Lange galt die UBS als der konservative Gegenpol zur wilden Krypto-Welt. Doch der Wind hat sich gedreht: Aktuellen Berichten zufolge steht die grösste Schweizer Bank kurz davor, ihren vermögenden Privatkunden den Handel mit digitalen Assets zu ermöglichen. Ein Schritt, der die Schweizer Finanzlandschaft nachhaltig verändern könnte. Die Gerüchteküche im “Crypto Valley” brodelt schon länger, doch nun verdichten sich die Hinweise zur Gewissheit. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, arbeitet die UBS Group AG intensiv an der Einführung eines Krypto-Handelsangebots. Der Fokus liegt dabei zunächst auf den beiden Schwergewichten des Marktes: Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH).

Ein strategischer Kurswechsel

Jahrelang beobachtete die UBS das Treiben an den Krypto-Märkten von der Seitenlinie aus. Während Konkurrenten wie die Zürcher Kantonalbank (ZKB), die Luzerner Kantonalbank (LUKB) oder PostFinance bereits erfolgreich Krypto-Dienstleistungen für die breite Masse oder institutionelle Kunden eingeführt haben, hielt sich der Platzhirsch bedeckt. Man konzentrierte sich lieber auf die zugrundeliegende Blockchain-Technologie und die Tokenisierung von klassischen Vermögenswerten (Real World Assets). Dass nun der direkte Handel mit Coins in das Portfolio aufgenommen werden soll, markiert eine Zäsur. Es ist das Eingeständnis, dass Bitcoin nicht mehr ignoriert werden kann – selbst nicht von einer Bank, die für höchste Sicherheit und Tradition steht.

Warum gerade jetzt? Der Druck der “High Net Worth Individuals”

Der Zeitpunkt im Januar 2026 ist mit Bedacht gewählt. Zwei Hauptfaktoren treiben die Entscheidung der Grossbank:

  1. Kundennachfrage: Die Klientel der UBS – Ultra High Net Worth Individuals (UHNWI) und Family Offices – fordert zunehmend Zugang zu digitalen Assets als Mittel zur Diversifikation. Diese Kunden möchten Bitcoin nicht über unregulierte Offshore-Börsen kaufen, sondern bequem und sicher über ihr etabliertes E-Banking, integriert in ihren bestehenden Vermögensausweis.
  2. Angst vor Abwanderung: Internationale Konkurrenten wie Morgan Stanley oder JP Morgan in den USA bieten ähnliche Dienste bereits an. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und keine Assets an spezialisierte Krypto-Banken (wie Sygnum oder SEBA) zu verlieren, muss die UBS nachziehen.

Die Schweiz als Testlabor

Laut den vorliegenden Informationen plant die UBS, das Angebot zunächst exklusiv für ausgewählte Kunden im Heimmarkt Schweiz auszurollen. Dies folgt der Logik der “Sicherheit zuerst”. Die Schweiz bietet mit der FINMA eine der klarsten und fortschrittlichsten Regulierungsbehörden weltweit. Erst wenn die Prozesse hier reibungslos funktionieren, ist eine Expansion in Schlüsselmärkte wie Singapur oder Hongkong denkbar. Technologisch wird die Bank das Rad voraussichtlich nicht neu erfinden. Analysten gehen davon aus, dass die UBS im Hintergrund mit etablierten Custody-Anbietern oder spezialisierten Fintechs kooperiert, um die Verwahrung und Abwicklung zu gewährleisten. Dies minimiert operative Risiken.

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Was bedeutet das für den Bitcoin-Preis?

Die Signalwirkung ist kaum zu überschätzen. Die UBS verwaltet weltweit Billionen an Vermögen. Selbst wenn nur ein winziger Bruchteil dieses Kapitals in Bitcoin und Ethereum fliesst, entspräche das einem Kaufdruck von mehreren Milliarden Dollar. Noch wichtiger ist jedoch die psychologische Komponente: Wenn die UBS Bitcoin anbietet, wird das Asset endgültig “hoffähig”. Das Narrativ von Krypto als “Spielgeld” dürfte damit in der Schweiz endgültig der Vergangenheit angehören.

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