Der Krypto-Bann in China hatte jedes Jahr für Aufruhr gesorgt. Immer wieder sind die Kurse von Bitcoin und Co nach einem vermeintlichen Verbot abgestürzt. Doch erst in diesem Jahr kam es letztendlich wirklich zu einem endgültigen Krypto-Verbot im asiatischen Land. Durch das Verbot ging der Kurs im Mai zwar deutlich zurück, dennoch schaffte die Massnahme Tatsachen auf dem Markt. Der Einfluss Chinas auf den Kryptomarkt ist damit nicht mehr gegeben.

Bitcoin Hashrate war nach Verbot abgestürzt

Im Gegensatz hierzu haben sich die Auswirkungen auf die Bitcoin Hashrate noch deutlich bemerkbar gemacht. Am 15. April 2021 war die Hashrate auf bis zu 198,5 TH/s angestiegen – einen Tag nach Erreichen des damaligen Allzeithochs.

Allerdings hatten die Behörden ein Bitcoin Mining Verbot ausgesprochen. Die Einhaltung der neuen Verordnung wurde strikt überwacht und geprüft, sodass den in China ansässigen Minern keine Wahl blieb. Durch das Verbot stellten sie den Betrieb ein, sodass sich die Bitcoin Hashrate daraufhin mehr als halbierte.

Schnelle Erholung durch verteilte Mining Zentren

Tatsächlich ist es lange Zeit kein Vorteil gewesen, dass ein Grossteil der Miner in China ansässig waren. Betreiber von Mining Zentren suchen oft Standorte mit möglichst geringen Stromkosten, da das Schürfen von Bitcoin sehr energieintensiv ist. Bereits nach dem endgültigen Mining-Verbot warben zahlreiche Länder damit, offen für Bitcoin Mining Zentren zu sein. Sogar der Bürgermeister Miamis hiess die Miner willkommen.

Neue Bitcoin Mining Zentren setzen immer öfter auf erneuerbare Energie. Dadurch könnte beispielsweise auch die Kritik am enormen Stromverbrauch von Bitcoin eingedämmt werden. Zudem sind diese deutlich besser verteilt und nicht mehr auf einen einzigen Standort konzentriert. Unter den neuen Standorten sind Osteuropa, Nordamerika und Südamerika herausgestochen.

So ist Bitcoin nicht mehr ganz so stark von einem einzigen Standort abhängig. Langfristig gesehen ist dies bei einem Zahlungssystem, das sich global durchsetzen soll, sehr sinnvoll.

Auch die Hashrate zeigt die Erholung an. So stieg die Hashrate am 7. Dezember 2021 auf bis zu 190,9 TH/s an, ein neues Allzeithoch ist damit nicht weit weg. Auch wenn Bitcoin aktuell bei unter 50.000 US-Dollar notiert, ist der Anstieg der Hashrate eindeutig ein gutes Zeichen, da es in den vergangenen Jahren immer wieder eine Korrelation zwischen dem Bitcoin Kurs und der Hashrate gab.

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