Der Bitcoin war der 70.000 US-Dollarmarke schon sehr nah, als der Kurs der ältesten Kryptowährung auf dem Markt rund sieben Prozent an Wert verlor. Während dies einige Anleger geschockt hatte, waren viele Hodler hingegen wieder sehr ruhig. Der Markt hat sich schnell wieder einfangen können. Auch der Bitcoin-Kurs hat sich im Bereich von rund 65.000 US-Dollar stabilisiert.

Was beeinflusst den Bitcoin-Kurs aktuell?

Wie bei anderen Anlageklassen auch gibt es zahlreiche Faktoren, die Einfluss auf den Bitcoin-Kurs haben. In den letzten Wochen hatte zunächst vor allem der erste Bitcoin-ETF den Bitcoin-Kurs positiv beeinflusst. Das ist mittlerweile allerdings schon drei Wochen her. Seitdem konnte der Bitcoin erneut Höchststände erreichen.

Das liegt einerseits daran, dass wir uns in einem Bullenrun befinden. Das vierte Quartal ist historisch gesehen nahezu jedes Jahr extrem stark. Das hatte sich auch schon 2013 und 2017 bewahrheitet. Das aktuelle Jahr ähnelt den Jahren zumindest vom Kursverlauf her sehr stark. Der grosse Unterschied ist allerdings, dass mittlerweile zahlreiche institutionelle Investoren an Bord sind.

Kurzfristig lassen sich grosse Bewegungen stets mit der aktuellen Newslage in Verbindung setzen. Gestern Abend kursierte die Meldung, dass Evergrande zahlungsunfähig sei. Die Schuldenlast des chinesischen Immobilienkonzern summiert sich auf rund 300 Milliarden US-Dollar. Doch es ist nicht eine einzige Neuigkeit, die den Kurs bestimmt. Da der Bitcoin global gehandelt wird, beeinflussen News aus jedem Land die Kurse.

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Langfristiger Anstieg durch Inflation unvermeidlich?

Erst zuvor hatte die Inflationsrate in den USA dafür gesorgt, dass die Kurse der Kryptowährungen weiter stiegen. Die Inflationsrate in den USA beläuft sich auf 6,2 Prozent. Damit verliert das Geld enorm an Kaufkraft. Um sich vor einer Inflation zu schützen, schauen viele daher auf alternative Anlageklassen.

Das ist eine Chance für Kryptowährungen, während Kryptowährungen gleichzeitig auch die Chance für viele Anleger darstellt. Viele Kryptowährungen haben eine deflationären Charakter. Der Bitcoin ist beispielsweise auf 21 Millionen begrenzt. Mehr als 18,7 Millionen BTC sind bereits geschürft worden.

Dadurch dass neue Bitcoins rar werden, die Anzahl der Hodler stetig wächst, entsteht eine Knappheit, die sich in einem steigenden Bitcoin-Kurs widerspiegelt. Während der Schweizer Franken zum aktuellen Zeitpunkt relativ stabil zu sein scheint, ist die Inflationsrate in Deutschland aktuell bei 4,5 Prozent  – ebenfalls ein Rekordwert.

Zumindest im Zuge der Corona-Pandemie scheint sich die Lage nicht zu entspannen.

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