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FC St. Gallen verkauft limitierte Fanartikel über eine Blockchain-Plattform

von Paul

FC St. Gallen: Fanartikel sind beliebt. Daher vertreibt der Verein künftig diese Artikel über eine Blockchain-Plattform um die Echtheit zu beweisen.

FC St. Gallen verkauft limitierte Fanartikel über eine Blockchain-Plattform

Der Club FC St. Gallen möchte mit einem Echtheitsnachweis prüfbare und limitierte Fan-Artikel über eine Blockchain-Plattform verkaufen. Wie Der Bund berichtete, wurde dazu ein eigener Blockchain-Token gestartet.

Mit dem Verkauf erster limitierter Spielertrikots plant der FC St. Gallen bereits im Frühling zu starten. Zur Überprüfbarkeit ihrer Echtheit werden die Fanartikel mit einem NFC-Chip ausgestattet sein. Mithilfe einer Smartphone-App werden Fans auf einer unveränderbaren Blockchain die Echtheit des Einzelstücks nachprüfen sowie weitere Informationen über die Fanartikel abrufen können.

Authentifizierung durch NFC- und Blockchain-Technologie

Bei der Authentifizierung kommt eine von CollectID entwickelte Blockchain-Anwendung zum Einsatz. Laut dem Schweizer Startup CollectID AG beträgt das gesamte Handelsvolumen an gefälschten Produkten 461 Mrd. USD und soll sich in den nächsten zwei Jahren verdoppeln. Von Fälschungen sind insbesondere Sammler und Käufer von limitierten Produkten betroffen und vor allem bei Online-Käufen ist es kaum möglich, Fälschungen und authentische Produkte zu unterscheiden. Derzeitige Authentifizierungslösungen wie z. B. Verkäufer-Bewertungen bei eBay sind unzureichend und ineffektiv, oder mit teuren und komplizierten Nachweisprozessen verbunden.

Mit dem Produkt-Authentifizierungs-Ökosystem von collectID haben die Nutzer nun die Möglichkeit, durch einfaches Scannen mit einem Smartphone die Authentizität eines bestimmten Artikels zu überprüfen. Die Produkte können in den individuellen Portfolios der Nutzer gespeichert und mit Authentizitätsgarantie sicher auf dem Marktplatz weiterverkauft werden.

Bei dem System handelt es sich um die Kombination von NFC- und Blockchain-Technologie, die eine Verbindung zwischen dem physischen Produkt, dem rechtmässigen Eigentümer und dem Token ermöglicht, wobei der Token für das digitale Eigentumsrecht an diesem Produkt steht. Damit möchte collectID ein Produkt-Authentifizierungs-Ökosystem entwickeln, in dem Nutzer ihre wertvollen physischen Produkte in ihre Portfolios aufnehmen und fälschungssicher weiterverkaufen können – egal ob es sich dabei um Oldtimer, Weine, Kleider oder Uhren handelt.

FC St. Gallen: Mit Blockchain-Nachweis Probleme aus der Vergangenheit vermeiden

Der FC St. Gallen möchte mit der Nachweistechnologie in Zukunft auch Probleme aus der Vergangenheit vermeiden, mit denen sich der Fussballclub z. B. 2019 auseinandersetzen musste. Zum 140. Jubiläum wurde nämlich eine limitierte Zahl von Trikots verkauft, weshalb es unter Fans zu Protesten gekommen war. Aufgrund hoher Nachfrage wurden die zunächst auf 500 Stück limitierten Trikots auf 900 ausgedehnt, wodurch der symbolische Wert der Einzelstücke geschmälert wurde.

Blockchain-Nachweise für Sport-Fanartikel sind aktuell deshalb mit gutem Grund in Mode. Auch der italienische Fussballclub Juventus, der englische FC Arsenal sowie der französische Fussball-Erstligist Paris Saint-Germain setzen auf Blockchain-Plattformen und eigene Fan-Token bei ihren Merchandise-Artikeln. Auch immer mehr Veranstalter von Sportevents wenden sich der Blockchain-Technologie zu – so auch beim Ticketing. Die UEFA möchte dieses Jahr über eine Blockchain-fähige mobile Anwendung eine Million Tickets verteilen.

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