Dass der Krypto-Markt volatil ist, ist keine Neuheit. Dennoch sorgen plötzliche Kurs-Rückgänge für erhitzte Gemüter in der Krypto-Szene. Nun verlieren über Nacht Bitcoin und viele Altcoins im zweistelligen Prozentbereich. Doch wieso sind die Kurse plötzlich so stark gefallen?

Grund 1: Eine mögliche Änderung der Zinspolitik durch die Federal Reserve

Nachdem die Kurse zu Beginn der Corona-Pandemie im Krypto- sowie Aktienmarkt enorm abgestürzt waren, konnten sich viele Assets anschliessend sehr stark entwickeln. Ein Grund hierfür war die zum Teil sehr lasche Geldpolitik der Zentralbanken. Es wurde viel mehr Geld gedruckt, die Zinsen waren bei quasi Null.

Daher suchten viele Anleger andere Möglichkeiten, um ihr Geld zu vermehren und dem Wertverlust ihres Geldes entgegenzuwirken. In solchen Phasen investieren viele Menschen daher in Rohstoffe oder Risiko-Assets wie Aktien oder Kryptowährungen. Hier gehen die Anleger ein gewisses Risiko ein, um Renditen zu erzielen, die über der Inflationsrate liegen.

Hier hatte die Federal Reserve (FED) zuletzt angekündigt, die lockere Zinspolitik zu beenden. Die Inflationsrate in den USA lag zuletzt bei sieben Prozent. Das ist der höchste Wert seit rund vier Jahrzehnten. Die Zinsen könnten daher zukünftig ansteigen, sodass die Menschen nicht zwingend in risikoreichere Anlageklassen investieren müssen, um eine gewisse Rendite zu erzielen.

In den vergangenen Monaten hatte sich die Vorstellung eingepreist, dass die FED die Zinspolitik nicht ändern werde. Da hier nun doch eine Änderung anzustehen scheint, ist der gesamte Finanzmarkt unter Druck geraten.

Grund 2: Regulierungen und Verbote von Krypto

Ein Umstand, der den Krypto-Markt immer wieder unter Druck setzt, sind mögliche Verbote. Während in den vergangenen Jahren vor allem China für plötzliche Kurs abstürze, sorgte am gestrigen Tage die Meldung eines möglichen Krypto-Banns in Russland für grosse Aufmerksamkeit. Russland ist aktuell neben den Vereinigten Staaten von Amerika und Kasachstan einer der wichtigsten Standorte für das Krypto-Mining.

Tatsächlich sorgen solche Gerüchte von aller Welt immer wieder dazu, dass der Krypto-Markt besonders unter die Räder kommt. Allerdings wäre ein komplettes Krypto-Verbot in Russland wahrscheinlich nicht einmal annähernd für einen langfristigen Bärenmarkt verantwortlich.

Grund 3: Generelle Unsicherheit am Markt

Zuletzt zeigten auch die Bitcoin On-Chain Daten, dass die Marktteilnehmer aktuell dem allgemeinen Trend folgen und viel mehr in Short-Orders investieren. Das kommt unter anderem auch dadurch zustande, dass die Hashrate zuletzt stark angestiegen war und somit auch Bitcoin-Miner einen potenziellen Verkaufsdruck haben.

Was tun, wenn man bei einem zu hohen Kurs eingestiegen ist?

Es gibt viele weitere Faktoren, die den Bitcoin Kurs und den der Altcoins beeinflussen. Es ist natürlich extrem ärgerlich, wenn man in Assets zu einem hohen Kurs und vielleicht sogar beim Allzeithoch investiert hat. Die Verluste können dadurch besonders im Kryptowährungsraum sehr hoch ausfallen.

Gerade deshalb sollten Investitionen stets gut überlegt sein. Oft macht es aufgrund des Cost-Average-Effektes mehr Sinn, eine Investition in wöchentliche oder monatliche Bruchteile aufzuteilen. Daher eignet sich gerade ein Sparplan als Absicherungsmethode. Investierst Du beim Allzeithoch von 68.800 US-Dollar Dein gesamtes Kapital in Bitcoin, stehst Du bei einem Kurssturz auf 38.000 US-Dollar nicht gut dar.

Investierst Du jedoch monatlich, näherst Du Dich durch den Durchschnittspreis der tatsächlichen Bewertung von Bitcoin an. Zwar wäre Dein Gewinn etwas niedriger, wenn der Kurs nach der ersten Investition per Sparplan plötzlich explodiert, dafür minimierst Du Dein Risiko jedoch enorm. So kann man auf Bitpanda beispielsweise einfach monatlich einen bestimmten Betrag investieren und damit rationaler handeln.

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