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Blickpunkt Forschung: Wie Social Media Daten mit dem Kryptowährungs-Preis korrelieren

von Paul

Studie von Pulsar thematisiert den allgemeinen Aufstieg der Kryptowährungen im Zusammenhang mit Social Media und dem Verhalten des Mainstreams.

Blickpunkt Forschung: Wie Social Media Daten mit dem Kryptowährungs-Preis korrelieren

In einem 21-seitigen Report thematisiert Pulsar den allgemeinen Aufstieg der Kryptowährungen im Zusammenhang mit Social Media. Dabei untersucht die Studie vor allem das Verhalten des Mainstreams.

Gesamtmarktkapitalisierung steigt durch den Hype

Im Jahr 2018 betrug die Gesamtmarktkapitalisierung ca. 500 Mrd. CHF. Das Thema Bitcoin war in aller Munde, Medien berichteten beinahe täglich über neue Rekordwerte, ein Hype verbreitete sich über die Sozialen Netzwerke. Damals konnte man einen wahren FOMO-Effekt beobachten. FOMO (Fear of Missing Out) bezeichnet die Angst der Anleger, etwas zu verpassen. Dieser Effekt ist zwar schon lange bekannt und an vielen Märkten zu beobachten, jedoch sorgten die volatilen Kursschwankungen im Kryptospace für eine regelrechte Hysterie.

Pulsar´s Ansatz bei der Social Media Studie

Der Pulsar-Report befasst sich in erster Linie mit den Gesprächen und Userdaten in den sozialen Medien. Kursverläufe, Market Cap und Hash Rate werden dabei nur sekundär behandelt. Es geht darum, welchen Stellenwert Bitcoin und Co in alltäglichen Gesprächen einnehmen. Inwieweit kennt sich der Mainstream mit dem Thema aus und wer gehört überhaupt zu diesem Mainstream? Die Studie untersucht die Social-Media-Diskussionen , die insgesamt fast 5 Millionen Erwähnungen zum Thema Blockchain aufweisen. Dabei liegen ausschliesslich Daten aus dem US-amerikanischen und englischen Raum zugrunde.

Datenerhebung Ende 2018

Pulsar bezieht sich in dem Report auf Konversationen im Zeitraum zwischen dem 14. September 2017 und dem 8. Januar 2018. Damals raste der Bitcoin auf die 20.000 USD-Grenze zu und pulverisierte alte Rekorde. Insgesamt wurden in der Studie die Daten von über 1,5 Mio. Nutzern ausgewertet.

Die wichtigsten Ergebnisse

  • Bitcoin ist Top-Buzz
  • Publikum unterteilt sich in 5 Personengruppen („Pop Culture Techies“ am stärksten)
  • Das Verständnis zum Thema Blockchain ist im Mainstream mangelhaft
  • Stimmungslage geteilt (Pessimismus überragt Optimismus leicht)
  • Kryptowährungen verlieren den Ruf als Währung für Kriminelle
  • Sicherheitsbedenken sind die Hauptbarriere vor dem Einstieg

Volatilität in Korrelation zum Nutzerverhalten

Die Preise sinken und fallen im Kryptospace dramatisch. Zum Jahresbeginn 2018 sind Kurschwankungen im zweistelligen Prozentbereich an der Tagesordnung. Doch wie hängt die Begeisterung in den sozialen Medien mit der tatsächlichen Nachfrage zusammen? Pulsar kommt in einer Side-by-Side-Analyse zu dem Ergebnis, dass sich die digitalen Diskussionen im Social Media auf das Investitionsverhalten der Anleger auswirken. Muster in Social-Media-Diskussionen deuten auf BTC-Preisbewegungen hin. Auf Spitzenwerten in der Social-Media-Interaktion folgen häufig neue Preishöchststände. Demnach beeinflussen die Konversationen den Preis von Kryptowährungen eindeutig.

Auch hier: Bitcoin ist das Zugpferd

Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass der Bitcoin den gesamten Kryptomarkt antreibt. Der Begriff „Bitcoin“ steht vor „Kryptowährung“ oder „digitale Währung“. Der bekannte First-Mover-Effekt des Bitcoins schlägt sich auch auf das Suchvolumen nieder. Viele Nutzer hören das Wort „Bitcoin“, bevor sie den Begriff „Kryptowährung“ kennen.

Welche Kryptowährungen sind am bekanntesten (nach dem BTC)?

  • Ethereum (ETH)
  • Ripple (XRP)
  • Litecoin (LTC)
  • Bitcoin Cash (BCH)
  • IOTA (MIOTA)
  • Monero (XMR)
  • NEO (NEO)
  • Cardano (ADA)
  • Stellar (XLM)
  • EOS (EOS)

Demographische Gruppen 

In den sozialen Medial werden 66 % der Konversationen über Kryptowährungen von männlichen Nutzern geführt und 34 % von weiblichen Usern. 33 % haben Kinder. Die meisten Unterhaltungen gehen von Nutzern im Alter von 25 – 34 Jahren aus.

Mehr Zahlen und Daten zu Kryptowährungen

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