Der US-Bundesstaat Missouri könnte als vierter Mitgliedsstaat der USA eine eigene Bitcoin-Reserve annehmen. Ein republikanischer Abgeordneter brachte kürzlich ein entsprechendes Gesetz auf den Weg. Zwei vorangegangene Versuche waren bereits gescheitert.

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Nächste Bitcoin-Reserve erreicht USA? Missouri bringt Gesetz hervor

Erreicht schon bald die nächste Bitcoin-Reserve die USA? Das Wettrennen der US-Bundesstaaten um die staatlichen Bitcoin-Investments läuft weiter fort. Jüngste Entwicklungen kommen aus dem Bundesstaat Missouri.

In Missouri kommt das neue Gesetz HB2080 voran. Schon bald soll es im Repräsentantenhaus verlesen werden. Für ein neues Gesetz ist das ein wichtiger Meilenstein. Sollte es vom Unterhaus verabschiedet werden, könnte es als Nächstes in den Senat kommen. Nach zwei weiteren Bestätigungen – vom Oberhaus und vom Gouverneur – hätte es den Prozess der Gesetzgebung erfolgreich durchlaufen.

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Ob es dazu kommen wird, ist bislang fraglich. Zunächst müsste es einem Fachausschuss im Unterhaus zugewiesen werden, welcher dann eine finale Fassung des Gesetzestextes entwirft. Der Entwurf stammt vom republikanischen Abgeordneten Ben Keathley.

Auf den ersten Blick sieht die Lage gut aus. Keathleys Partei verfügt im Repräsentantenhaus und im Senat des US-Bundesstaates jeweils über die absolute Mehrheit. Der zweite Blick verrät: Die Bitcoin-Reserve könnte auf Widerstand treffen.

Keathley entwarf 2025 bereits ein ähnliches Gesetz – HB 1217 –, das im Ausschuss des Repräsentantenhauses gescheitert war. Sein Parteikollege Travis Fitzwater entwarf ein eigenes Gesetz zur Etablierung einer Bitcoin-Reserve in Missouri – SB614. Der Entwurf scheiterte im Senat.

Keathleys neues Gesetz ist allein in Missouri also bereits der dritte Anlauf, der das Ziel staatlicher Bitcoin-Investitionen in die Tat umsetzen möchte.

Finanzminister soll Bitcoin erwerben dürfen

Sollte HB2080 den gewünschten Erfolg erzielen, hätte der Finanzminister des Bundesstaates künftig die Möglichkeit, Bitcoin nach den im Gesetz definierten Grundlagen zu erwerben und zu verwalten. Zudem wäre es erlaubt, Geschenke und sonstige freiwillige Gaben der Einwohner und weiterer staatlicher Institutionen in Form von BTC anzunehmen.

In der jetzigen Fassung ist das Gesetz darauf ausgelegt, die Bitcoin-Reserve vorrangig aus Geschenken und staatlichen Erhebungen aufzubauen. So könnten Bürger etwa ihre Steuern oder andere Abgaben mittels Bitcoin verrichten. Allerdings sind auch direkte Investitionen aus dem Staatsetat zulässig. Die Verordnung sieht zudem eine Mindesthaltedauer von fünf Jahren vor.

Während dieser Zeit müssten die BTC in Cold Wallets gehalten werden. Die Verschickung, der Tausch und der Verkauf der Coins wären in dieser Phase unzulässig. Erst nach Ablauf der fünfjährigen Frist wäre all das erlaubt.

Das Gesetz soll bis zum 28. August bearbeitet werden. Nach jetzigem Stand hätte Missouri die Möglichkeit, der vierte Bundesstaat der USA mit einer eigenen Krypto-Reserve zu werden. Arizona, Texas und New Hampshire verabschiedeten bereits vergleichbare Gesetze. Im März 2025 eröffnete US-Präsident Donald Trump zudem die Bitcoin-Reserve des Bundes.

Die staatliche Bitcoin-Adoption gilt als wesentlicher Kurstreiber. Durch die Etablierung staatlicher Bitcoin-Reserven könnte die Nachfrage nach BTC deutlich ansteigen.

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