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Bank of England warnt Bitcoin-Investoren vor Verlusten

von Paul

Andrew Bailey, der neue Gouverneur der Bank of England, gab in einer Rede vor dem britischen Parlament eine Warnung an alle Bitcoin-Investoren heraus.

Bank of England warnt Bitcoin-Investoren vor Verlusten

Andrew Bailey, der neue Gouverneur der Bank of England, gab in einer Rede vor dem britischen Parlament eine Warnung an alle Bitcoin-Investoren heraus. Seiner Meinung nach werden BTC-Käufer ihre gesamte Investition verlieren. Baileys kritische Äusserung gegenüber Kryptowährungen und Bitcoin könnte ein Zeichen dafür sein, dass diese Institution harte Massnahmen gegen digitale Vermögenswerte vorbereitet und ihre Haltung möglicherweise verhärtet.

Bank of England – Keine Garantie für den Wert von Bitcoin

Bailey behauptete in seiner Rede ebenfalls, dass Bitcoin keinen echten Wert besitzt, da es eigentlich keine Währung, sondern Ware mit hoher Volatilität ist. Eine Investition in BTC ist daher mit einem Glücksspiel zu vergleichen, da es keine Garantie für den Bitcoin-Wert gibt, erklärt der Gouverneur. Ausserdem erkennt er auch nicht an, dass dieses digitale Asset zu einem der besten Vermögenswerte der letzten 10 Jahre gehört.

In der darauffolgenden Rede von Jon Cunliffe, dem Mitglied des geldpolitischen Ausschusses und dem stellvertretenden Gouverneur für Finanzstabilität bei der BoE, wurden Kryptos mit den veralteten Bankensystemen des 18. Jahrhunderts gleichgesetzt. Wohlwollende Worte findet der Vertreter des Finanzinstituts lediglich für Stablecoins wie z. B. Libra. Sofern dieses Facebook-Projekt genehmigt wird, könnte es sich mit über 2,5 Milliarden Nutzern schnell zu einem wichtigen Vermögenswert entwickeln.

Cunliffe ist der Meinung, dass solche Systeme eine Reihe von Vorteilen mit sich bringen, wie z. B. kürzere Zahlungsvorgänge und eine wesentliche Reduzierung der Gebühren für Zahlungen, zum Teil durch die geringere Anzahl von Akteuren. Des Weiteren kommt es durch den billigeren und leichteren Zugang zu Zahlungsdiensten in der breiten Masse zu einer grösseren finanziellen Integration.

Vorschriften gegen Kryptos werden verschärft?

Die Erklärungen des Gouverneurs signalisieren auf eine Absicht, die Vorschriften gegen Kryptowährungen zu verschärfen. Dadurch könnte das britische Finanzinstitut den konservativen Entscheidungen anderer internationaler Finanzinstitutionen folgen, wie z. B. des US-Finanzministeriums und der Europäischen Zentralbank.

Auch Steve Mnuchin, der Leiter des US-Finanzministeriums, steht den Kryptowährungen ähnlich wie Bailey sehr kritisch gegenüber. Bei einem Treffen mit Experten der Blockchain-Industrie äusserte sich der Finanzminister besorgt darüber, dass Kryptowährungen zur Finanzierung illegaler Aktivitäten wie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung eingesetzt werden. Das US-Finanzministerium wird sich darauf konzentrieren, solche Anwendungen von Kryptowährungen zu verhindern, wobei die Vereinigten Staaten weiterhin an der Spitze der Regulierung von Einrichtungen, die Kryptowährungen anbieten, stehen werden.

Welche Massnahmen die BoE mit dem neuernannten Gouverneur ergreifen wird, bleibt noch abzuwarten. Währenddessen schreitet die Bitcoin-Adaption in Europa langsam aber sicher fort. Vor allem durch die VISA-Mitgliedschaft von Coinbase wird es Krypto-Inhabern erleichtert, in alltäglichen Situationen mit ihren Kryptowährungen zu bezahlen.

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