Viele Personen hatten sich die Frage gestellt, ob Russland die Sanktionen mit Kryptowährungen umgehen könnte. Auch wenn dies in der Theorie natürlich möglich ist, klang es doch sehr unwahrscheinlich, dass Russland komplett auf Bitcoin und Co umstellen könnte. Dennoch haben die Sanktionen das von Wladimir Putin regierte Land hart getroffen. Dies führte unter anderem zu einer starken Entwertung des Rubels, der landeseigenen Währung Russlands. Russland hat nun neue Pläne, um die wirtschaftliche Stabilität aufrechtzuerhalten.

Kauf von Gas nur noch mit Gold, Rubel oder Kryptowährungen möglich

So hat die russische Regierung angekündigt, dass der Kauf von Gas nur noch mit Rubel oder Gold möglich sind. Verbündete Staaten wie China dürften auch mit dem digitalen Yuan (e-Yuan) oder Bitcoin zahlen, heisst es. Bereits in den letzten Wochen wurde viel darüber diskutiert, unter Umständen keine Gasbestellungen mehr nach Russland aufzugeben. Viele Staaten sind zum Teil vom Import russischen Öls abhängig, um die Energieversorgung zu gewährleisten. Mit der Entscheidung Russlands erhofft sich das osteuropäische Land eine Stärkung der eigenen Währung bzw. die Erhöhung der staatlichen Goldreserven.

Pavel Zavalny, Abgeordneter der Partei „United Russia“ wurde mit den Worten zitiert, dass das Land Bitcoin für Ölzahlungen akzeptieren könnte. Wenn sie kaufen wollen, sollen sie entweder in harter Währung zahlen – und das ist für uns Gold – oder so zahlen, wie es für uns bequem ist. Die Menge der Währungen kann unterschiedlich sein, und das ist die normale Praxis, so dass man auch mit Bitcoins handeln kann“, so Zavalny.

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Bitcoin als Zahlungsmittel in Russland

Diese Aussage sollte man unserer Meinung nach dennoch nicht überbewerten. Einerseits wird es wahrscheinlich ohnehin keinen Staat geben, der bereit sein würde, mit Bitcoin zu zahlen. Andererseits sind die Vorgaben der russischen Regierung in diesem Fall tatsächlich nicht mit den abgeschlossenen Verträgen über die Gaslieferung vereinbar. Hier spielt es natürlich auch noch eine Rolle, inwiefern die Verträge auch eine Rolle spielen werden in der aktuellen Situation. Einen Meilenstein für Bitcoin, wie es einige BTC-Enthusiasten darstellten, ist dies allerdings keineswegs.

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