Bitcoin-Kurs mit neuer Stärke? So wirkt sich der Iran-Krieg aus

Bitcoin-Kurs mit neuer Stärke? So wirkt sich der Iran-Krieg aus Titelbild

Der Bitcoin-Kurs überrascht im Angesicht des Iran-Kriegs mit neuer Stärke. Im Wochentrend liegt die Kryptowährung mehr als sechs Prozent im Plus. Marktdaten deuten auf eine erstaunliche Entwicklung hin. Iraner setzen offenbar auf die Sicherheit der Kryptowährungen. Krypto-Abhebungen steigen dramatisch.

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Bitcoin-Kurs mit neuer Stärke? So wirkt sich der Iran-Krieg aus

Kann der Bitcoin-Kurs neue Stärke aufbauen – und das dank des Iran-Kriegs? Augenscheinlich sorgt der zunehmende Nahostkonflikt für ein steigendes Interesse am Bitcoin sowie an weiteren Kryptowährungen. Statt als Spekulationsobjekt dürfte ihnen dabei zunehmend eine Rolle als Wertspeicher zugutekommen.

  • bitcoin
  • Bitcoin
    (BTC)
  • Preis
    $68,003.00
  • Marktkapitalisierung
    $1.36 T

Vermögensverwalter CoinShares bemerkte seit Ende letzter Woche stark steigende Zuflüsse an den Börsen. Ihr Ziel: Krypto-Investmentprodukte. Ein mehrwöchiger Negativtrend wurde so durchbrochen. Die plötzlichen Nettozuflüsse setzten sich auch am gestrigen Montag fort.

“Letzte Woche kehrten die Zuflüsse zurück: Eine Milliarde US-Dollar flossen ein, nachdem zuvor über fünf Wochen vier Milliarden US-Dollar abgeflossen waren, und allein am Montag wurden weitere 500 Millionen US-Dollar hinzugefügt”, erklärte CoinShares in einer E-Mail an CoinPro.

Dass der Bitcoin eine positive Reaktion auf internationale Konflikte zeigt, ist ungewöhnlich. Dieser Ausnahmefall unterstreicht das stark positive Sentiment, das die Kryptowährung derzeit erlebt.

“Bitcoin trotzt den Erwartungen, bleibt stabil und zieht sogar Zuflüsse an. Anleger scheinen die Korrektur sowohl als Einstiegschance als auch als Absicherung zu nutzen, was auf eine potenziell wachsende Rolle von Kryptowährungen in Zeiten geopolitischer Unsicherheit und volatiler Märkte hinweist”, argumentiert James Butterfill von CoinShares.

Wegen ihrer inhärenten Neutralität sowie ihrer Unabhängigkeit von sämtlichen Staaten, scheinen Bitcoin und Co. derzeit ihre Bedeutung als Wertspeicher zu festigen. Der Marktwert des Bitcoins ist nicht von der Gesundheit spezifischer Fiatwährungen abhängig und funktioniert auch in Krisenzeiten, falls der Wert einer Fiatwährung zerfallen sollte.

Strategy investiert stärker in Bitcoin

Der Bitcoin-Kurs liegt zum Redaktionsschluss bei 68.270 US-Dollar. Im Wochentrend konnte die Kryptowährung ihren Marktwert um 6,26 Prozent steigern. Im Tagestrend ist die Kryptowährung derzeit umkämpft und weist einen Preisrückgang von 1,00 Prozent auf.

CoinShares’ Daten zeigen: Institutionelle Investoren scheinen von frischen Krypto-Investments überzeugt. Dies muss nicht zwangsläufig mit dem Iran-Krieg zusammenhängen. Die Bitcoin-Treasury Strategy erwarb gestern 3.015 BTC für 204 Millionen US-Dollar. Es handelt sich dabei um das grösste Investment, das man seit dem 26. Januar vornahm.

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Strategy investiert wöchentlich Millionen US-Dollar in Bitcoin, hielt sich während des tiefen Marktwerts über die letzten Wochen jedoch zurück und begrenzte die Ausgaben. Möglicherweise war man sich nicht über den weiteren Marktverlauf sicher.

Dass das Unternehmen des Bitcoin-Maximalisten Michael Saylor nun eine grössere Summe investierte, könnte auf eine positive Prognose durch das Unternehmen hinweisen. So könnte man einen steigenden Bitcoin-Kurs erwarten.

Iraner setzen während des Konflikts auf Bitcoin

Daten von iranischen Krypto-Börsen zeigen: In Anbetracht des Krieges setzen die Iraner während des Konflikts zunehmend auf den Bitcoin – eine Entwicklung, die Experten von Elliptic gestern bemerkten. Die militärische Auseinandersetzung kann sich negativ auf die Verfügbarkeit von Bankkonten, klassischen Zahlungssystemen und den Wert des iranischen Rials auswirken – Bitcoin gilt als Ausweg.

Chainalysis berichtet, dass die Bitcoin-Abhebungen bereits um 873 Prozent über den Durchschnittswert des Jahres 2026 gestiegen sind. In drei Tagen seien umgerechnet 10,3 Millionen US-Dollar von Krypto-Börsen abgeflossen.

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Chainalysis hält staatliche Geldbewegungen oder eine betriebliche Verschleierung der Geldbewegungen nicht für unmöglich. Demnach sei nicht konkret zu belegen, dass die Gelder von Privatinvestoren stammen, die ihre Bitcoin zur Sicherheit an ihre eigenen Wallets übertragen.

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