In der Krypto-Welt weht ein frischer, aber auch rauer Wind. Grayscale, einer der grössten Anbieter digitaler Krypto-Fonds weltweit, hat seine Bewertungslisten deutlich angepasst – und dabei gleich mehrere Altcoins aus dem Rennen genommen. Insgesamt schrumpft die Beobachtungsliste von 36 auf 30 Projekte. Ein klares Signal: Nicht jeder Coin schafft es in die nächste Runde.

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Besonders auffällig ist der fast komplette Rückzug aus der Kategorie «Konsum- und Kultur». Dort waren unter anderem ARIA Protocol (ARIAIP), BONK und Playtron gelistet. Diese drei Projekte sind nun vollständig aus der Grayscale-Analyse verschwunden. Ein stilles, aber deutliches Aussortieren, wie aus dem Blogeintrag zu entnehmen ist.

Grayscale schmeisst 10 Altcoins aus Krypto-Liste raus

Gleichzeitig verschiebt sich der Fokus spürbar in Richtung Zukunftsthemen. Die Kategorie Künstliche Intelligenz wächst weiter. Statt bisher sieben, werden nun zehn Projekte beobachtet. Neu hinzugekommen sind Fabric Protocol, Kite AI und Venice (VVV). Ein Trend, der zeigt, wohin das Kapital und die Aufmerksamkeit zunehmend fliessen: Daten, Automatisierung und KI-gestützte Blockchain-Anwendungen.

Auch im Bereich Smart Contracts wird umgebaut. Neu auf der Liste stehen Canton und Helium. Gleichzeitig mussten bekannte Namen gehen: Aptos, Arbitrum und Polkadot sind nicht mehr Teil der Grayscale-Beobachtung in dieser Kategorie. Selbst BNB wurde zunächst aus einem Segment entfernt, konnte sich jedoch über einen anderen Weg wieder in das Gesamtuniversum der Fonds integrieren.

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Im Finanzbereich zeigt sich ebenfalls ein klarer Schnitt. Projekte wie Euler, Lombard, Plume Network und Sky wurden aus der Kategorie «Financial Products» gestrichen. Damit setzt Grayscale ein deutliches Zeichen: Nur Projekte mit klarer Relevanz und stabiler Entwicklung bleiben im Fokus der institutionellen Analyse.

Polkadot, Arbitrum und Co. fliegen raus

Hinter den Anpassungen steckt kein Zufall, sondern ein regelmässiger Bewertungsprozess. Grayscale prüft quartalsweise, welche Projekte langfristiges Potenzial besitzen und welche nicht mehr in die strategische Ausrichtung passen. Die aktuelle Runde zeigt dabei vor allem eines: Der Markt wird selektiver.

Während in früheren Phasen noch eine breite Vielfalt an Projekten Beachtung fand, konzentriert sich der Blick nun stärker auf wenige, dafür technologisch klar positionierte Segmente. KI, Infrastruktur und skalierbare Smart-Contract-Netzwerke stehen im Zentrum. Spekulative oder schwächer entwickelte Projekte verlieren dagegen an Sichtbarkeit.

Für Investoren ist das mehr als nur eine Listenänderung. Grayscale gilt als einer der wichtigsten institutionellen Gradmesser im Kryptomarkt. Ein Platz auf oder neben der Liste kann über Wahrnehmung, Kapitalzufluss und langfristige Marktchancen entscheiden. Umso härter trifft es jene Projekte, die nun entfernt wurden.

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Der aktuelle Umbau zeigt deutlich: Der Kryptomarkt tritt in eine neue Phase ein. Weg von der breiten Experimentierphase, hin zu einer stärkeren Selektion. Für einige Altcoins bedeutet das Ende der institutionellen Beobachtung – für andere vielleicht erst den Beginn einer neuen Wachstumsstory. (mck)

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