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Aktienmarkt-Analyst erklärt, warum das Bitcoin-Wachstum weitergehen wird

von Lemmy

Der Analyst erklärt, dass risikoreiche Vermögenswerte weiter an Wert gewinnen würden, solange es einen Anreiz gibt - auch bei BTC.

Abbildung eines Bitcoin

Bitcoin (BTC) erlebte nach der Kursexplosion einen neuen Preisverfall: In nur drei Minuten ist der BTC-Kurs um 1.500 USD abgerutscht. Doch dieser und ähnliche Rückgänge in den letzten Monaten konnten die weltweit führende Kryptowährung nicht davon abhalten, ihren Aufwärtstrend fortzusetzen. Ein Börsenanalyst erklärt, dass risikoreiche Vermögenswerte weiter an Wert gewinnen würden, solange es einen Anreiz gibt. Dies gelte auch für das Bitcoin-Wachstum.

Ursache für den neuen Bitcoin-Absturz

Der Absturz soll durch ein Ungleichgewicht in der Finanzierungsrate der Bitcoin-Futures verursacht worden sein. Dies stellt eine Gebühr dar, die bullische Vertragsinhaber alle acht Stunden an bärische Vertragsinhaber zahlen müssen – oder umgekehrt. Vor dem Crash war der Derivatemarkt an BitMEX so ausgerichtet, dass die meisten Händler erwarteten, dass der Bitcoin-Preis in der Woche weiter steigen würde. Damit erreichte die Refinanzierungsrate mit 0,19 Prozent neue Wochenhochs. An einem typischen Tag schwebt diese jedoch nahe 0,01 Prozent.

Als der Preis jedoch nach unten ging, wurden Verträge im Wert von rund 120 Millionen US-Dollar liquidiert. Es scheint also, dass überfinanzierte Positionen aus einen kleinen Preisverfall einen noch grösseren verursacht haben, weshalb Bitcoin von fast 10.100 USD auf nur 8.600 USD stürzte. Trotz des Rückgangs konnte Bitcoin seine jährlichen Gesamtgewinne bewahren. Der Kryptomarkt, der an solche überraschende Bewegungen gewöhnt ist, wird den Preisverfall von 1.500 USD im Zusammenhang mit relevanteren Makroentwicklungen wahrscheinlich ignorieren.

Der Aktienmarkt ist kein Spiegelbild der Wirtschaft mehr

Am US-Aktienmarkt ging es am Dienstag ähnlich bizarr zu. Der Referenzindex S & P 500 stieg höher, obwohl die Anleger die Unruhen in den USA und die Spannungen mit China einschätzten. Ein Aktienmarkt-Analyst stellte fest, dass die meisten kurzfristigen negativen Fundamentaldaten keine grosse Rolle spielen.

Edward Moya von Oanda sagte gegenüber WSJ, dass riskante Märkte Unterstützung durch das offene Konjunkturprogramm der Federal Reserve erhalten. Gleichzeitig ist Bitcoin aufgrund seiner unberechenbaren und dennoch wachsenden positiven Korrelation mit riskanten Aktien berechtigt, eine ähnliche Aufwärtsstimmung aufrechtzuerhalten. „Es gibt einfach so viele Impulse, die den Markt stützen. Der Aktienmarkt ist kein echtes Spiegelbild der Wirtschaft mehr“, erklärte er.

Bitcoin-Wachstum und die Korrelation zum S & P 500

Bitcoin hatte im Rahmen seiner Erholungsrally eine ähnliche technische Struktur auf seinem Tages-Chart wie der S & P 500. Zur Erinnerung: Im März stürzte der Kurs innerhalb von 24 Stunden um mehr als 60 Prozent ab. Trotzdem konnte die Kryptowährung nach einem Anstieg um bis zu 161,25 Prozent schnell wieder aus den Verlusten rauskommen, was viele Beobachter als eine wachsende positiven Korrelation mit dem S & P 500 interpretierten.

In der Zwischenzeit hat es Bitcoin mit seinen eigenen Risiken zu tun. Die Nr.1-Kryptowährung, die nach März zu den profitabelsten Vermögenswerten mit der besten Performance gehört, blieb weiterhin anfällig für Preismanipulationen durch nicht regulierte Krypto-Börsen. Marktanalysten bleiben jedoch optimistisch, dass das Bitcoin-Wachstum, auch ohne Bezug auf den S & P 500, weitergehen kann.

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