zu zahlen.

Der Zahlungsdienstleister erhält für jede Verarbeitung eine Gebühr von einem Prozent. Erst Ende März hatte das Unternehmen bekanntgegeben, dass ihre Kunden ab sofort auch Bitcoin Cash, eine neue Währung, die im Sommer 2017 als Ableger von Bitcoin entstanden ist, als Zahlungsmittel anbieten können. Man darf davon ausgehen, dass in der Zukunft weitere digitale Währungen folgen werden.

Glaube an digitale Währungen

Die aktuelle Finanzierungsrunde ist die zweite grosse Kapitalerhöhung in der Firmengeschichte von BitPay. 2013 hatte der Zahlungsdienstleister bereits Investments in Höhe von 30 Millionen US-Dollar erhalten. Kapitalgeber waren damals u.a. Richard Branson und Jerry Yang.

Auch zur Runde der neuen Investoren gehören bekannte Namen wie G-Squared und Capital Nine. Renommiertester Kapitalgeber ist aber Menlo Ventures, eines der ersten VC-Unternehmen des Silicon Valley. Mit Investments in Firmen wie Uber, Roku und Siri ist Menlo bereits überaus erfolgreich, doch mit BitPay wagt sich Menlo erstmals auf Krypto-Terrain. Dieses Investment zeigt aber, dass digitale Währungen weiter auf dem Vormarsch sind und trotz der teilweisen grossen Schwankungen viele ungebrochen daran glauben, dass sich Bitcoin und Co. vollumfänglich durchsetzen.

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