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Musk: Tesla zieht Bitcoin-Zahlungen den Stecker – Kurse sacken ab

von Redaktion CoinPro.ch

Aufgrund der Umweltbilanz des Bitcoin-Netzwerkes stellt der Autobauer die Bitcoin-Akzeptanz wieder ein. Was steckt dahinter?

Tesla zieht Bitcoin-Zahlungen den Stecker: Kurse sacken ab

Die Nachricht schlug damals ein, wie eine Bombe. Die menschgewordenen Marketing-Abteilung von Tesla, SpaceX und Dogecoin Elon Musk hatte Mitte März verkündet, dass man bei Tesla nun Autos mit Bitcoin zahlen kann. Nun hat er es wieder getan, allerdings anders als erwartet. In einem Tweet gab Musk bekannt, dass man die Bitcoin-Zahlung wieder einstellt. Grund: Der Stromverbrauch des Bitcoin-Netzwerks und die Folgen für die Umwelt.

Der Gründer und CEO von Tesla glaube zwar weiter an die Vorteile von Kryptowährungen, aber diese dürfen nicht zu Lasen der Umwelt gehen. Zudem werde sein Unternehmen die Anfang des Jahres gekauften Bitcoin halten und erst verkaufen, wenn sich etwas an der Umweltbilanz ändere.

Dazu passend: Der Stromverbrauch – wie sieht die Lage aus?

Der Kurs der digitalen Leitwährung Bitcoin reagierte, wie zu erwarten war, direkt und sackte zweistellig ab.

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Tweet von Musk: Was steckt dahinter?

Dass der Gründer einer der zukunftsgerichtetsten Unternehmen, den Stromverbrauch und die Verwendung von fossilen Brennstoffen durch das Bitcoin-Netzwerk vor der Investition in Bitcoin nicht kannte, scheint relativ unwahrscheinlich. Also lässt sich vermuten, dass hinter dem Tweet von Musk etwas anderes steckt. Gerade auch im Hinblick auf den Stromverbrauch ist bekannt, dass die Zahl der Miner, die auf erneuerbare Energie setzen, stetig wächst.

Dies sehen auch einige Krypto-Grössen auf Twitter so. Tenor vieler Antworten: „Was habe sich denn in den letzten Monaten geändert?“ Einige vermuten auch, dass der Druck zu gross wurde. Und auch eine gewisse Ironie schwang spürbar auf Twitter.

Den Weg ebnen für weitere Kryptowährungen?

Dann wäre dort der letzte Satz im Statement: Dieser lässt aufhorchen. Tesla wolle sich auf Kryptowährungen fokussieren, die weniger als 1% des Stromverbrauchs des BTC-Netzwerks verbrauche. Da gibt es sicherlich einige Kandidaten und es scheint, als bereite Musk vor, dass er demnächst wieder zum Thema Kryptowährungen tweeten wird und damit den Kryptospace wieder in Aufruhr versetzen wird.  Und da wäre ja noch die Sache mit Dogecoin. Dieser wurde, für viele nicht wirklich nachvollziehbar, immer wieder von Musk gepusht. Dieses Spiel könnte sich nun wiederholen. Wenn man es positiv formulieren möchte: Es bleibt spannend. Realistisch gesehen zeigen diesen Entwicklungen wie volatil der Kryptomarkt, trotz der Entwicklungen der letzten Monaten mit bspw. immer mehr institutionellen Einsteigern, nach wie vor ist. Ein Tweet und die Kurse sacken zweistellig ab.

Und da auch hier wieder die Logik des Kryptomarktes spielt, zog der Kurs-Rückzieher von Bitcoin den gesamten Markt mit und nahezu alle Kryptowährungen folgten und verloren spürbar an Kurswerten.

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