Bitcoin Kurs fällt: 20.000 US-Dollar das nächste Ziel?

Bitcoin Kurs fällt

Der Bitcoin Kurs fällt. Die derzeitigen Bewegungen führen den Bitcoin auf ein neues Jahrestief. Liegt das nächste Ziel bei 20.000 US-Dollar?

Warum fällt der Bitcoin aktuell?

Bereits über die letzten zwei Tage berichteten wir über den fallenden Bitcoin-Kurs. Heute legt er sogar bemerkenswerte Verluste hin. Allein in den letzten 24 Stunden fällt BTC zu Redaktionsschluss um 16,5 Prozent.

Bitcoin
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Zu Tagesanbruch lag der Kurswert der ältesten Kryptowährung noch bei rund 27.200 US-Dollar, inzwischen sinkt er auf sage und schreibe 23.000 US-Dollar. Parallel dazu fällt wie gewohnt ein Grossteil des Kryptomarktes.

Unter den Top 100 der Kryptos verzeichnet keine einzige Währung in den letzten 24 Stunden Gewinne. In den vergangenen sieben Tagen gibt es mit iFinex’ Unus Sed Leo Token immerhin einen Gewinner.

Der Token, welcher aktuell den 15. Rang nach Marktkapitalisierung einnimmt, wächst um gerade einmal sechs Prozent – bildet damit aber das obere Ende der Fahnenstange.

Es stellt sich die Frage: Warum fällt der Bitcoin ausgerechnet am heutigen 13. Juni so stark?

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Die Zinswende: Der Krypto-Preistreiber

Erst Anfang Mai verkündet die US-amerikanische Zentralbank die bisher zweite Erhöhung des Leitzins im aktuellen Kalenderjahr. Damit führt man die Zinswende fort, die man 2022 einleitete.

2020/21 betrieb die FED eine Nullzinspolitik, die man mit einem wirtschaftlichen Ausnahmezustand während der Corona-Krise rechtfertigte. Günstige Kredite waren die Folge. Durch sie wurden auch Märkte mit “billigem Geld” geflutet, die für Investitionen dienten.

Für derlei Investitionen taugt eben auch der Kryptomarkt. Durch die diesjährige Zinswende kommt es zu deutlichen Geldabflüssen aus vielen Märkten, vor allem aus solchen, die wie der Kryptomarkt als risikoreich gelten.

Besonders deutlich bemerkte man dies, nachdem die FED den Leitzins im Mai um 50 Basispunkte aufstockte. Der Bitcoin sank dadurch auf bis zu 31.000 US-Dollar. Der nachfolgende Terra-Crash versetzte dem Markt einen weiteren Schlag.

BTC fiel erneut. Diesmal sogar auf bis zu 28.000 US-Dollar. Anschließend erholte sich der Kurs über mehrere Wochen und stabilisierte sich an der 30.000 Dollar-Marke. Nun erfolgt ein erneuter Absturz.

Wieder einmal dürfte die Zinswende der ausschlaggebende Grund sein. Vor wenigen Tagen kündigte die Europäische Zentralbank (EZB) an, dem Vorbild der FED zu folgen und den Leitzins zu erhöhen.

Im Euroraum ist jedoch nur eine Steigerung von 0,25 Prozent vorgesehen – die Hälfte der US-Massnahmen.

Zuletzt war der Bitcoin-Kurs im Dezember 2020 so tief. Eine Besserung ist derzeit aber nicht abzusehen. Schon morgen beginnt die nächste Sitzung der FOMC. Das Komitee der FED berät über den Leitzins.

Experten vermuten, dass in diesem Jahr noch eine dritte Zinserhöhung folgt. Vermutlich passiert das im Spätjahr, so der bisherige öffentliche Konsens. Theoretisch wäre es aber auch in den kommenden zwei Sitzungstagen möglich.

Welche Gründe befeuern Preisdumping ebenfalls?

Eine alleinige Schuld an den plötzlich fallenden Kursen trägt die Zinswende augenscheinlich jedoch nicht. Der Schock über den Terra-Crash sitzt offenbar noch tief. Das legen auch die aktuellen Entwicklungen nahe, die einen Trend gegen Tether und für den USD Coin beweisen.

Gepaart mit negativen Nachrichten aus der Kryptobranche könnte das einige Investoren vergraulen. Die Lending-Plattform Celsius verkündete heute, sämtliche Transaktionen und Transfers einzustellen. Nutzer können ihre Kryptos aktuell nicht auszahlen.

Eine ähnliche Nachricht kommt ausgerechnet von der grössten Krypto-Börse der Welt. Binance stoppte Bitcoin-Auszahlungen um 14 Uhr. Schon nach einer halben Stunden sollte die Funktion wieder erreichbar sein.

Tatsächlich lässt diese immer noch auf sich warten. In der Krypto-Szene hinterlässt Binance mal wieder einen schlechten Eindruck. Schon lang wird dem Unternehmen vorgeworfen, Geldtransfers bei unliebsamen Entwicklungen zu unterbinden.

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