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Was ist die Blockchain?

von Paul

Die technische Grundlage für das Bitcoin-Netzwerk und zahlreiche andere Kryptowährungen ist die sogenannte Blockchain, was so viel wie Blockkette bedeutet. Dieses öffentliche Buchungssystem ist dezentral und es werden dort sämtliche Buchungen gespeichert, die zuvor bestätigt worden sind. Die Reihenfolge der Blockketten wird durch das System der Kryptographie gewährleistet.

Was ist die Blockchain?

Blockchain – Definition und Sicherheit

Blockchain kann mit Blockkette übersetzt werden und es handelt sich dabei um eine Summe bzw. Liste, die aus Datensätzen besteht. Diese Datensätze bilden zusammen einzelne Blöcke, die wiederum mittels der Kryptographie zu Blockketten verbunden werden. Eine wichtige Eigenschaft der Blockchain besteht darin, dass diese Datensatz-Liste kontinuierlich erweitert wird. Technisch betrachtet ist es so, dass jeder Block aus der Kette einen sicheren Hash des jeweils vorherigen Blocks beinhaltet. Die Sicherheit spielt ohnehin eine grosse Rolle, sodass es für jeden Block die drei folgenden Sicherheitsmerkmale gibt:

  • Hash (Sicherheit des vorherigen Blocks)
  • Transaktion beginnen und bestätigen
  • Zeitstempel

Die Blockchain ist ein dezentrales Buchungssystem, an dem sich sehr viele Parteien beteiligen, wie zum Beispiel sämtliche Personen, die Bitcoins als bekannteste Kryptowährung kaufen oder schürfen. Jeder Block der jeweiligen Blockkette ist von dieser unabhängig, was ebenfalls zur hohen Manipulationssicherheit beiträgt.

Wie funktioniert die Blockchain?

Die Technologie, die hinter der Blockchain steht, ist für Laien nicht einfach zu verstehen. Dennoch möchten wir Sie kurz mit den Grundlagen vertraut machen. Die wohl entscheidende Basis der genutzten Technologie ist es, dass Transaktionen der Gegenwart stets auf zeitlich vorher stattgefundenen Transaktionen aus der Vergangenheit basieren. Es ist also nicht möglich, in der Gegenwart eine Transaktion zu verifizieren, ohne dass diese auf einer bereits zuvor stattgefundenen Transaktion aufbauen würde. Somit können aktuelle Transaktionen quasi beweisen, dass es vorherige Transaktionen gegeben hat, und somit als korrekt verifiziert. Diese Technik führt dazu, dass es – bisher zumindest – keine Möglichkeit gibt, in der Vergangenheit getätigte Transaktionen zu löschen oder auch nur eine Manipulation vorzunehmen. Die Funktionsweise der Blockchain-Technologie machen sich übrigens nicht nur Kryptowährungen zunutze, sondern die dezentralen Netzwerke werden auch in anderen Bereichen eingesetzt und dürften nach Ansicht der Experten in den kommenden Jahren die Märkte regelrecht erobern, und zwar in diversen Branchen. In unserer Infografik zur Kette erklären wir die Funktionsweise noch visuell.

Der Aufbau der Blockchain im Überblick

 Wenn Sie mit Kryptowährungen handeln oder beispielsweise mit dem Bitcoin bezahlen möchten, ist es natürlich nicht zwingend notwendig, dass Sie die Technik dahinter verstehen und sich mit der Blockchain auskennen. Allerdings beschäftigen sich manche Menschen auch mit dem Mining, also dem Schürfen neuer Coins, und dann sind zumindest Grundkenntnisse durchaus von Vorteil. Daher möchten wir im Folgenden einen kurzen Überblick darüber geben, wie die Blockkette aufgebaut ist: 

  • Datensätze werden zu Datenblöcken
  • Datenblöcke enthalten mehrere Transaktionen (inklusive Prüfsumme)
  • Innerhalb eines Blocks findet ein Hashen statt
  • Datenblöcke werden zur Blockkette (Blockchain)
  • Produktion neuer Blöcke durch das Schürfen (Mining)

Da die Blockchain vom Aufbau her so konzipiert ist, dass ein Block direkt an den nächsten Block gehängt wird, kann die Datenbank als solche stetig weiter wachsen und ist vom Grundsatz her (bis auf die technischen Möglichkeiten an sich) nicht begrenzt.

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