Kryptowährungen werden schon lange nicht mehr belächelt, sondern gelten inzwischen als attraktives Finanzinstrument. Bitcoin, Ethereum, Ripple und Co. sind infolgedessen sowohl für Privatpersonen als auch Unternehmen interessant. Letzteres zeigt sich unter anderem daran, dass sich immer mehr angehende Gründer überlegen, ein Start-up im Bereich der Kryptowährungen zu starten. Prinzipiell ist das durchaus möglich, aber wer sich für diesen Schritt entscheidet, muss sich erst einmal näher über das Thema informieren. Wir sollten daher einen näheren Blick auf einige der wichtigsten Aspekte werfen.

Krypto-Unternehmen müssen sich an zahlreiche Vorschriften halten

An sich ist es durchaus möglich, ein Krypto-Start-up in der Schweiz zu gründen und damit Erfolg zu haben. Gründern muss jedoch bewusst sein, dass sich das Vorhaben nicht einfach so umsetzen lässt. Digitale Währungen sind wie andere Finanzinstrumente ein heikles Thema, weswegen Unternehmen eine Reihe von Vorschriften erfüllen müssen. Wie andere Finanzdienstleister müssen – unter anderem – sowohl das Geldwäschegesetz (GwG) als auch das Know-Your-Customer (KYC) Verfahren eingehalten werden. Glücklicherweise gibt es inzwischen Lösungen, um KYC-Prozesse für Krypto-Plattformen zu vereinfachen. Das ändert jedoch nichts daran, dass strenge Vorschriften gelten und sich Gründer rechtzeitig mit dem Thema befassen müssen.

Politische Entwicklungen wirbeln den Krypto-Markt immer wieder durcheinander

Start-ups im Krypto-Bereich sollten sich auf eine Reihe von Herausforderungen einstellen, denn Bitcoin und Co. sind unberechenbar. Ereignisse wie der Krieg in der Ukraine haben weitreichende Auswirkungen, die Unternehmen schnell in eine Krise stürzen können. Natürlich ist das auch bei Firmen in anderen Bereichen der Fall, aber aufgrund der hohen Volatilität von digitalen Währungen ist es noch wichtiger, schnell zu reagieren. Infolgedessen müssen Krypto-Unternehmen die aktuellen Kurse immer im Blick behalten, was mit einem hohen Aufwand verbunden ist.

Schweiz will sich zu einem digitalen Zentrum entwickeln

Die Schweiz hat erkannt, dass wir im Zeitalter der Digitalisierung leben. Es gibt infolgedessen bereits jetzt zahlreiche Bestrebungen, um das Land zu einem digitalen Zentrum zu entwickeln. Das ist ein Umstand, von dem auch Start-ups im Bereich der Kryptowährungen profitieren. Zumal ausser Frage steht, dass die Schweiz im Hinblick auf Finanzen ohnehin eines der fortschrittlichsten Länder auf der Welt ist. Wer ein gutes Konzept vorzuweisen hat, kann beispielsweise davon ausgehen, dass ihm staatliche Förderungen oder andere Hilfen zustehen. Zudem dürfte es auch wesentlich einfacher sein, an finanzstarke Investoren zu kommen.

Förderungen können die nötigen finanziellen Mittel liefern

Gründern ist bewusst, dass Start-ups in der Schweiz mit grosser Unterstützung rechnen können. Sollte ein gutes Konzept vorliegen, sind die unterschiedlichsten Förderungen möglich. Interessant sind beispielsweise die mehr als 13.000 gemeinnützigen Stiftungen, wovon viele Start-ups unterstützen. Umso erfreulicher, dass digitale Start-ups gefragter denn je sind. Die Aussichten auf Fördermittel stehen somit ziemlich gut. Wer finanzielle Hilfen in Anspruch nehmen möchte, sollte jedoch erst einmal einen Businessplan erstellen, da ein solcher von vielen Stiftungen und vergleichbaren Förderstellen vorausgesetzt wird.

In unserem Magazin befassen wir uns mit den unterschiedlichsten Themen rund um digitale Währungen. Aus diesem Grund finden hier Anleger aus der Schweiz allerlei nützliches Wissen. Vorbeischauen lohnt sich!

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