Noch am Freitag war der Bitcoin-Kurs auf den niedrigsten Wert seit sechs Wochen gefallen. Nun scheint sich BTC zurückzumelden. Dennoch ist Bitcoin zum aktuellen Zeitpunkt noch weit vom bisherigen Allzeithoch entfernt. Was dürfen wir in den nächsten Wochen also erhalten?

Bitcoin-Kurs nähert sich 60.000 US-Dollar

Nachdem sich der Bitcoin-Kurs am Wochenende bei rund 55.000 US-Dollar stabilisiert hatte, überraschte BTC mit einem starken Plus in der vergangenen Nacht. Dabei scheiterte Bitcoin nur knapp an der 58.000 Dollarmarke. Aktuell notiert Bitcoin bei rund 57.200 US-Dollar. Damit nähert sich auch die Marktkapitalisierung wieder auf rund 1,1 Billionen US-Dollar. Zuvor war der Bitcoin-Kurs am Freitag auf 53.500 US-Dollar gefallen.

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Aktuell stellt sich die Frage, ob Bitcoin noch im November den nächsten Schritt schafft und erneut die 60.000 US-Dollar übersteigt. Viele Analysten rechnen mit einem weiteren Anstieg von Bitcoin, sobald die älteste und grösste Kryptowährung die 60.000 Dollarmarke wieder durchbricht.

Seit Oktober konnte Bitcoin das Allzeithoch stetig erhöhen. Das am 14. April aufgestellte damalige Allzeithoch in Höhe von 64.800 US-Dollar wurde erst Ende Oktober überstiegen. Am 10. November fand BTC bei einem Preis von rund 69.800 US-Dollar das bisherige Allzeithoch.

Trotz der Euphorie, die dadurch entfachte, stellt das neue Allzeithoch tatsächlich nur eine minimale Steigerung dar. Immer wieder kam Kritik aus, da Bitcoin hier lediglich von einem schwachen Dollar profitiert hätte und damit kein echtes Allzeithoch erreicht worden wäre. Das könnte aus fundamentaler Sicht zwar stimmen, ändert an den blanken Zahlen allerdings nichts. Dennoch verpasste es Bitcoin im November, die 70.000 Dollarmarke zu durchbrechen.

Bitcoin-Rallye im Dezember?

Umso wichtiger ist die Frage, wie sich der Bitcoin-Kurs im Dezember entwickeln wird. Immer noch gehen sehr viele Leute davon aus, dass sich der Kurs im Dezember positiv entwickeln wird. So sprechen Analysten und Experten von einem möglichen Superzyklus. Wie sich der Kurs dann entwickeln könnte, haben Tech-Giganten wie Apple, Google oder Microsoft bereits demonstriert.

Im Gegensatz zu damals ist die diesmalige Korrektur des Bitcoin-Kurses harmlos aufgenommen worden. So war im Vorfeld bereits eine Prognose präsent, die einen Kursrücksetzer auf unter 55.000 US-Dollar hervor gesehen. Viel wichtiger sei der Umstand, dass der Bitcoin-Kurs nicht den Support an der 50.000 Dollarmarke verliert.

Gleichzeitig nutzen erneut viele Institutionen den Dip, um die BTC-Bestände günstig zu erweitern. So auch El Salvador. Der mittelamerikanische Staat hat weitere 100 BTC gekauft. Damit hält El Salvador nun rund 1.220 BTC. Präsident Nayib Bukele sieht im Bitcoin die grosse Chance, um die Wirtschaft im Land wieder anzukurbeln.

Tatsächlich ist die Lage aktuell etwas undurchsichtig. Der Kursrückfall sowie die Erholung haben ohne grossartige News eingesetzt. Das zeigt erneut, wie komplex die Entstehung des Bitcoin-Kurses ist. Ob uns im Dezember eine Bitcoin-Rallye oder vielleicht sogar ein Crash erwartet, können wir zum aktuellen Zeitpunkt nicht einsehen. Wichtig ist ohnehin die Tatsache, Kryptowährungen wie Bitcoin als langfristiges Investment zu beurteilen.

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