Bitcoin und Ethereum im Jahr 2022: Bloomberg-Analyst Mike McGlone optimistisch

Bloomberg-Analyst Mike McGlone: Optimistisch für Bitcoin und Ethereum im Jahr 2022

Grund hierfür ist der am Donnerstag veröffentlichte Tweet von McGlone, wo er seine Prognose für das nächste Jahr verriet. Der leitende Rohstoffstratege bei Bloomberg unterstrich in seinen Aussagen, dass es sowohl für Bitcoin als auch für Gold als Wertaufbewahrungsmittel, die von ihrer Position als Absicherung profitieren, gut sein würde.

Im weiteren Verlauf wies er darauf hin, dass die Rohstoffpreise ihren Höhepunkt erreicht haben. Zudem sinkt die Rendite der langfristigen US-Staatsanleihen. Dies wiederum würde zu einem Wiederaufleben der «deflationären Kräfte» im Jahr 2022 führen, was im Umkehrschluss höhere Preise für Bitcoin und Gold zur Folge hätte.

Parallelen zur Finanzkrise 2008: Rohölpreise ähnlich hoch

McGlone gab zudem eine vorläufige Preisprognose von 100.000 US-Dollar für BTC. Öl werde seiner Meinung nach 50 US-Dollar und Gold 2.000 US-Dollar erreichen. Der Tweet folgte auf einen früheren Beitrag vom 3. Dezember, in dem er einen möglichen deflationären Kurs für die Wirtschaft im nächsten Jahr skizziert hatte. Er stellte interessanterweise fest, dass die Rohölpreise ähnlich hoch sind wie kurz vor der globalen Finanzkrise 2008.

Des Weiteren veröffentlichte der Bloomberg-Analyst auch seine Dezember-Ausgabe von Bloombergs Global Cryptocurrency Outlook, in der er sowohl für Bitcoin als auch für Ethereum eine positive Einschätzung abgibt. Er sagte, dass die steigende Nachfrage angesichts des sinkenden Angebots Ethereum im «Epizentrum» der Digitalisierung von Finanzen und Geld positioniert hat.

Portfolios ohne Bitcoin und Co mit höherem Risiko verbunden?

Laut McGlone sind Geldverwalter nun «grösseren Risiken» ausgesetzt, wenn sie weiterhin Portfolios ohne Kryptowährungen haben, was zeigt, dass der Krypto-Index von Bloomberg seit 2019 um 1.200 Prozent gestiegen ist, gegenüber 90 Prozent für den S&P 500:

„Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für künftige Ergebnisse. Aber wenn eine neue Anlageklasse besser abschneidet als die etablierten Anbieter, haben Neinsager kaum eine andere Wahl als sich anzuschliessen. Wir gehen davon aus, dass dieser Prozess im Jahr 2022 eine wichtige Rolle spielen wird. Da Geldverwalter grösseren Risiken ausgesetzt sein könnten, wenn sie weiterhin keine Kryptowährungen im Portfolio haben.“ (mck)

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