Als Bitcoin im Jahre 2009 die Welt zum ersten Mal erblickte, waren die Erwartungen nicht gerade hoch. Niemals hätte man sich ausmalen können, dass sie den Fiat-Währungen eines Tages die Stirn bieten könnte. Doch nach einem zwischenzeitlichen Höhenflug ist sie am Boden der Tatsachen zurückgekehrt. Der Krypto-Winter traf DIE Kryptowährung schlechthin gewaltig. Während einige so langsam aber sicher den Glauben daran verlieren, sind andere immer noch guter Dinge. Einer von diesen ist der CEO des in San Francisco ansässigen Börsenunternehmens Kraken, Jesse Powell.

Kraken-CEO glaubt weiterhin an «ein Bugatti für einen Bitcoin»

Dieser erklärte kürzlich gegenüber «Bloomberg», dass er immer noch optimistisch für Bitcoin sei. Tatsächlich hoffe er sogar weiterhin, dass man bis Ende 2022 einen Bugatti für einen Bitcoin kaufen kann. Als Gast bei «Bloomberg Exclusive» wurde der Geschäftsmann zunächst an seine Prognosen vom letzten Jahr erinnert, die es mehr als in sich hatten. Als Powell im Jahr 2021 in der gleichen Sendung zu Gast war, waren ihm nämlich folgende Worte aus dem Mund herausgepurzelt:

Wahrscheinlich wird es bis zum Ende des Jahres [2021] ein Bitcoin pro Lambo sein, und wahrscheinlich wird es bis zum Ende des nächsten Jahres [2022] ein Bitcoin pro Bugatti sein.

Vom Krypto-Winter überrascht: Doch Powell «würde nie gegen Bitcoin wetten»

Gewagte Thesen hatte der 41-Jährige aufgestellt, als Bitcoin zu dieser Zeit bei rund 48.000 US-Dollar gehandelt wurde. Danach ging es aber tatsächlich nur noch bergab. Dennoch wich er von seinen Aussagen nicht zurück. Der Geschäftsführer gestand, dass er nicht damit gerechnet hatte und überrascht von der Härte des Wintermarkts sei. Nichtsdestoweniger gehe er nach wie vor davon aus, dass man mit einem Bitcoin bis Ende 2022 einen Bugatti kaufen kann:

Ich habe bei 18.000 US-Dollar wieder in Bitcoin investiert und bin froh, dass es wieder aufwärts geht. Langfristig bin ich immer noch optimistisch, die Fundamentaldaten verbessern sich weiter. Ich würde nie gegen Bitcoin wetten.

Nur um es noch einmal bildlich vor Augen zu führen: Bitcoin wird aktuell nur noch bei rund 21.370 US-Dollar gehandelt (zur aktuellen Markteinschätzung). Die Modelle der Luxusautomarke Bugatti liegen hingegen zwischen 1,9 und 3,3 Millionen US-Dollar. Es wäre also nicht übertrieben zu sagen, dass hier noch Welten voneinander entfernt liegen. Doch Powell entmutigt das allem Anschein nach nicht. Stattdessen betrachte er das halbvolle anstatt das halbleere Glas.

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