Bitcoin Kurs fällt: Deshalb wird Krypto weiter sinken

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Der Bitcoin-Kurs fällt aktuell deutlich. Noch grösser sind die Verluste unter vielen weiteren Kryptowährungen. Die Gründe für die aktuell sinkenden Preise sind vielfältig. Das steckt hinter den derzeitigen Entwicklungen.

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Bitcoin Kurs fällt, auch gesamter Kryptomarkt verliert

Der Bitcoin-Kurs fällt weiter, während auch nahezu der gesamte Kryptomarkt rote Zahlen schreibt. Die grösste Kryptowährung liegt im Wochentrend zu Redaktionsschluss 7,60 Prozent im Minus.

Über die letzten 24 Stunden sank der Marktwert von BTC um 1,85 Prozent – davon 0,85 Prozent allein über die letzte Stunde. Bitcoin notiert infolgedessen bei 60.910 US-Dollar. Ein Grossteil des Kryptomarktes verzeichnet drastischere Verluste.

  • bitcoin
  • Bitcoin
    (BTC)
  • Preis
    $69,373.00
  • Marktkapitalisierung
    $1.38 T

Ethereum liegt im Wochentrend 6,50 Prozent im Minus. 6,50 Prozent verlor die zweitgrösste Kryptowährung seit gestern. Über die letzte Stunde schreibt ETH zu Redaktionsschluss Verluste in Höhe von zwei Prozent. Der Marktwert der digitalen Anlage liegt infolgedessen bei 2.970 US-Dollar.

Während Bitcoin Verluste unter dem Durchschnitt verzeichnet, sind ETHs Einbussen aktuell überdurchschnittlich hoch. Laut CoinMarketCap verlor der gesamte Kryptomarkt über die letzten 24 Stunden 2,39 Prozent seines Werts und vereint einen Gesamtwert von 2,25 Billionen US-Dollar.

Deshalb wird Krypto weiter sinken

Die im Januar gestarteten Bitcoin-Spot-ETFs der USA brachten den Bitcoin-Kurs und den Kryptomarkt unverhofft früh auf neue Höhen. Inzwischen hat sich die Lage um die Investmentanlagen gelinde gesagt beruhigt.

Ein Blick auf aktuelle Daten von Farside zeigt: Die Luft auf dem US-Markt ist derzeit raus. Seit dem 24. April verzeichnen die Funds jeden Tag ununterbrochen Verluste. Gestern sank das durch sie verwaltete Vermögen um insgesamt 51 Millionen US-Dollar – im Vergleich zu den Vortagen ein eher kleiner Rückschritt.

Schon zuvor zeichnete sich im April eine eher negative Stimmung ab, die zu Abflüssen aus den Bitcoin-ETFs führte. Laut Farside registrierten viele der US-amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs seit 24. April keine Zuflüsse mehr, während einzelne Vertreter für die Verluste verantwortlich sind.

Sogar BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) habe seither keine Netto-Zuflüsse mehr verzeichnen können. Zuletzt waren die Krypto-Funds eine der wichtigsten Triebfedern für die Preisentwicklung des Bitcoin-Kurses.

Die rückgängigen Investments sind möglicherweise auf eine Sorge um die weitere Entwicklung der US-Wirtschaft zurückzuführen, die sich aktuell laut neuesten Daten von offizieller Stelle schwer tut.

Viele Analysten erhofften im Mai die Genehmigung von Ethereum-Spot-ETFs in den USA. Aktuell ist sehr umstritten, ob es für diese Investmentanlagen jemals eine Zulassung gibt. Die neuen Funds hätten das Potenzial gehabt, weitere Investments in den Kryptomarkt zu lancieren.

So büssen Bitcoin und Co. weiter an Bedeutung ein

Die New Yorker Depository Trust Company (kurz DTC) schränkt die Bedeutung von Bitcoin und Co. durch eine neue Richtlinie ein. Die DTC agiert als zentrale Verwahrstelle für Wertpapiere und untersagt ab heute die Kreditsicherung durch Krypto-ETFs in den USA.

Unter den Käufern von Krypto-Funds befinden sich vor allem Institutionen. Grosse Betriebe greifen oft auf sogenannte LOC-Kredite zurück. Das Volumen eines solchen Kredits vereinbaren die Institutionen im Vorfeld mit Banken. Je nach Bedarf können sie dann frei auf den Kredit zugreifen.

Die Ausstellung solcher LOC-Kredite gegen die Hinterlegung von Krypto-ETFs ist demnach fortan untersagt. Einige Nutzer befürchten, dass die Attraktivität der Investmentanlagen so abnimmt, während andere Beobachter die Veränderung für irrelevant halten.

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