Bitcoin-Kurs sinkt auf 58.000 USD: Das sind die Gründe

Bitcoin-Kurs sinkt auf 58.000 USD: Das sind die Gründe Titelbild

Trotz Frieden im Irankrieg sinkt der Bitcoin-Kurs weiter. Heute Morgen erreichte er bei 58.000 US-Dollar sogar ein regionales Tief. Zuletzt handelte BTC im Jahr 2024 für diesen Preis. CoinPro erklärt, warum die Stimmung unverhofft pessimistisch bleibt.

Bitvavo, eine der führenden Börsen aus Europa (Niederlanden) mit einer grossen Auswahl an Kryptowährungen. PayPal Einzahlung möglich. Extra für kurze Zeit: 20 Euro Bonus bei Anmeldung über CoinPro.ch

98%

5.0 out of 5.0 stars5.0

Bewertung lesen

Bitcoin-Kurs sinkt auf 58.000 USD: Das sind die Gründe

Der Bitcoin-Kurs sinkt schon wieder. Im Verlauf des heutigen Tages erreichte die grösste Kryptowährung bereits ein neues regionales Tief bei rund 58.000 US-Dollar. Kurz nach 4.00 Uhr Schweizer Zeit stand der Tiefpunkt fest.

  • bitcoin
  • Bitcoin
    (BTC)
  • Preis
    $60,125.00
  • Marktkapitalisierung
    $1.21 T

Bis zum Redaktionsschluss erfolgte bereits eine milde Erholung. So konnte BTC wieder auf 59.628 US-Dollar steigen und nähert sich somit der bedeutsamen 60.000 US-Dollar-Schwelle an. Der Coin schreibt im Tagestrend ganze 3,60 Prozent Verlust. Im Wochentrend liegen die Verluste inzwischen bei 6,00 Prozent.

Dass es dem Bitcoin aktuell nicht gelingt, Gewinne einzufahren, lässt sich durchaus als Besonderheit betrachten. Kürzlich war es den USA und dem Iran gelungen, einen Frieden herzustellen, der BTC kurzzeitig zu einem Marktwert von fast 70.000 US-Dollar verhalf.

Der Irankrieg galt bis dahin als wichtigster Kursdrücker. Obwohl die Herstellung des Friedens inzwischen endgültig scheint, bleibt am Markt enorme Unsicherheit. Die Situation im Irankrieg ist noch immer von starker Wechselhaftigkeit geprägt. Seit dem Beginn eines Waffenstillstands am 8. April gibt es beinahe täglich widersprüchliche Aussagen zur Situation.

Während Vertreter der USA und des Irans seit über zwei Monaten an den Friedensverhandlungen beteiligt sind, nimmt Israel weiter eine kritische Sonderrolle ein. So befindet sich Israel weiterhin im Konflikt mit dem Libanon. Laut Angaben israelischer Regierungsvertreter soll sich daran nichts ändern – trotz der Abmachungen zwischen USA und Iran, die eine Befriedung des Libanons vorsehen.

Israels fortwährende Auseinandersetzungen mit der libanesischen Miliz Hisbollah hatten bereits die im April geschlossene Waffenruhe frühzeitig beendet.

Jetzt Bitcoin kaufen!

Neben Unsicherheit im Irankrieg: Stimmung im Tech-Bereich belastet

Laut Angaben von The Guardian besteht Israel weiterhin auf die Fortsetzung militärischer Massnahmen im Libanon. Das Medium beruft sich dabei auf Aussagen des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz.

Ihm zufolge sei der Rückzug der israelischen Armee aus dem aktuell besetzten Südlibanon undenkbar – trotz möglicher Forderungen der USA. Dass Israel weiterhin am Konflikt festhält, gefährdet den Frieden erneut.

Laut Katz habe die US-Regierung Israel bislang allerdings nicht zum Rückzug aus dem Libanon aufgefordert, obwohl der Friedensvertrag die Schliessung der libanesischen Front garantiert.

“Die israelische Armee ist bereit … und sie zieht sich nicht zurück. Wir haben angekündigt, dass wir uns auf keinen Fall zurückziehen werden, und zum jetzigen Zeitpunkt – und das ist ein politischer Erfolg – gibt es keine Forderung der USA an Israel, sich aus dem Libanon zurückzuziehen”, zitiert der Guardian Minister Katz. Auf X bestätigte er diese Aussage.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Da der Krieg die wichtige Strasse von Hormus umspannt, übte er besonders drastischen Einfluss auf die Entwicklung der Wirtschaft und der Finanzmärkte aus. Bei der Strasse von Hormus handelt es sich um eine wichtige Transportroute für Rohöl und Erdgas.

Laut Einschätzung von CoinShares sei die Lage des Technologiesektors aktuell schwierig, weshalb Krypto zusätzliche Verluste verkraften muss.

“Zwei Kräfte dominieren das kurzfristige Bild. Die erste ist der KI-Ausverkauf (…), was die breitere Tech-Stimmung belastet und Anleger in sichere Häfen treibt – besonders in den Dollar”, schreibt James Butterfill von CoinShares in einer E-Mail an CoinPro.

Zudem dürfte der US-Leitzins unter dem neuen FED-Präsidenten Kevin Warsh voraussichtlich weiterhin erhöht bleiben, was laut Butterfill eine zusätzliche negative Wirkung auf den Kryptomarkt entfaltet.

Schon gewusst? Diese Faktoren schaffen jetzt neue Hoffnung!

Jetzt Beitrag teilen