Wegen seiner offensichtlichen Werbung für Dogecoin wird Elon Musk seit vergangener Woche mit einer Mega-Sammelklage konfrontiert, die ihn um ganze 258 Millionen US-Dollar erleichtern könnten. Dennoch gab der exzentrische Milliardär nun zu erkennen, dass ihn absolut nichts und niemand auch in der Zukunft davon abhalten kann, weiterhin seine Unterstützung für den Memecoin zu äussern.

Dogecoin: Wieso hält Elon Musk weiterhin dran fest?

Dies erklärte der wohl reichste Mensch der Welt in einem Interview auf dem diesjährigen Qatar Economic Forum in Doha gegenüber Bloomberg: «Ich werde Dogecoin nach wie vor persönlich unterstützen, weil ich eine Menge Leute kenne, die nicht so wohlhabend sind und mich ermutigt haben, Dogecoin zu kaufen und zu unterstützen – also antworte ich diesen Leuten.»

Kurioser wurde es auch noch im weiteren Verlauf des Interviews. Der 50-Jährige verriet endlich, wie es überhaupt zur innigen Beziehung zwischen Dogecoin und ihm kam. Es waren seine eigenen Mitarbeiter in der Fabrik bei SpaceX oder Tesla, die ihn gebeten haben, Dogecoin zu unterstützen. Lediglich deshalb tue er es seither.

Kein DOGE dafür «etwas Bitcoin»

Musk geriet immer mehr in Kritik, nachdem er Anfang 2019 als der prominenteste Befürworter von Dogecoin in den Vordergrund gerückt war. Da er diese kurzerhand zu seiner «Lieblings-Kryptowährung» ernannt hatte. Interessant zu verfolgen war, dass die Kurse von DOGE in den Jahren 2020 und 2021 immer dann anstiegen, wenn Musk darüber twitterte.

Es blieb aber nicht nur bei der mündlichen beziehungsweise «tweetlichen» Unterstützung. Der in Südafrika geboren Unternehmer ging noch einen Schritt weiter. Tesla und SpaceX akzeptieren mittlerweile Dogecoin-Zahlungen. Trotz dieses Vorgehens stellt Musk auf dem Qatar Economic Forum eines jedoch klar. Er habe «nie gesagt, dass die Leute in Krypto investieren sollten». Zu guter Letzt machte er auch kein Geheimnis daraus, dass sowohl SpaceX und Tesla als auch er selbst «etwas Bitcoin gekauft haben». Diese entsprechen seinen Aussagen zufolge aber keinem bedeutenden Prozentsatz seines Barvermögens. (mck)

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