Die Intention von Satoshi Nakamoto war damals klar: «Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System». Mit diesem Titel veröffentliche der bis heute unbekannte Entwickler das Whitepaper zum Bitcoin. Über zwölf Jahre hat es gedauert, bis El Salvador den Bitcoin dann tatsächlich als gesetzliches Zahlungsmittel einführte. Während es durchaus Kritik von Banken und auch der eigenen Bevölkerung gab, feierten Bitcoin-Anhänger diesen Schritt. Die Bilanz scheint zumindest nach rund zwei Monaten positiv zu sein. Mehr als drei Millionen Menschen nutzen das Chivo-Wallet bisher – keine Bank im Land hat so viele Kunden. Nun scheint sich auch die Regierung in Simbabwe mit dem Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel auseinanderzusetzen.

Regulierung von Kryptowährungen im Blick

Wie aus übereinstimmen Medienberichten hervorgeht, wägt die Regierung Optionen für die Einführung von Kryptowährung als legaler Zahlungsdienst ab und konsultiert verschiedene Interessengruppen zu den Vorzügen der virtuellen Währung.

Er erklärte auch, dass die Behörden versuchen, Vorschriften zum Schutz der Verbraucher und zur Unterstützung der finanziellen Zukunft des Landes zu entwickeln. Infolgedessen hat die Regierung vor wesentlichen politischen Änderungen um Beiträge aus verschiedenen Sektoren gebeten.

Sollte Simbabwe diesen Schritt tatsächlich wagen, könnten als Reaktion darauf auch andere afrikanische Staaten folgen.

Parallelen zwischen Simbabwe und El Salvador

Wie El Salvador auch ist Simbabwe auf Transaktionen aus dem Ausland angewiesen. Hier fallen für die Überweisenden stets hohe Gebühren an, wenn Dienstleistungsunternehmen wie WesternUnion oder MoneyGram verwendet werden. Mit dem Bitcoin wäre dies mit deutlich geringeren Gebühren möglich. Mit 16 Millionen Einwohnern ist die Bevölkerung allerdings beinahe dreimal so gross wie des mittelamerikanischen Staates. Daher könnten die Auswirkungen in diesem Fall grösser sein.

Lesenswert: Offiziell – in El Salvador ist der Bitcoin offizielles Zahlungsmittel

Noch sind die Auswirkungen der Entscheidung El Salvadors auf lange Sicht nicht klar. Fakt ist, dass viele Staaten sowie Banken sich die Lage in El Salvador genaustens anschauen. Zumindest beim Blick auf die ersten Wochen scheint festzustehen, dass kurzfristig kein wirtschaftlicher Schaden entstanden sind.

Über drei Millionen Mal ist das Startgeschenk in Höhe von 30 US-Dollar bereits in Anspruch genommen worden, das die Bürger mit der Nutzung des Chivo-Wallets erhalten. El Salvador selbst besitzt bereits über 1.100 Bitcoins und nutzt jeden Dip, um die Bestände zu erweitern.

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