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Bitcoin-Kurs: Abwärtstrend hält an – Stärkster Fall seit 6 Monaten

von Paul

Es bleibt ungewiss: Die Kurse von Bitcoin und vielen weiteren Kryptos fallen weiter.

Kurs: Abwärtstrend hält an - Stärkster Fall seit 6 Monaten

Auch wenn es im Monatsvergleich immer noch sehr gut aussieht – die letzten vier Wochen gab es im Schnitt 20% Wachstum – die letzten Tage und die letzte Woche fiel der Bitcoin-Kurs um fast 10 Prozent. So viel büsste der Kurs letztmalig Ende letzten Jahres ein. Schon über das Wochenende gab der Kurs von 8.000 Franken spürbar nach. Auch wenn er sich kurzzeitig erholen konnte liegt der Kurs zum Wochenbeginn bei rund 7.600 Franken. Im Sog, und dies kennt man von den Kryptomärkten, gaben auch die Kurse von weiteren Kryptowährungen nach.

Ursachen und Ausblick

Mittlerweile ist bekannt, dass einzelne Marktteilnehmer Reaktionen am Kryptomarkt auslösen können. Durch grosse Kauf- und auch Verkaufsaktionen reagiert der Markt. Diese Marktteilnehmer, sog. Whales, können aufgrund der schieren Menge von in deren befindlichen Coins den Bitcoin-Kurs beeinflussen. Auch wenn solche Transaktionen, auch OTC-Aktionen (over the counter) genannt, nicht selten jenseits von Kryptobörsen durchgeführt werden. Dafür gibt es genügend Twitter-Accounts die jede grössere Transaktion von Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Co. beobachten und publik machen. Zu den bekanntesten Whale-Alarm-Twitteruser ist @Whalealert. Es lohnt sich, diesem Account zu folgen. Gerade am letzten Wochenende fiel dabei eine Transaktion auf. Und dies nicht wegen der Höhe, sondern der Herkunft. Dabei wurden BTC, die aus einem grösseren Börsenhack der Börse Bitfinex zurückgehen transferiert:

Ein Zeichen, dass Hacker-Aktionen den Markt immer noch erschüttern können? Denn, und das ist das eigentlich Interessante daran, arbeitet Bitfinex bekanntlich an einem eigenen Utility-Token (vergleichbar mit dem durchaus erfolgreichen Binance Token – BNB). Im dazugehörigen Whitepaper schreckt ein Statement besonders auf:

In addition, the company is working with industry leaders to create a procedure too offer the hacker the chance to safely and privately refund the majority of the stolen funds while keeping a percentage of them as reward for collaborating in finally resolving this issue.

Dies bedeutet, die Hacker könnten die gestohlenen Token zurückgeben und werden „belohnt“ in dem sie einen Teil behalten dürfen. Dies wäre grenzwertig, da es sich nach wie vor um eine illegale und vor allem strafbare Tat handelt. Laut dem Pressesprecher von Bitfinex sei dies ein allgemeiner Passus und nicht auf den konkreten Hack bezogen (Quelle). Solche Gerüchte haben aber so oder so Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs.

Tipp: Für gekaufte Kryptowährungen immer ein eigenes Wallet verwenden und nicht auf den Wallets von Börsen lagern.

Der Einfluss von Nachrichten auf den Bitcoin-Kurs

Neben den Aktionen von Einzelnen gibt es, bekannt von traditionellen Finanzmärkten, auch positive, wie negative Meldungen, die den Markt beeinflussen. Nun gab es in der letzten Zeit gefühlt mehr positive Nachrichten. Aber auch negative Nachrichten machten die Runde. Dazu gehörte beispielsweise die Überlegungen der indischen Regierung, Kryptowährungen vollständig zu verbieten und Zuwiderhandlungen sogar mit Haft zu bestrafen. Dies könnte Signalwirkung haben, denn Indien ist das zweit-bevölkerungsreichsten Land der Welt.

Man wird sehen, wohin die Reise geht, ob der Abwärtstrend anhält und die Rückkehr zum Wachstum der letzten Monate stattfindet.

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