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Internationaler Währungsfonds (IWF) warnt El Salvador vor Risiken des Bitcoins

von Burak Aras

Der Internationale Währungsfonds ist kein Fan von Bitcoin als Zahlungsmittel, während insbesondere viele Bitcoin-Anhänger das Vorhaben von El Salvador hinsichtlich der Verwendung von Bitcoin befürworten. Nun warnt der IWF erneut.

Internationale Währungsfonds (IWF) warnt El Salvador vor Risiken des Bitcoins

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist noch immer kein Fan von den Bitcoin-Plänen in El Salvador. Nun hat sie erneut vor den Auswirkungen des Bitcoins als Zahlungsmittel gewarnt. Der Internationale Währungsfonds hatte sowie die Weltbank bereits im Juni 2021 die Sorge, dass der Bitcoin als Zahlungsmittel zu volatil sei. Auch weiterhin glaubt der IWF, dass der Bitcoin kein geeignetes Zahlungsmittel sei. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme des IWF hervor.

Bitcoin sei aufgrund Volatilität kein geeignetes Zahlungsmittel

Erst vor wenigen Tagen hatte El Salvadors Präsident Nayib Bukele mit der Ankündigung von Bitcoin City für Schlagzeilen gesorgt. Eine komplett durch Bitcoin-Anleihen finanzierte Stadt, die zudem komplett auf Vulkanenergie setzen soll. Zudem dürfen sich die Einwohner der Stadt über eine komplette Steuerfreiheit – mit Ausnahme der Mehrwertsteuer – freuen. „Verdienen Sie so viel Geld, wie Sie wollen“, so die Aussagen des als autoritär bekannten Präsidenten.

„Angesichts der hohen Preisvolatilität von Bitcoin birgt seine Verwendung als gesetzliches Zahlungsmittel erhebliche Risiken für den Verbraucherschutz, die finanzielle Integrität und die finanzielle Stabilität“, heisst es im Bericht des IWF.

Die Regierung hat eine Wallet namens Chivo eingeführt, mit dem die Bewohner Bitcoin-Zahlungen verwalten können. Infolgedessen stellte der IWF fest, dass der Geldbeutel ein wichtiger Schritt zur Erreichung der finanziellen Eingliederung ist. Präsident Bukele feierte den Erfolg der Chivo-Wallet in den letzten Wochen mehrfach, da diese bereits mehr Nutzer habe als jede Bank im Land.

Der Internationale Währungsfonds bestand jedoch darauf, dass die Chivo-Brieftasche die Sicherheit für die Verbrauchergelder gewährleisten muss, sowohl für Fiat- als auch für Kryptowährungen. Insbesondere empfahl der IWF eine stärkere Regulierung und Aufsicht, einschliesslich der Bekämpfung von Geldwäsche und der Bekämpfung der Terrorismus- und Risikomanagementfinanzierung.

Bitcoin Kurs mit nächstem Rücksetzer

Derweil müssen sich Bitcoin-Anleger mit dem nächsten Kursrücksetzer zufriedengeben. Der Kurs der grössten Kryptowährung ist im Zuge der aktuellen Kurs-Korrektur auf unter 57.000 US-Dollar gefallen.

Erst gestern hatte der Kurs wieder einen Vorstoss in Richtung 60.000 US-Dollar unternommen, die 59.000 US-Dollar allerdings nicht durchbrechen können.

Bitcoin
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Noch immer stellt sich die Frage, ob der Bitcoin im Jahr 2021 einen sechsstelligen Kurs erreichen kann. Lange Zeit gingen Analysten von diesem Szenario aus. Aufgrund der jüngsten Korrektur kommen nun die ersten Zweifel um das Erreichen im aktuellen Jahr auf.

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