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Rotes Kreuz: Bitcoin-Spenden im Kampf gegen das Coronavirus

von Paul

Im Kampf gegen das Coronavirus akzeptiert das italienische rote Kreuz ab sofort Bitcoin. Kryptobesitzer zeigten sich in der Vergangenheit spendabel.

Rotes Kreuz: Bitcoin-Spenden im Kampf gegen das Coronavirus

Das neue Epizentrum der Coronavirus-Pandemie ist Europa. Obwohl die Virusverbreitung bereits weltweit negative Folgen hatte, ist Italien eines der an den stärksten betroffenen Ländern.

Im Kampf gegen das Virus haben das Colli-Albani-Komitee und das italienische Rote Kreuz eine Spendenkampagne in Bitcoin und anderen Kryptowährungen gestartet. Das ursprüngliche Ziel von 2 Bitcoin (BTC) konnte schnell übertroffen werden – bisher wurden über 2,81 BTC gesammelt.

2.81 BTCs von 24 Spendern gesammelt

Die am 12. März gestartete Spendekampagne konnte bereits in drei Tagen das gesetzte Ziel von 2 BTC übertreffen: Von 24 Spendern wurden insgesamt 2.8178 BTCs eingesammelt. Nachdem das Projekt sein Ziel erreicht hat, wurde die Kampagne vorübergehend gestoppt, um weitere Ziele zu definieren. Es wird daran gearbeitet, die geplanten Aktivitäten umzusetzen sowie neue hinzuzufügen. Danach soll das Fundraising-Projekt bald wieder eröffnet werden.

Durch die Kampagne sollen medizinische Ausrüstung sowie Infrastruktur zur Bekämpfung des Coronavirus gefördert werden. So werden mit den gesammelten Finanzmitteln etwa die Ausstattung und Schutzausrüstung des medizinischen Personals angeschafft.

Transparente Spendenplattform dank Blockchain

Der Präsident des Colli-Albani-Komitees, Bruno Pietrosanti, erklärt, dass der Druck bei Krankenhausaufenthalten verringert werden muss. Die Zahl der Infizierten nimmt ständig zu, während es in den Krankenhäusern langsam an verfügbaren Plätzen abnimmt. Mit diesem innovativen Fundraising-Instrument konnten die notwendigen finanziellen Ressourcen erfolgreich gesammelt werden.

Die Kampagne wird vom Blockchain Education Network Italy und vom Start-up Young Srl unterstützt. Die Verantwortlichen dieser Einrichtungen erklärten, dass durch die Verwendung der Blockchain alle Spenden auf eine transparente Weise erfolgen. Alles wird über die Spendenplattform Helperbit abgewickelt. Es können aber auch andere digitale Währungen wie z. B. Ethereum oder Litecoin gespendet werden. Die Spender erhalten eine ordnungsgemäße Rechnung, die mit einer Beglaubigung via Blockchain versehen wird.

Krypto-Gemeinschaft gilt als spendenfreudig

Laut Geschäftsführer von Helperbit, Guido Baroncini Turricchia, ist die Situation in Italien dramatisch. In den kommenden Wochen werden die Krankenhäuser voraussichtlich überlastet sein. Durch das Projekt soll der Druck auf die Gesundheitseinrichtungen gemindert werden, wozu die internationale und als spendenfreudig bekannte Krypto-Gemeinschaft bereits einen entscheidenden Beitrag leistet. Und dies ist auch nicht das erste Mal so, denn Bitcoin hat sich schon mehrmals als mögliche Lösung für humanitäre und wirtschaftliche Krisen erwiesen.

So wurden z. B. letztes Jahr BTC-Spenden für Venezuela gestartet, um die dort herrschende Armut und Hunger zumindest teilweise zu bekämpfen. Es wurden auch für Buschfeuer in Australien über die Binance Charity Foundation Kryptowährungen in Höhe von einer Million US-Dollar gespendet, um die Brände in Australien einzudämmen. Unicef, Pineapple Fund und Coolearth sind weitere Wohltätigkeitsorganisationen, die Bitcoin-Spenden akzeptieren.

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