Bitcoin-Allzeithoch – die Gründe für den Boom

Bitcoin-Allzeithoch - die Gründe für den Boom

68.500 US-Dollar: damit stellt der Bitcoin ein neues Allzeithoch auf und erfreut die Anleger mit Gewinnen. Wir möchten einen Blick auf die Gründe hinter dem Boom werfen.

Bitcoin schüttelt negative Presse ab

In den letzten Jahren gab es sehr viel negative Presse rund um BTC und Co. Bereits seit Anfangszeiten muss sich der Kryptowährungssektor gegen harte Kritiker behaupten. Ein Staat, der dabei regelmässig für sinkende Kurse sorgte, war China. Quasi jährlich war die Rede von einem vermeintlichen Kryptoverbot in China.

Dieses Jahr ist es endgültig Realität. Die Behörden im Land sind zudem gegen Bitcoin-Mining-Zentren vorgegangen, sodass diese den Betrieb einstellen mussten. Der Kurs der grössten Kryptowährung fiel binnen weniger Wochen von 64.800 US-Dollar auf rund 27.000 US-Dollar. Rund zwei Monate hatte BTC benötigt, um sich von diesem Crash zu erholen. Das Allzeithoch vom April wurde sogar erst im Oktober durchbrochen.

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Allerdings ist mit China ein grosser Unsicherheitsfaktor vom Markt verschwunden. So haben auch negative Meldungen aus anderen Staaten keinen grossen Einfluss mehr auf den Kurs. Der Markt zeigt: Es geht auch ohne China.

Auch Tesla und Elon Musk sorgten für ein Auf- und Ab beim Bitcoin. Zunächst durch die BTC-Akzeptanz, im Anschluss durch den plötzlichen Sinneswandel aufgrund der Ökobilanz. Die Meldungen durch China und Tesla führen nun dazu, dass zukünftig negative Meldungen den Markt nicht mehr so stark in Sorge bringen.

Bitcoin-Halving leitet Zyklus ein

Beim Bitcoin-Halving wird die Belohnung für die Miner pro Block halbiert. Mittlerweile erhalten Miner pro Block nur noch 6,25 BTC – zu Beginn waren es ganze 50. Da die Anzahl der Coins auf 21 Millionen gedeckelt sind, werden so im Laufe der Zeit immer weniger Coins generiert, bis das Maximum erreicht ist. Aufgrund des steigenden BTC-Kurses ist das Mining trotz der geringeren Belohnung jedoch lohnenswert für die Miner.

Da weniger BTC geschürft werden können (18,7 von 21 Millionen sind bereits geschürft), hat der Bitcoin einen deflationären Charakter. Durch das einfache Prinzip von Angebot und Nachfrage steigt der Preis von Kryptowährungen daher. Viele Menschen sehen Kryptowährungen daher als Mittel gegen die rasant ansteigende Inflation.

FOMO

Kein Begriff ist im Kryptosektor wahrscheinlich so präsent wie Fomo (Fear of missing out). Anleger möchten auf keinen Fall etwas verpassen, steigen daher in viele Kryptowährungen ein. Hiervon profitiert nicht nur der Bitcoin. Insbesondere Memecoins wie Shiba Inu haben dadurch sehr viele neue Investoren gewinnen können.

Dennoch beschäftgen sich immer mehr Menschen mit Kryptowährungen, um die Entwicklung auf keinen Fall zu verpassen. Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum sind für viele weiterhin die erste Investition, bevor höhere Summen teilweise auch in andere Projekte fließen.

Bitcoin-Adoption nimmt Formen an

Das institutionelle Interesse am Bitcoin nimmt zu. Der erste Bitcoin-ETF in den USA ist am 19. Oktober an den Start gegangen. Der Grayscale Bitcoin-Trust ist ebenfalls sehr beliebt. Gleichzeitig investieren immer mehr Unternehmen in die Blockchain-Technologie. Allein MicroStrategy hat über 114.000 Bitcoins – Tesla hält immerhin 42.000 BTC. In Zukunft könnten weitere Unternehmen folgen und damit für Angebotsknappheit auf dem Markt sorgen.

El Salvador hat BTC als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt, auch Simbabwe scheint darüber nachzudenken. In Deutschland dürfen Spezialfonds nun 20 Prozent des Kapitals in Kryptos investieren, die SIX Digital-Exchange in der Schweiz geht ebenfalls bald an den Start.

Auch wenn es einige Länder gibt, die BTC und andere Kryptowährungen verbieten, versuchen immer mehr Regierungen, den Kryptowährungssektor zwar zu regulieren, aber weiterhin zugänglich und sicherzumachen.

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