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Wien: Mit klimaschonendem Verhalten Kultur-Token verdienen

von Paul

Die Stadt Wien belohnt ihre Bürgerinnen künftig mit dem Kultur-Token. Diese sind in verschiedenen Kultureinrichtigungen einlösbar.

Wien: Mit klimaschonendem Verhalten Kultur-Token verdienen

Dass Belohnungssysteme zu einem wichtigen Usecase für Token und die Blockchain werden können, wurde schon häufiger berichtet. Nun steigt die Stadt Wien in dieses Thema ein. Und dies sehr konkret. So soll der von den Entwicklern österreichischem Hauptstadt entwickelte Kultur-Token bereits Ende diesen Monats in den Testbetrieb mit 1.000 Wiener/innen gehen. Dies kommunizierten die Verantwortlichen auf ihrer Webseite.

Token als Belohnung für klimafreundliches Verhalten

Die Stadt Wien möchte mit ihren Token zu einem klimaschonenden Verhalten beitragen und belohnt bspw. die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, des Velo oder auch das Zufuss-Gehen mit Kultur-Token. Diese wiederum ermöglichen den freien Zugang zu Kulturveranstaltungen. Das Ganze funktioniert über eine App, welche durch Motion-Tracking die aktiv zurückgelegten Wegstrecken und errechnet und die CO2-Einsparung mit der Ausgabe der Token belohnt.

Kultur-Token Testphase bis Herbst 2020

Die Bürgerinnen, die daran teilnehmen möchten können sich nun für den Test bewerben. Dieser Test soll zunächst sechs Monate laufen. Die in dieser Zeit verdienten Kultur-Token können im Wiener Volkstheater, beim Wien-Museum, bei der Kunsthalle sowie beim Wiener Konzerthaus eingelöst werden. Zudem haben bereits weitere Wiener Kultureinrichtungen ihr Interesse am Piloten deponiert. Interessierte Personen können sich per Mail bei den Verantwortlichen bewerben.

Sollte alles nach Plan laufen, soll die App und die Token im Herbst diesen Jahres flächendeckend ausgerollt und zugänglich gemacht werden.

Fortschreitende Adaption – Stadt Wien innovativ unterwegs

In der Stadt scheinen zudem sehr innovative und experimentierfreudige in der Verwaltung zu arbeiten. Denn der Kultur-Token ist nicht die erste Idee aus Wien. Bereits im letzten Jahr wurde bekannt, dass die Stadtverwaltung für ihre Mitarbeitenden mit Essensmarken (Lunchchecks) auf der Blockchain experimentiert.

Der Ausgang dieser Vorhaben ist natürlich offen, aber es ist interessant zu sehen, wie innovativ reale Problemstellungen mit den Themen Tokenisierung und Blockchain angegangen werden kann.

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