Der SEC-Vorsitzende Gary Gensler erklärte bereits im Vormonat, dass in Zukunft DeFi-Börsen stärker reguliert werden könnten. Das sei unabhängig davon, wie dezentral eine Börse letztendlich aufgestellt sei.

Insbesondere tokenisierte Aktien könnten vielen Börsen ohne entsprechende Lizenz zum Verhängnis werden. Das hatten auch die Verantwortlichen von Uniswap geahnt und diese daher von der dezentralen Börse entfernt. „Wir beobachten die sich entwickelnde regulatorische Landschaft“, teilte Uniswap zu diesem Schritt mit.

Bezüglich der Untersuchungen durch die SEC erklärte ein Sprecher von Uniswap:

Wir sind verpflichtet, die Gesetze und Vorschriften einzuhalten, die unsere Branche regeln, und den Aufsichtsbehörden Informationen zur Verfügung zu stellen, die sie bei allen Anfragen unterstützen.

Die SEC selbst äusserte sich hierzu allerdings nicht.

Uniswap Kurs fällt nach Berichten über SEC-Untersuchung

Die Meldungen haben auch den UNI-Kurs negativ beeinflusst. Während die meisten anderen Kryptowährungen im grünen Bereich sind, geht es für UNI innerhalb von knapp zwei Stunden runter auf 28,90 US-Dollar. Mit einer Marktkapitalisierung von 17,6 Milliarden US-Dollar bleibt Uniswap allerdings noch mit einem Abstand von 3,6 Milliarden US-Dollar auf Chainlink die elftwertvollste Kryptowährung.

Sollte es zu einer Anklage durch die SEC kommen, könnte der Kurs noch weiter fallen. So war der Kurs von Ripples XRP nach der SEC-Anklage auf bis zu 0,20 US-Dollar gefallen. Mittlerweile konnte XRP Teilerfolge feiern und sich auch kurstechnisch erholen.

Das zeigt, dass es auch bei erweiterten Untersuchungen und einer Anklage nicht zu einem Kollaps bei UNI kommen muss.

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