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Krypto-Briefmarke in der Schweiz: Online-Post zeitweise offline

von Burak Aras

Die erste Krypto-Briefmarke in der Schweiz ist verfügbar und sorgt sofort für einen Zusammenbruch des Onlineshops der Post.

Krypto-Briefmarke in der Schweiz: Online-Post zeitweise offline

Krypto und Briefmarken passen im ersten Moment sicherlich nicht zusammen. Fakt ist jedoch, dass Briefkarten besonders bei Sammlern begehrt sind. In der Regel handelt es sich hierbei allerdings um seltene Briefmarken aus der Vergangenheit. Welchen Effekt Kryptowährungen auf Briefmarken haben, verdeutlicht nun die erste Krypto-Briefmarke in der Schweiz. Bereits nach wenigen Stunden sind bereits rund ein Viertel der Briefmarken vergriffen.

Lesenswert: Krypto-Adoption: Europa wird zum Vorreiter – auch dank China

Online-Postshop bricht wegen Andrang zusammen

Der Verkauf der Krypto-Briefmarke startete heute um 6 Uhr morgens. Durch das hohe Nutzeraufkommen war sogar die Seite der Post nicht durchgehend erreichbar. Laut eigener Aussagen waren bereits nach drei Stunden ungefähr ein Viertel aller Krypto-Briefmarken verkauft worden, so die Post auf Anfrage.

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Mitteilung der Post aufgrund des hohen Benutzeraufkommens

 

Krypto-Briefmarke: Was macht sie so besonders?

Die Swiss Crypto Stamp sieht auf den ersten Blick aus wie eine herkömmliche Briefmarke. Sie ist selbstklebend, zeigt das Matterhorn und den Mond auf blauem Hintergrund und hat einen Taxwert von 8.90 Franken. Wie jede andere Briefmarke kann die Besitzerin oder der Besitzer sie zum Frankieren von Postsendungen verwenden. Die eigentliche Krypto-Briefmarke ist aber digital. Sie ist ein digitales Sammlerstück. Denn jede physische Swiss Crypto Stamp ist der Zugang zu einer digitalen Briefmarke, die in einer Blockchain gespeichert ist.

Der NFT-Hype hat gezeigt, welche Preise einzigartige Sammelbilder erreichen können. Zweistellige Millionenbeträge sind hier keine Fantasie. Auch wenn es 175.000 digitale Briefmarken geben wird, sind sie jedoch alle wiederum einzigartig und nicht fälschbar. Hier dürften sicherlich einige mit einem hohen Kursgewinn rechnen, sodass sich das Investment von 8,90 Franken schnell wieder auszahlen könnte.

Diese Aktion unterstreicht erneut das grosse Medienecho, das Bitcoin und Co erzielen, wenn es den Weg in den Alltag schafft. Vor einem Monat sorgte bereits die erste Bitcoin-Auktion durch das Justizministerium NRW für reges Interesse. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben konnte das Justizministerium die beschlagnahmten BTC nicht über die Krypto-Börsen verkaufen.

In Zukunft dürfen wir uns sicherlich auf viele weitere Aktionen freuen, die die Krypto-Adoption vorantreiben können. Denn gerade durch das hohe Medieninteresse kommen erneut viele Laien mit der Kryptowelt in Berührung.

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