Wie Visa Inc. in einer offiziellen Pressemitteilung mitgeteilt hat, führt das Unternehmen neue Beratungs- und Beratungsdienste ein, um seinen Kunden zu helfen, sich in der Welt der Kryptowährungen zurechtzufinden.

Visa will Finanzinstitute, Einzelhändler und andere Unternehmen in allen Bereichen rund um Kryptowährungen und Blockchain beraten. Neben der Einführung von Kryptowährungen als Zahlungsmittel bezieht sich das auch auf Erforschung von NFT (Non-Fungible Token) bis hin zur Entwicklung von Wallets für CBDCs.

„Wir haben im letzten Jahr einen wesentlichen Wandel in der Denkweise unserer Kunden erlebt, von dem Wunsch, Krypto zu erforschen und zu experimentieren, hin zu einer tatsächlichen Strategie- und Produkt-Roadmap“, sagte Claudio Di Nella, Head, Visa Consulting & Analytics, Europa.

Visa-Studie zur Annahme von Kryptos

Dass sich immer mehr Menschen mit Kryptowährungen auseinandersetzen, zeigen auch die Ergebnisse einer Studie. In einer neuen globalen Studie mit dem Titel  „The Crypto Phenomenon: Consumer Attitudes & Usage“ stellt Visa fest, dass fast ein Drittel der Befragten sich direkt mit Krypto beschäftigt haben – entweder als Anlageinstrument oder als Tauschmittel.

Zudem geben weltweit fast 40 Prozent der befragten Krypto-Besitzer an, dass sie ihre Primärbank wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich in den nächsten 12 Monaten auf eine Bank umstellen würden, die kryptobezogene Produkte anbietet.

Insbesondere in Schwellenländern nehme die Benutzung von Kryptowährungen weiter zu. Laut der Studie nutzen oder besitzen in Schwellenländern rund 37 Prozent der Befragten Kryptowährungen. In den Industrienationen sind es hingegen nur 29 Prozent.

Generell zeigt sich, dass die Adoption von Kryptowährungen auch in Entwicklungsländern schneller voranschreitet. So sind beispielsweise El Salvador aufgrund der Einführung als gesetzliches Zahlungsmittel, aber auch Nigeria zu nennen. Laut Statista sind Kryptowährungen in keinem Land so verbreitet wie in Nigeria.

Bei Banken macht sich FOMO breit

Zuletzt hatte bereits eine der grössten australischen Banken, die Commonwealth Bank of Australia (CBA), Kryptowährungsdienstleistungen ins Portfolio aufgenommen. Auch, Matt Comyn, CEO der Bank hatte erklärt, dass die Angst etwas zu verpassen überwiegt und damit das Risiko durch die Einführung von Kryptodienstleistungen zu vernachlässigen sei.

„Wir sehen Risiken in der Teilnahme, aber wir sehen größere Risiken darin, nicht teilzunehmen. Es ist wichtig zu sagen, dass wir den Vermögenspreis selbst nicht im Blick haben, wir sehen ihn als sehr volatilen und spekulativen Vermögenswert, aber wir glauben auch nicht, dass der Sektor und die Technologie in absehbarer Zeit verschwinden werden“, so Comyn.

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