Der Bitcoin-Kurs stürzt ab und notiert schon wieder unter 90.000 US-Dollar. BTC sinkt auf rund 88.000 US-Dollar, da die politische Spannung international zunimmt. US-Präsident Donald Trump fährt eine aggressive Aussenpolitik. Nach der Entführung des venezolanischen Staatsoberhauptes entwickeln sich Grönland und der Iran zu neuen Krisenherden.
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Bitcoin-Kurs stürzt um 6,70 Prozent auf 88.000 USD
Der Bitcoin-Kurs verzeichnet Verluste. Infolgedessen stürzte er bis auf rund 88.000 US-Dollar ab. Zum Redaktionsschluss notiert BTC bei 88.689 US-Dollar. Im Tagestrend liegt die grösste Kryptowährung somit 2,50 Prozent im Minus. Im Wochentrend summieren sich die Kursverluste auf 6,70 Prozent.
- Bitcoin
(BTC) - Preis
$89,553.00
- Marktkapitalisierung
$1.79 T
Bitcoins Kursentwicklung spiegelt den Durchschnitt des Kryptomarktes wider. Seit gestern sank der gesamte Kryptomarkt um 2,37 Prozent auf eine Marktkapitalisierung von 2,99 Billionen US-Dollar.
Neben dem Bitcoin verzeichnen unter den 100 grössten Kryptowährungen die meisten Coins Verluste. Zum Redaktionsschluss gelingt es nur 16 digitalen Anlagen, im Tagestrend grüne Zahlen zu schreiben.
So sinkt Ethereum über die letzten 24 Stunden etwa um 5,20 Prozent auf 2.924 US-Dollar. Auch der Privacy Coin Monero, der erst kürzlich ein neues Allzeithoch erreichen konnte, erlebt eine Korrektur. So sinkt XMR seit gestern bereits um 8,64 Prozent auf 500 US-Dollar.
- Ethereum
(ETH) - Preis
$3,009.19
- Marktkapitalisierung
$363.7 B
Diese Politik verursacht Verluste am Kryptomarkt
Die fallenden Krypto-Kurse sind auf wachsende politische Spannungen zurückzuführen, die vorrangig mit den USA in Verbindung stehen. Nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro zum Beginn des Monats setzt Trump eine aggressive Aussenpolitik fort.
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So plant der US-Präsident die Eingliederung Grönlands ins Territorium der USA. Länder, die diesem Plan nicht zustimmen, belegte er jüngst mit zusätzlichen Einfuhrzöllen. Weiterer Widerstand werde ebenso mit steigenden Zöllen quittiert, drohte Trump.
“Diese Zölle sind fällig und zu zahlen, bis eine Vereinbarung über den vollständigen und gesamten Kauf Grönlands erzielt wurde”, schrieb der US-Präsident kürzlich, nachdem er angekündigt hatte, einige europäische Länder ab dem 1. Februar mit Einfuhrzöllen in Höhe von zehn Prozent zu belegen.
Zunächst belegt er Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, Grossbritannien, die Niederlande und Finnland ab dem 1. Februar mit den erwähnten zehnprozentigen Einfuhrzöllen. Sämtliche Waren, die aus diesen Ländern stammen und in die USA transportiert werden, sind betroffen.
Sollte man auch künftig keine Einigung mit diesen Ländern erzielen, deren Vertreter sich der Einverleibung Grönlands durch die USA widersetzen, würden die Einfuhrzölle ab dem 1. Juni auf 25 Prozent steigen, schrieb Trump auf Truth Social.
Trump erklärt, diese europäischen Länder seien den USA eine Wiedergutmachung schuldig, da die Vereinigten Staaten so viel für ihre Sicherheit geleistet hätten. Dänemark, zu dem das autonome Grönland gehört, soll die grösste Insel der Erde bereitwillig abtreten.
Der 79-Jährige verteidigt sein Interesse an Grönland mit sicherheitspolitischen Gründen. Grönland spiele eine wichtige Rolle als Militärstützpunkt. Ergattern die USA keine Kontrolle, würde diese letztlich an Russland oder China fallen. Dadurch sei der internationale Frieden gefährdet, meint Trump.
Neben Grönland existiert ein weiterer wichtiger Schauplatz. Auch dem Iran gegenüber drohte Trump wegen landesinterner Konflikte mit Militärschlägen.
Weil Anleger unsicher sind, wie weit diese Konflikte noch eskalieren werden, ziehen sie ihr Kapital aus ihren risikoreichen Anlagen. Unter vielen Anlegern gelten Kryptowährungen bis heute als Risikoanlagen.
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