XMR Kurs explodiert: Warum Monero noch lange steigen könnte

XMR Kurs explodiert: Warum Monero noch lange steigen könnte Titelbild

Der XMR-Kurs explodiert aktuell. Monero schiesst im Wochentrend um zwölf Prozent in die Höhe. Die Hintergründe des plötzlichen Preisanstiegs werfen Fragen auf. CoinPro erklärt, warum der beliebte Privacy Coin noch lange Zeit grüne Zahlen schreiben könnte.

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XMR-Kurs explodiert: Monero steigt auf 408 US-Dollar

Der XMR-Kurs explodiert über die vergangenen Tage. Im Wochentrend gelingen dem beliebten Privacy Coin inzwischen Kursgewinne in Höhe von bis zu zwölf Prozent. Allein seit gestern schoss Monero um zwei Prozent in die Höhe.

XMR erzielte heute am frühen Nachmittag infolgedessen ein regionales Hoch von 408,09 US-Dollar, wie Daten von CoinMarketCap belegen. Moneros aktuelle Gewinne bilden einen starken Kontrast zum Rest des Marktes.

  • monero
  • Monero
    (XMR)
  • Preis
    $401.02
  • Marktkapitalisierung
    $7.54 B

Besonders unter den Top-Coins gelingen aktuell nur wenigen Vertretern vergleichbare Gewinne. Unter den Top-100 belegt Monero im Wochentrend den neunten Rang. Die Tabelle führt mit Velvet (VELVET) eine deutlich kleinere Kryptowährung an.

Warum XMR gerade jetzt Gewinne schreibt

Der Kryptomarkt stagniert gerade spürbar. Schuld daran könnte die Sommerzeit sein, die am Markt häufig Seitwärtsbewegungen verursacht. Weil die Aktivitäten des Marktes sinken, fallen die Kursschwankungen mild aus.

Umso rätselhafter ist Moneros plötzlicher Aufschwung. Weil der Privacy Coin als Flaggschiff der vertraulichen Kryptowährungen gilt, weist er allerdings immer wieder unabhängige Kursentwicklungen auf. Diese Sonderrolle könnte ihm nun erneut nützen.

X-Nutzer XBToshi weist etwa auf den Hack des Harmony Protocols hin, der gestern aufgeflogen ist. Angreifern war es über eine Sicherheitslücke gelungen, vier Milliarden Harmony (ONE) Token zu minten und einen Grossteil der Token zeitnah über Krypto-Börsen zu verkaufen.

Die Verantwortlichen nahmen so augenscheinlich mehrere Millionen US-Dollar ein. Infolgedessen stürzte der ONE-Kurs um 35 Prozent ab und notiert jetzt bei rund 0,0007 US-Dollar. Zum aktuellen Marktwert entspricht die Beute 2,8 Millionen US-Dollar.

Monero kann von Sicherheitsvorfällen häufig profitieren, sofern das Vorhaben der Angreifer gelingt. Diese möchten ihre Beute rasch in Sicherheit verbringen, um diese vor Gegenmassnahmen zu schützen. Monero bietet dabei eine beliebte Zuflucht, da die strenge Verschlüsselung der Blockchain eine Verfolgung der Beute nahezu unmöglich macht.

“Sind die Menschen mittlerweile klug genug, den Hackern bei allen Sicherheitsvorfällen einen Schritt voraus zu sein?”, fragt XBToshi auf X und legt somit nahe, dass Hacks zu einem steigenden XMR-Kurs führen.

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Demnach verkaufen Halter ihre Monero infolge der Sicherheitsvorfälle möglicherweise für einen erhöhten Preis, da sie um die Bedeutung ihrer Coins wissen.

Zusätzlich könnte ein Grossanleger zur Euphorie beigetragen haben. Lookonchain entdeckte die Wette eines Wals auf Hyperliquid. Dieser spekuliert auf einen XMR-Kurs von rund 500 US-Dollar und setzt darauf ganze 14 Millionen US-Dollar.

Weshalb der Monero-Kurs noch lange Zeit steigen könnte

Monero könnte seinen aktuellen Trend noch über eine lange Zeit hinweg fortsetzen. Im Idealfall verzeichnet der Coin noch über die kommenden Monate hinweg weitere Kursgewinne. Ob es XMR gelingt, an das Allzeithoch bei 799 US-Dollar anzuschliessen, welches vom Januar 2026 stammt, bleibt allerdings fraglich.

Klar ist: Ab 2027 unterliegen Privacy Coins wie Monero in der EU einem Handelsverbot. Dienstleistern ist es ab dem 10. Juli 2027 untersagt, XMR und Co. anzubieten. Besitz und Eigenverwahrung bleiben Endnutzern jedoch rechtlich gestattet.

Schuld daran ist eine angepasste Geldwäscheverordnung der EU namens AMLR, deren 79. Artikel den Handel von Privacy Coins ausschliesst. Die Europäische Union verabschiedete die Verordnung bereits im Jahr 2024. Es vergeht weniger als ein Jahr, bis sie wirksam wird.

Als bekanntester Vertreter der Privacy Coins könnte Monero von dem Verbot profitieren. Zum Vergleich: Ein ähnliches Bitcoin-Verbot in Nigeria, welches von 2021 bis 2023 währte, liess den landesweiten Bitcoin-Preis stetig rund 20 Prozent über den internationalen Marktpreis steigen.

Dieser Preisüberschuss lässt sich mit den erschwerten Bedingungen erklären, die dem Nutzer beim Kauf der Anlage im Wege stehen.

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