Kryptowährungen werden unter vermögenden Anlegern immer beliebter. Inzwischen seien die unabhängigen Währungen für diese zumeist sogar unabdingbar. Eine neue Umfrage des Vermögensverwalters CoinShares offenbart Erstaunliches. Ein ganz bestimmter Grund liess das Interesse an Bitcoin und Co. 2026 augenscheinlich rasant wachsen.

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Vermögende Anleger setzen vermehrt auf Krypto-Investments

Krypto-Investments sind für vermögende Anleger mittlerweile unabdingbar – zu diesem Ergebnis kommt Vermögensverwalter CoinShares durch seinen 2026 Affluent Investor Crypto Report.

Dazu habe man 2.230 vermögende Anleger aus sieben Märkten innerhalb Europas und der USA befragt. Das Ergebnis fiel für Kryptowährungen überraschend positiv aus. Auch die Ergebnisse aus der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft können sich sehen lassen.

“In fünf der sieben untersuchten Märkte halten mindestens zwei Drittel der Befragten digitale Vermögenswerte. In Deutschland sind es 70 Prozent, in der Schweiz 69 Prozent”, schreibt CoinShares in einer E-Mail an CoinPro.

Der Vermögensverwalter beobachtet einen Sinneswandel im Umgang mit Kryptowährungen. Die Anlageklasse wird demnach nicht mehr als kurzfristiges Spekulationsobjekt, sondern vielmehr als langfristiger Wertspeicher verstanden. Dadurch steigt der Anteil der Kryptos am gesamten Investmentportfolio.

“Vermögende Anleger betrachten Krypto zunehmend nicht primär als kurzfristige Spekulation, sondern als strategischen Baustein eines diversifizierten Portfolios. Über alle untersuchten Märkte hinweg liegt die durchschnittliche Allokation in digitalen Assets bei rund zehn Prozent – und damit in einer Grössenordnung, die mit etablierten alternativen Anlageklassen vergleichbar ist.”

Die meisten Teilnehmer der Umfrage befürworten Bitcoin und Co. demnach wegen ihrer langfristig positiven Wertentwicklung. Für die Diversifikation des Investmentportfolios seien sie zuträglich. Zudem falle ihnen aufgrund makroökonomischer Veränderungen eine wachsende Rolle zu.

Eine Minderheit der Vermögenden setzt auf kurzfristige Kursentwicklungen und daraus resultierende Chancen im Trading.

Bitcoin bleibt Spitzenreiter unter vermögenden Anlegern

Dass der Bitcoin als Marktführer auch unter vermögenden Anlegern der Spitzenreiter bleibt, überrascht hingegen wenig. Viele der Befragten sind überzeugt: BTC wird langfristig eine wichtige Rolle im internationalen Finanzsystem spielen.

Seine Unabhängigkeit und Neutralität wissen die Umfrageteilnehmer zu schätzen. Verlieren Fiatwährungen an Wert, soll ein Investment in den Bitcoin die Lebensgrundlage sichern. Bitcoin-Maximalisten gebe es hingegen wenige. Stattdessen setzen die Befragten auf breiter gestreute Investitionen.

Neben dem Marktführer kommen für die Anleger also weitere Kryptos in Betracht. Dazu zähle etwa Ethereum, doch auch Stablecoins kommen zum Einsatz. Wie genau die Anleger ihre wertstabilen Token anlegen, gibt CoinShares nicht bekannt.

Groß sei der Bedarf an verlässlichen Informationen, die als Grundlage für Investments herhalten können. In Deutschland verlangen 87 Prozent, in der Schweiz sogar 91 Prozent der Teilnehmer tiefgreifender Informationen.

CoinShares leitet daraus ein grosses Potenzial für Beratungen ab. Tatsächlich ziehen in den beiden Ländern mehr als ⅔ der Befragten deshalb eine Zusammenarbeit mit Vermögensverwaltern in Betracht.

Warum die Bedeutung von Kryptowährungen ausgerechnet 2026 stark steigt

Dass Kryptowährungen eine wachsende Reputation geniessen, ist kein Zufall. Tatsächlich dienten geopolitische Faktoren als Werbung für die digitalen Anlagen. Dieses Jahr lag besonderes Augenmerk auf dem Nahostkonflikt. Weil sie von staatlichen Akteuren unabhängig sind, bringen Kryptos ihrem Halter in einer Krisensituation Sicherheit.

“Zinsen, Inflation und strukturelle Veränderungen der Weltwirtschaft gehören über alle Märkte hinweg zu den wichtigsten Auslösern für Käufe oder Verkäufe digitaler Assets”, schreibt CoinShares dazu.

Die geopolitischen Spannungen tragen laut Umfrage zu Käufen, statt zu Verkäufen bei. In Deutschland vertreten 66 Prozent, in der Schweiz 55 Prozent der Befragten diese Meinung.

“Die Ergebnisse legen nahe, dass vermögende Anleger Krypto zunehmend auch im Kontext einer breiteren Strategie zur Absicherung gegen wirtschaftliche und politische Unsicherheit betrachten.”

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