Sonntagnacht um ein Uhr schweizer Zeit gibt es plötzlich Probleme im Netzwerk von ADA. Cardano sei jedoch nicht offline gewesen, sondern wäre nur kurzzeitig abgewürgt worden, so erklärt Projektgründer Charles Hoskinson. Ihm zufolge war eine äusserst seltene Kettenreaktion der ausschlaggebende Grund.

Cardano offline? Netzwerk stockt, doch bleibt online

Etwa ein Uhr schweizer Zeit kommt es beim Cardano-Netzwerk zu Schwierigkeiten. Die Blockchain hat mit Problemen zu kämpfen, in deren Folge mehr als die Hälfte aller Nodes abstürzen. Gestern veröffentlicht der Gründer des Krypto-Projekts, Charles Hoskinson, eine Erklärung zum Vorfall.

Mehr als die Hälfte der Cardano Nodes ging offline. Deshalb ist Dezentralisierung so wichtig.

Hoskinson, der sonst als sehr perfektionistische Person bekannt ist, zeigt sich zufrieden. Er glaubt, die Qualität der Blockchain habe sich durch den Vorfall ein weiteres Mal beweisen können. Ausserdem glaubt er nicht, dass es in Bälde erneut zu einem derartigen Problem kommen könnte.

Schuld an der Netzwerkstörung war eine Verkettung mehrerer Sonderfälle, so Hoskinson. Laut seiner Erkenntnis stoppte das Netzwerk für etwa zwei Minuten, bevor es seinen üblichen Betrieb automatisch wieder aufnahm.

Es war ein kurzzeitiges Problem. Wahrscheinlich eine Kombination verschiedener Probleme auf einmal. Die Reproduzierbarkeit ist sehr gering.

Fasst der US-Amerikaner in einem Video zusammen. Bislang habe das Entwicklerstudio IOG den auslösenden Fehler noch nicht entdeckt.

Die gute Nachricht ist, dass Cardano exakt das tat, was es tun soll. Wenn eine Störung eintritt, erholt sich das System. Die Nodes starten wieder neu.

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Hoskinson äussert Vermutung über Beinahe-Absturz von Cardano

Hoskinson vermutet aktuell, dass ein Fehler in einer Haskell-Ressource die Störung verursacht haben könnte. Haskell ist die von ADA verwendete Programmiersprache. Zusätzlich kommt ein Fehler in der Implementierung von BalanceR infrage.

Sollte sich diese Vermutung bewahrheiten, könne man den Fehler beheben. Dazu müsste das ausschlaggebende Ereignis aber erst entdeckt werden, so Hoskinson. Bis dahin bedürfe es noch einiger Zeit. Aktuell arbeite man daran, das Ereignis künstlich nachzustellen.

Man sieht, wie stabil und dezentral Cardano bereits geworden ist.

Freut sich der 35-Jährige und lobt Mitglieder der Nutzergemeinschaft, die innerhalb von wenigen Minuten auf die Störung reagierten. Die Philosophie hinter Cardano habe beim Beinahe-Absturz ihre volle Wirkung entfaltet.

Man gestaltet Systeme selbstheilend und widerstandsfähig, damit sich dieses selbst hochfährt, wenn etwas Schlechtes passieren sollte. Wie jetzt. Niemand hat es bemerkt. Transaktionen gingen nicht verloren, Blöcke wurden nicht übersprungen. Kein Geld ging verloren. Das Netzwerk ist tatsächlich nicht abgestürzt.

Kunden von Krypto-Börsen mussten deshalb keine besorgten Anrufe tätigen und die Entwickler und Betreiber der Blockchain mussten sich nicht besprechen, um Cardano neu zu starten. Für Hoskinson eine nennenswerte Errungenschaft.

Laut einer Mitteilung der IOG fand die Störung zwischen den Blöcken 8300569 und 8300570 statt. Gründer Hoskinson wertet das als ultimativen Beweis dafür, dass Cardano eine strahlende Zukunft hat.

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