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Binance: Hintergrund, Geschichte & Bedeutung für den Kryptomarkt

von Matthias Nemack

Binance gehört zu den wichtigsten und grössten Playern im Kryptomarkt. CoinPro.ch blickt hinter die Börse und ihren bekannten Gründer.

Logo von Binance

Alle Interessenten, die sich erstmalig mit den Chancen für Investitionen am globalen Kryptomarkt beschäftigen, landen schnell bei einigen grossen Namen der Branche. Das Unternehmen Binance ist ganz ohne Frage einer dieser Anbieter, der sich binnen weniger Jahre einen Ruf als guter Dienstleister für den Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und vielen anderen Coins und Token. Heute gilt das Unternehmen als Nr. 1 unter den weltweit tätigen Handelsplattformen. Wie immer aber gilt auch hier trotz oder gerade wegen des enormen Erfolgs die Redewendung: Wo Licht ist, ist auch Schatten. So oder so aber sucht die Erfolgsgeschichte seit Gründung der Börse ihresgleichen. Viele Nachahmer sind am Markt vertreten; aber nur wenige können sich mit dem Portal messen, das der Informatiker und Businessmann Changpeng Zhao mit kanadischen und chinesischen Wurzeln ins Leben gerufen (mit seinem Mitgründer Yi He) und gegen jeden Widerstand zu einer echten Weltmarke machte.

Binance fand schnell den Weg an die Spitze der Kryptobörsen

CZ, wie der Gründer auch genannt wird, selbst wurde früh zu einem Aushängeschild der Branche. Wie sein Unternehmen ist der Firmenchef aber nicht unumstritten. Wir schauen uns im Folgenden die historischen Hintergründe an und widmen uns der Frage, wie einflussreich die Börse heute ist. Dazu gehört natürlich auch die Thematisierung negativer Aspekte. Beispielsweise war Binance wiederholt von Hackern attackiert worden. Changpeng Zhao wurde wiederum von verschiedenen Branchenkennern immer wieder kritisiert, während er auf der anderen Seite eine grosse Fangemeinde hinter sich weiss. Richtig ist: Das Unternehmen gehörte schon früh nach dem Marktstart. Binance war gewissermassen zum passenden Zeitpunkt am idealen Ort. Die Tatsache, dass es während der bisherigen Firmengeschichte immer wieder auch Skandale und Skandälchen gab, liegt bedingt in der Natur der Sache.

Gerade sogenannte Mainstreammedien, die nur langsam die Vorzüge digitaler Währungen und Kryptobörsen abseits der vermeintlichen Risiken erkennen, berichten nun einmal gerne über Schwierigkeiten wie Hackattacken oder technische Probleme im Allgemeinen. Mit solch negativer Berichterstattung hat jedoch die Kryptowelt insgesamt bis heute zu kämpfen.

Wiederholte Angriffe durch Hacker auf die Binance-Plattform

Nicht verschwiegen sei an diesem Punkt, dass es auch Krypto-Experten gibt, die wiederholt Kritik an der inzwischen auf Malta ansässigen Plattform äusserten und weiterhin auch äussern werden. Die Standortverlegung ins kryptofreundliche europäische Land war nicht der erste Umzug. Durch zunehmend strengere staatliche Regulierungen in der Volksrepublik China sah sich das Unternehmen bereits gut ein Vierteljahr nach der Eröffnung zur Verlagerung der Hauptniederlassung ins weniger rigide Japan veranlasst. Es sollte nicht der letzte Hackerangriff bleiben. Im Frühjahr des Jahres 2019 gelang Kriminellen abermals ein Kabinettstück – sie konnten Bitcoins zum damaligen Gegenwert von etwa 40 Millionen US-Dollar entwenden. Anders als manch andere betroffene Börse reagierte Binance erneut besonnen. Während mancher Mitbewerber Geschädigte mit ihren Sorgen allein liess, wählte Binance einen anderen Ansatz.

Für den Zeitraum von etwa einer Handelswoche schloss das Unternehmen seine Pforten. Noch wichtiger, um einen Schaden für den eigenen Ruf abzuwenden, war indes die schnelle Ankündigung, für entstandene Schäden auf Kundenseite aufzukommen. Deutlich wird dennoch, dass auch die grossen Namen unter den Kryptobörsen nicht gegen derlei Vorfälle gefeit sind.

Binance-Gründer stieg als Überzeugungstäter in den Kryptomarkt ein

"CZ" Changpeng Zhao, Gründer von Binance

„CZ“ Changpeng Zhao, Gründer von Binance (Quelle: Twitter)

Schauen wir uns die Historie des Unternehmens genauer an. Der Grundstein für den Binance-Erfolg nahm im Sommer des Jahres 2013 ihren Lauf. Damals der Informatiker Changpeng erfuhr während eines Poker-Events von der führenden Kryptowährung Bitcoin und entschied sich etwas später für einen ersten eigenen Bitcoin-Kauf. Dabei war er so von seinem Investment überzeugt, das er seine Immobilie veräusserte und das erzielte Kapital in Bitcoin investierte. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, als der BTC-Kurs auf einem Niveau von etwa 600 US-Dollar angesiedelt war. Dies war nichts weniger als die Basis eines Milliardenvermögens. Nicht einmal vier Jahre nach seinem ersten Investment rief „CZ“ die Börse Binance ins Leben. Wie viele Mitbewerber kämpft die Plattform in vielen Ländern mit unklaren regulatorischen Unklarheiten, Scamming-Meldungen und die erwähnten Attacken von Hackern belasteten die Börse in der Folgezeit gleich mehrfach. Dem engagierten Expansionskurs standen diese Komplikationen bisher aber maximal kurzfristig im Wege.

Vom ICO mit 15 Millionen USD zum Marktführer mit Milliardenbilanz

Den Aufstieg der Börse (und ihres Gründers) konnte die schlechten Schlagzeilen nicht aufhalten. Die Profitabilität des Unternehmens ist im Kryptoverse bis heute nur von wenigen anderen Börsen erreicht worden. Im Jahr 2019 hiess es erstmals, der Börsengewinn habe die Schallmauer von einer Milliarde US-Dollar durchbrochen. Anfängern, die sich fragen, wie diese hohe Erträge generiert werden, sei gesagt, dass Binance nicht allein Gewinne über Gebühren erzielt, die Nutzer der Plattform für den Handel zahlen. Hinzukommen Einnahmen durch die Aufnahme („Listung“) neuer Coins und Token ins Portfolio des Unternehmens. Der stattliche Gewinn nur vier Jahre nach Eröffnung des Handels ist insofern bemerkenswert, da Binance im Zuge des Initial Coin Offerings (ICO) im Jahr der Gründung „nur“ 15 Millionen von Investoren erhalten hatte. Wobei es durchaus andere Start-ups am Kryptomarkt gibt, die mit weitaus weniger Kapital die Geschäfte aufgenommen haben.

Börse sollte zum Handelsmodell für alle Interessenten werden

Ein Grund für den raschen Erfolg war ohne Frage das ausgearbeitete Geschäftsmodell. Von Anfang an setzte der Betreiber auf eine Handelsumgebung, die nicht allein professionelle Krypto-Händler und -Investoren ansprach – vielmehr wendete sich die Börse direkt auch an Anfänger, die einen einfachen Weg für den Einstieg in den Markt für Kryptowährungen suchten. Das Konzept ging auf, die Kundenzahlen in aller Welt stiegen rasant. Und noch ein wichtiger Unterschied zu einigen der grossen Konkurrenten gibt es. Während zum Beispiel Portale wie Coinbase aus den USA zumindest in der ersten Zeit eher auf eine überschaubare Auswahl digitaler Währungen setzte, entschied man sich im Hause Binance für die Aufnahme einer breiteren Integration verschiedenster Projekte. Die Palette der digitalen Vermögenswerte wird zudem stetig erweitert bzw. überarbeitet. An dieser Stelle zeigt sich auch, weshalb Binance für den Markt so bedeutend ist.

Binance für viele Kryptoprojekte das wichtigste Sprungbrett

Das Unternehmen war bereits für viele Kryptoprojekte das sprichwörtliche Zünglein an der Waage, wenn es um Erfolg oder Misserfolg ging. Auf der einen Seite lassen Meldungen zur Listung neuer Währungen die Kurse der Assets (Vermögenswerte) häufig massiv steigen. „Delistungen“, also die Entfernung von Währungen aus dem Portal haben in der Vergangenheit schon so manches Format scheitern lassen. Bis heute ist die Aufnahme in die Binance-Plattform für viele Projekte sozusagen der Türöffner zur Krypto-Massentauglichkeit gewesen. Wenn es um die Geschwindigkeit der Transaktionsausführung geht, hat der Anbieter im Übrigen ebenfalls immer wieder Massstäbe innerhalb der Börsenlandschaft gesetzt. In Unternehmensberichten verweist Binance darauf, dass über die Plattform sekündlich bis zu 1,4 Millionen Käufe und Verkäufe abgewickelt werden können.

Mehrfache Attacken von Hackern auf die Kryptobörse

Den ersten grossen Rückschlag gab es im Jahr 2018. Damals wurde Binance Opfer eines gross angelegten Angriffs von Hackern. Diese konnten unbefugt Gelder von zahllosen Kundenaccounts abrufen, nachdem sie Anzeigen beim Suchmaschinenriesen Google geschaltet hatten. Dahinter verbarg sich ein Scam-Konzept. Viele Nutzerinnen und Nutzer fielen auf den Betrug herein und übermittelten den Tätern Zugangsdaten zu ihren Konten. Zwar reagierte das Unternehmen durch frühzeitige Blockierungen von Abhebungen von der Plattform auf den drohenden. Die japanischen Behörden aber verschärften ihre Regularien infolge des Zwischenfalls deutlich. Durch den erneuten Wechsel des Standorts änderte Binance dahingehend seine Geschäftspraxis, dass heute viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – schon lange vor dem globalen Lockdown und Homeoffice-Massnahmen – von zu Hause aus für die Börse tätig sind. Das Ergebnis war eine Verteilung der Belegschaft auf alle Teile der Welt.

Plattform wächst und gedeiht von Anfang

Screenshot von Binance

Screenshot von Binance

Binance war weiterhin schon früh ein Beispiel dafür, dass Börsen nicht zwingend an positive Entwicklungen am Kryptomarkt gebunden sind, um selbst erfolgreich zu sein. Nachdem beispielsweise der Bitcoin nach seinem letzten Höhenflug vor der Jagd auf Allzeithochs im Jahr 2020 vorerst ruhigere Gewässer ansteuerte und die Preise zeitweise wieder deutlich eingebrochen waren, blieb die führende Börse weiter auf ihrem einmal eingeschlagenen Erfolgskurs. Das Aufkommen neuer Digitalwährungen und zugehöriger Systeme (vor allem Ethereum als heutige Basis für einen Grossteil des boomenden DeF-Sektors) machte sich Binance zunutze, um konstant zu expandieren und die Position des Marktführers auszubauen. Auch wenn die Konkurrenz natürlich schläft, gelingt dem Unternehmen doch immer wieder der eine oder andere „grosse Wurf“, um dem Kryptosektor neue Richtungen zu eröffnen.

Ein bedeutsamer Schritt: der Start des Binance Coin

Der Anstieg der Nutzerzahlen auf rund 15 Millionen (laut Binance) nützte nicht nur der Börse selbst. Auch ihr Gründer Changpeng Zhao wurde zunehmend zu einem regelrechten Krypto-Popstar, der seine Prognosen, Kritik und Lobhudelei für die eigene Plattform vor allem über soziale Medien wie Twitter verbreitet und sich über stetig steigende Follower-Zahlen freuen darf. Es gab für CZ und Binance wohl gleich zwei wichtige Höhepunkte der medialen Aufmerksamkeit. Für die Börse war es der Start der hauseigene Währung Binance Coin (BNB), deren Ausgabe den Firmenwert phasenweise regelrecht explodieren liess. Ende 2020 liegt die Marktkapitalisierung der Währung bei rund 4,9 Milliarden US-Dollar. Milliardär Changpeng landete gar auf dem Titelblatt des renommierten Forbes-Magazins. Selbstredend verdienen die

Binance und Kryptomarkt profitieren wechselseitig voneinander

Über die kommenden Geschicke der erfolgsverwöhnten Börse ab dem Jahr 2021 wird gewiss mitentscheidend sein, wie lange der neueste Anstieg auf Rekordpreise beim Bitcoin und dadurch vieler anderer Währungen Bestand haben wird. Einmal mehr ist der anhaltende Boom im Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi). Dieser Tage entdecken immer mehr normale Anleger die Vorzüge digitaler Währungen. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Rettungsprogramme und Zinssenkungen vieler Zentralbanken belasten die Aussicht auf gute Renditen bei vielen Anlageklassen, die traditionell ausgerichtete Kleinanleger bisher bevorzugen. Der Bitcoin gilt vielen Experten schon jetzt als legitimer Nachfolger des „sicheren Hafens“ Gold. Immer mehr institutionelle Investitionen (z. B. Fonds, staatliche Einrichtungen und Stiftungen) schichten Vermögen in Richtung BTC um.

Führende Börsen stehen bei Einsteigern hoch im Kurs

Viele der privaten und gewerblichen Investoren entscheiden sich beim Einstieg freilich für führende Kryptobörsen – Binance wird somit zukünftig zu den wichtigen Profiteuren der Branche gehören. Die logische Konsequenz: Je schneller die Binance-Community wächst, desto stärker kann die Nr. 1 der Branche wie gehabt die Preise beim Handel am Markt vorgeben. Daran ändert auch die Tatsache wenig, dass die enormen Preisgewinne des Bitcoins Statistiken zufolge eher wenig Einfluss auf die Krypto-Suchanfragen in den bekannten Suchmaschinen hatten. Zumindest vorerst. Denn bis der Mainstream Chancen erkennt, braucht es in aller Regel eine gewisse Zeit. Binance selbst reagierte auf das rege institutionelle Interesse unter anderem durch seinen innovativen Service „Binance Research“. Ohnehin erweitert das Unternehmen seinen Aktionsradius seit jeher, um sich nicht allein auf das Kerngeschäft des reinen Kryptohandels zu konzentrieren.

Gerüchte über unlautere Geschäfte der Börse in den USA

Dass Erfolg keine Garantie für reibungsloses Wachstum und durchweg positive Medienpräsenz ist, zeigte sich zuletzt im Herbst 2020. Einmal mehr spielte hier das erwähnte Magazin Forbes eine Hauptrolle. Forbes publizierte im Oktober einen Bericht, der Binance in ein schlechtes Licht rückte. Worum ging es? Interne Unterlagen sollten davon künden, Binance versuche geltende Bestimmungen von US-Regulierern zu umgehen und Behörden zu täuschen. Angeblich, so der inoffizielle Bericht, sei die Börse bemüht, Geld an Kundinnen und Kunden aus den USA zu verdienen. Dies aber ist eigentlich nicht zulässig. Binance-Chef CZ reagierte umgehend. Er teilte mit, eine Klage gegen das Magazin zu erreichen. Faktisch gibt es aktuell ein Handelsangebot für US-Kunden; dieses aber fällt deutlich „abgespeckter“ als das normale Geschäftsmodell für die Kundschaft in anderen Ländern aus. Nicht nur mit Blick auf die USA zeichneten sich in der nahen Vergangenheit Probleme ab.

Nachdem in der früheren Heimat Japan Vorwürfe hinsichtlich angeblicher Geldwäsche laut wurden, gab es vor Ort eine Klage mit einem Gegenwert von neun Millionen US-Dollar. Schaut man sich die Kursentwicklungen des Bitcoins seit Bestehen der Börse an, zeigt sich eines. Der Kurs korrelierte immer wieder zumindest leicht – positiv wie negativ – mit Schlagzeilen rund um die führende Kryptobörse.

Quo vadis, Binance – ein kleiner Ausblick in die Zukunft

Sicher ist, dass Binance auch in den kommenden Jahren auch Expansion und noch stärkere Marktdominanz setzten wird. Auch und gerade Europa mit wichtigen Märkten wie Deutschland hat die Plattform im Sinne des eigenen Wachstumskurses im Blick. Deutsche Kryptofans können seit Ende 2017 nach dem erfolgreichen Abschluss des Lizenzierungsverfahrens via Binance Kryptowährungen handeln. Seit Sommer 2020 existiert die sogenannte Binance Deutschland GmbH. Die Business-Ausweitung des Unternehmens strebt verstärkt auch eine Verbindung klassischer Finanzmarktprodukte und des Kryptosektors an. Ein aktuelles Beispiel ist dabei die Zusammenarbeit mit der Kreditkartengesellschaft VISA, aus der die „Binance Card“ als Kreditkarte  hervorging. So sollen Kryptowährungen – insbesondere auch der eigene Binance Coin – zunehmend als etabliertes Zahlungsmittel in Bereiche wie den Handel vordringen.

Andere Unternehmen der Kryptowelt folgen Binance mit ähnlichen Angeboten, prüfen vergleichbare Geschäftsmodelle und loten Anwendungsmöglichkeiten aus. Von Bedeutung für die weiteren Erfolge des Unternehmens und der Konkurrenz wird sein, wann und in welcher Form Staaten Kryptoregulierungen in die Tat umsetzen.

Abwahl des Krypto-Gegners Trump als Signal am US-Markt?

Auch die Frage, wie streng Regulierungen ausfallen, ist dabei relevant. Die ersten Meldungen aus dem Umfeld der neuen US-Regierung unter Präsident Joe Biden etwa lassen viele Kryptofans hoffen, dass die USA in Zukunft für den inzwischen nicht mehr ganz so jungen Bereich der Kryptowährungen und -börsen zu einem freundlicheren und offenerem Land werden. Die Binance-Verantwortlichen werden die Besetzung von Bidens Übergangskabinett (wie mit dem früheren CFTC-Chef Gary Gensler) jedenfalls mit Interesse verfolgt haben. Dass die Blockchain-Technologie schrittweise Felder abseits typischer Kryptosparten erreicht, schürt Hoffnung. Je erfolgreicher digitale Währungen wie der Bitcoin werden, desto eher wird auch Binance die nächste Stufe hin zur angestrebten Mainstream-Akzeptanz nehmen können.

Dies wiederum wird sich auf den gesamten Markt auswirken. Denn: Hat ein Unternehmen erst einmal eine Grösse wie die Börse Binance erreicht, dominiert sie unweigerlich die Entwicklungen der Branche insgesamt.

Börsengang für Binance?

Bei einer Grösse von Binance ist die Frage nach einem Börsengang zwangsläufig naheliegend. Aber im Gegensatz zum grossen amerikanischen Konkurrenten Coinbase plant Binance keinen IPO. Gegenüber dem Krypto-Magazin „The block“ äusserten sich die Verantwortlichen und allen voran der CEO CZ klar gegen einen klassischen Börsengang zur Beschaffung zusätzlicher Liquidität. Man wolle den „Krypto-Weg“ weitergehen und da passe eine Aktienausgabe nicht dazu. Viel mehr planen die Strategen den Ausbau des hauseignen „Utility Token“ BNB und wollen das Ökosystem rund um den Token weiter vergrössern und mit Staking, Lending und Co. zum Erfolg kommen.

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So oder so: Binance ist am Kryptomarkt nicht mehr wegzudenken und bei allen Entwicklungen wird das überaus erfolgreiche Kryptounternehmen ein gewichtiges Wörtchen mitreden.

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