Der Bitcoin-Kurs sinkt aktuell dramatisch. BTC sinkt erstmals seit April unter 69.000 US-Dollar. Im Tages- und im Wochentrend summieren sich inzwischen massive Verluste. Schuld an den Verlusten sind die offenbar wachsenden Spannungen im Nahostkonflikt. Die Unsicherheit der Anleger steigt dadurch.
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Bitcoin-Kurs sinkt unter 69.000 USD
Der Bitcoin-Kurs sinkt unter 69.000 US-Dollar. Zum Redaktionsschluss erreicht die grösste Kryptowährung ein frisches Kurstief bei 68.920 US-Dollar. Im Tagestrend vertieft der Bitcoin somit einen Crash, der schon gestern im Wochentrend zu erkennen war.
- Bitcoin
(BTC) - Preis
$67,978.00
- Marktkapitalisierung
$1.36 T
Über die letzten 24 Stunden verlor BTC 4,00 Prozent seines Marktwerts. Im Wochentrend summieren sich die Verluste auf 10,20 Prozent. Parallel dazu verzeichnete auch der gesamte Kryptomarkt Verluste.
So sank die Marktkapitalisierung des Kryptomarkts seit gestern um 2,97 Prozent auf 2,38 Billionen US-Dollar. Die Stimmung der Anleger ist seit Tagen auf dem absteigenden Ast. Letzte Woche stufte der CMC Crypto Fear & Greed Index die Stimmung noch mit 37 von 100 Punkten ein. Inzwischen sank der Index auf nur noch 29 Punkte. Der Markt befindet sich demnach in einer ängstlichen Lage.

Warum crasht der Bitcoin aktuell so stark?
Anfang Juni setzt sich die negative Stimmung fort, die bereits Ende Mai begann. Doch warum genau crasht der Bitcoin aktuell so stark? Schuld sind wachsende geopolitische Spannungen. Der Nahostkonflikt setzt sich derzeit weiter fort. Die Konfliktparteien scheiterten trotz mehrwöchiger Verhandlungen an der Herstellung des Friedens.
Schon am 8. April hatten sich USA, Israel und der Iran erstmals auf eine Waffenruhe geeinigt. Diese war jedoch nur von kurzer Dauer. Immer wieder beschuldigen sich die zuständigen Regierungen gegenseitig der Vertragsbrüche.
Laut Darstellung von The Guardian warf die iranische Regierung Israel gestern erneut vertragswidrige Angriffe auf den Libanon vor. Die Regierung drohte damit, die laufenden Friedensverhandlungen mit den USA deshalb generell zu beenden.
“Der Waffenstillstand zwischen dem Iran und den USA ist eindeutig ein Waffenstillstand an allen Fronten, einschliesslich dem Libanon. Ein Verstoss an einer Front gilt als Verstoss gegen den Waffenstillstand an allen Fronten. Die USA und Israel tragen die Verantwortung für die Folgen eines jeden Vertragsbruchs”, schrieb der iranische Aussenminister Abbas Araghchi auf X.
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Auch US-Präsident Donald Trump habe sich frustriert gezeigt. Der Gespräche sei er überdrüssig. Stattdessen wolle er eine Seeblockade des Irans fortsetzen. Dessen Bombardierung sei hingegen nicht mehr denkbar.
Experten von CoinShares halten den Irankrieg für den zentralen pessimistischen Faktor, der den Kryptomarkt aktuell so negativ prägt. Die Furcht sei so gross, dass sogar die fortschreitende Entwicklung des US-Krypto-Gesetzes CLARITY in den Hintergrund rückt.
Während die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran ins Stocken geraten, habe der US-Präsident Donald Trump einen besseren Dreht zur libanesischen Miliz Hisbollah aufgebaut. In Gesprächen mit den Verhandlungsführern sei man bereits zu einer Einigung gekommen. Der Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel stünde demnach vor dem Ende.

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