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China: Finanzverbände verbieten Instituten das Geschäft mit Kryptowährungen

von Redaktion CoinPro.ch

Drei Verbände wollen Banken und Online-Dienst alle Arten von Finanz-Dienstleistungen für Bitcoin und Kryptowährungen verbieten.

China: Finanzverbände verbieten Instituten das Geschäft mit Kryptowährungen

Die nächste Botschaft erhöht den Druck auf die Kurse von Bitcoin, Ethereum und Co. Denn wie nun bekannt wurde, wollen drei Finanzverbände in China ihren Mitgliedsunternehmen Geschäfte mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen verbieten. Aufgrund starken Schwankungen gefährden sie die wirtschaftliche und finanzielle Ordnung. Namentlich sind dies die Verbände: National Internet Finance Association of China, die China Banking Association und die Payment and Clearing Association of China am Dienstag.

Sind die Risiken wirklich der Grund?

Das ambivalente Verhältnis von China zu Kryptowährungen und speziell Bitcoin ist bekannt. Auf der einen Seite sitzen die weltweit grössten Bitcoin-Miner im Land der aufgehenden Sonne. Auf der anderen Seite sieht die chinesische Regierung den vermuteten Kontrollverlust bei nicht-regulierbaren digitalen Währungen. Und in der Vergangenheit versuchte die Regierung immer wieder Verbote und andere Restriktionen durchzusetzen. Nun verbieten die Verbände chinesischen Finanzinstituten und Zahlungsunternehmen die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Kryptowährungstransaktionen. Zudem wurde in der Mitteilung auch eine Warnung an Anleger vor spekulativen Handel mit Kryptowährungen ausgesprochen, dies berichtet Reuters China.

China: Alle Arten von Krypto-Dienstleistungen sollen unterbunden

Das Verbot geht dementsprechend auch relativ weit. Denn im Rahmen des Verbots dürfen Institute, einschliesslich Banken und Online-Zahlungskanäle, ihren Kunden keine Dienste anbieten, die Kryptowährung betreffen, wie Registrierung, Handel, Clearing und Abwicklung. Auch auf das Angebot von Spar-, Vertrauens- oder Verpfändungsdienste für Kryptowährungen sollen die Institute verzichten.

Druck auf den Kurs wird weiter erhöht

Mit dieser Meldung erhöht sich der ohnehin schon seit Tagen bestehende Druck auf die Bitcoin, Ethereum und Co. nochmals deutlich. Nach der Aufregung rund um die Bitcoin-Tweet von Elon Musk kommt nun neues Ungemach aus dem Osten. Es wird sich in den kommenden Tagen zeigen, welche Auswirkungen diese Nachrichten aus China haben werden.

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