Peter Brandt ist für klare Worte bekannt. Der erfahrene Marktstratege, der seit Jahrzehnten Rohstoffe, Aktien und Kryptowährungen beobachtet, hat erneut für Aufsehen gesorgt. Auf Twitter verkündete Brandt, dass er für Bitcoin einen Rückgang auf 58.000 bis 62.000 US-Dollar erwartet – und ergänzte mit einem ungewöhnlichen Kommentar: «Wenn das nicht eintrifft, schäme ich mich nicht.»

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Brandt nimmt damit bewusst eine provokante Haltung ein. Seine Botschaft ist klar: Prognosen sind Schätzungen, kein Gesetz. «Meine Vorhersagen treffen zu etwa 50 Prozent», schrieb er weiter. «Wenn ich mich irre, stört mich das nicht.» Damit reagiert er auch auf die Internet-Trolle, die bekanntlich gerne Vorhersagen archivieren, um später nach Fehlern zu suchen. Brandt lässt das kalt.

Bitcoin-Kurs: Darum könnte er bald auf 58.000 Dollar fallen

Die Analyse des Star-Traders kommt in einer Phase, in der Bitcoin nach einer beeindruckenden Rallye in kurzer Zeit erneut unter Druck geraten ist. Nach Allzeithochs im letzten Jahr korrigierte die Kryptowährung in den letzten Wochen deutlich – sogar auf unter 92.000 Dollar. Brandt geht davon aus, dass eine weitere Abwärtsbewegung von rund 30 Prozent in den Bereich 58.000 bis 62.000 Dollar möglich ist. Für viele Investoren klingt das dramatisch, doch der Analyst betont: Ein solcher Rücksetzer wäre nicht überraschend, sondern im Rahmen der üblichen Marktbewegungen.

Neben Preisprognosen äusserte Brandt auch Gedanken zur langfristigen Perspektive von Bitcoin. Er warnte vor übertriebenen Erwartungen, dass die Kryptowährung nur steigen könne: «Die Vorstellung, dass Bitcoin ständig steigt, ist ein Irrglaube», schrieb er. Für Brandt bedeutet das auch eine Warnung: Technologische Entwicklungen wie Quantencomputer könnten die aktuelle Kryptoinfrastruktur vor neue Herausforderungen stellen. In einer Welt, in der Quantencomputer Realität werden, sei die Annahme, dass Bitcoin unvergleichlich bleibt, potenziell gefährlich.

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Die Kommentare des Analysten zeigen die Spannbreite der Diskussionen um Bitcoin: Zwischen Euphorie, spekulativem Optimismus und realistischen Risiken. Brandt liefert damit erneut Stoff für die Twitter- und Krypto-Community, die auf seine Einschätzungen oft genauso gespannt ist wie auf aktuelle Kursbewegungen.

Peter Brandt lässt mit BTC-Prognose aufhorchen

Branchenkenner betonen, dass Brandts Ansatz typisch für seine Analysephilosophie ist: Direkt, provokant und datenbasiert, aber nie dogmatisch. Die Community reagiert auf seine Tweets oft in zwei Lagern: Die einen sehen darin eine klare Warnung vor möglichen Rückschlägen, die anderen einen Anlass, nach dem Rücksetzer günstig einzusteigen.

Ob Bitcoin tatsächlich auf 58.000 Dollar fällt, bleibt abzuwarten. Brandts Prognose ist ein weiterer Hinweis darauf, dass die Volatilität hoch bleibt und dass Anleger sich auf schnelle Kursbewegungen einstellen müssen. Gleichzeitig zeigt seine offene Art, dass selbst erfahrene Profis nicht davor zurückschrecken, mögliche Fehler öffentlich zuzugeben – ein seltenes Bekenntnis in der sonst oft selbstbewussten Welt der Krypto-Analysen.

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Für Investoren bedeutet das: Die Achterbahn bei Bitcoin ist noch lange nicht vorbei. Rücksetzer sind möglich, aber für Langfristige auch Chancen. Brandt liefert Orientierung – und gleichzeitig Unterhaltung. Denn wer sonst würde schon öffentlich sagen: «Wenn ich mich irre, ist das vollkommen in Ordnung.» (mck)

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