Die Krypto-Adoption schreitet weiter voran. Bitcoin ist längst bei institutionellen Anlegern angekommen, doch insbesondere Banken haben immer wieder betont, wie gefährlich der Handel mit Kryptowährungen sei. In der jüngsten Vergangenheit lässt sich jedoch ein Wandel nicht verkennen. So gestehen sich immer mehr Parteien ein, dass digitale Assets durchaus eine Daseinsberechtigung haben. Laut Finanz-Szene könnte es in Deutschland nun sogar einen Schritt weiter gehen. Der Sparkassen-Verbund denke nämlich über die Einführung des Bitcoin-Handels nach.

Welche Krypto-Börse ist die richtige für mich?

Entscheidung im nächsten Jahr

Noch hat die Sparkasse die Gerüchte nicht bestätigt. Bevor das mögliche Vorhaben in die Realität umgesetzt werden kann, wird diesbezüglich jedoch noch abgestimmt. Letztendlich darf jede der fast 400 Sparkassen selbst entscheiden, ob sie den Kauf von Bitcoin ermöglichen wollen. Das liegt an der regionalen Aufteilung der Sparkassen.

Deutsche Anleger sind grösstenteils als konservative Anlegertypen bekannt. In den letzten Jahren hat das Interesse am Finanzmarkt – auch durch die Corona-Pandemie und den steigenden Inflationszahlen – jedoch wieder rasant zugenommen. Auch Kryptowährungen rücken aufgrund des hohen Gewinnpotenzials dabei in den Vordergrund.

Bitcoin kaufen über das Sparkassen-Girokonto

Während die meisten Krypto-Börsen nicht reguliert sind und viele Broker nur Zertifikate anbieten, schafft die eigene Hausbank vor allem Vertrauen. Die Sparkassen haben insgesamt rund 50 Millionen Kunden. Durch die Möglichkeit, Bitcoin bei den Sparkassen zu kaufen, fällt für viele interessierte Laien eine grosse Hürde weg: die Registrierung und Verifizierung bei einer Krypto-Börse oder einem Broker.

Der Kauf von Bitcoin soll dabei ganz einfach über das eigene Girokonto ermöglicht werden. Zudem arbeiten die Sparkassen an einer eigenen Wallet, um auch die Verwahrung für ihre Kunden zu übernehmen.

Das Projekt ist aktuell in der Sparte „S-Payment“ des Sparkassenverbundes angesiedelt. Dieser Bereich innerhalb des Sparkassenverbundes gilt dabei als besonders innovativ. Auch wenn es sich aktuell noch nicht um eine bestätigte Meldung handelt, könnte die Möglichkeit in Deutschland die Zielgruppe deutlich erweitern. 50 Millionen Nutzer innerhalb Deutschlands kann nämlich keine Krypto-Börse im Ansatz vorweisen.

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