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Neuer Rekord – China kontrolliert 65% der Hashrate des gesamten Kryptonetzwerkes

von Michael Cyriax

Konzentration ist nie gut - auch im Mining nicht. Auf Bitcoin-Miner in China entfallen nämlich 65% der gesamten Verarbeitungsleistung (Hashrate) des Krypto-Netzwerks.

Neuer Rekord – China kontrolliert 65% der Hashrate des gesamten Kryptonetzwerkes

Das Jahr 2019 war ein relativ gutes Jahr für Bitcoin-Miner: Sie erzielten einen Gesamtumsatz von 5,4 Milliarden US-Dollar. Laut dem Jahresabschlussbericht des Unternehmens CoinShares hat jedoch ein Land besonders dominiert. Auf Bitcoin-Miner in China entfallen nämlich 65% der gesamten Verarbeitungsleistung (der sogenannten Hashrate) des Krypto-Netzwerks.

Warum China die Hashrate dominiert

Laut CoinShares entfällt nun 65% der gesamten Hashrate auf China. Die verbleibenden 35% der Bitcoin-Miner sind hauptsächlich in den USA, Russland und Kasachstan verteilt, aber auch in Kanada, Island, Norwegen, Schweden, Georgien und Armenien. Der aktuelle chinesische Anteil an der Hashrate ist einer der höchsten, der von CoinShares seit Beginn der Verfolgung der Hashrate vor fast zwei Jahren verzeichnet wurde.

Laut CoinShares sei die Entwicklung hauptsächlich auf Expansion zurückzuführen. Allein die chinesische Provinz Sichuan produziert 54% der weltweiten Hashrate. Seit vielen Jahren ist China aufgrund seines billigen Stroms und seiner erschwinglichen Ressourcen ein durchweg wichtiger Markt für BTC-Miner. Unternehmen wie Bitmain, F2Pool und Canaan, die einen grossen Teil des Hashes des Bitcoin-Netzwerks ausmachen, sind alle in China ansässig.

Aufschlüsselung der weltweiten Verbreitung Energien im Bitcoin-Bergbau (Quelle: Bitocin Mining Network Updat - Coinsharegroup)

Aufschlüsselung der weltweiten Verbreitung Energien im Bitcoin-Bergbau (Quelle: Bitocin Mining Network Updat – Coinsharegroup)

Im April hat die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) Chinas das Krypto-Mining in eine Liste von Branchen aufgenommen, die bald verboten werden könnten. Dieser unerwartete Schritt der chinesischen Regierung liess bei der Zukunft des chinesischen BTC-Minings viele Fragen offen. Doch wie es nun scheint, verzichtet China dennoch auf das geplante Krypto-Mining-Verbot.

China bereitet sich auf das BTC Halving vor

Der Bericht wurde von Samuel Gibbons, dem Research Analyst von CoinShare sowie Christopher Bendiksen, dem Forschungsleiter bei CoinShares verfasst. Wie darin steht, haben Krypto-Miner die gestiegenen Cashflows im Frühjahr und Sommer genutzt, um in leistungsfähigere und effizientere Mining-Ausrüstung zu investieren. Dadurch konnten Sie auch ihren Anteil an Netzwerk-Hashraten gegen das Aufkommen von Hardware der nächsten Generation sichern, aber auch eine Effizienzvorbereitung für die bevorstehende Halbierung der Blockprämie treffen.

Nach dem BTC Halving im Frühjahr 2020 wird die Ausrüstung besonders von Bedeutung ist. Ältere Geräte wie der altehrwürdige Antminer S9, der immer noch in grossem Umfang eingesetzt wird, werden wahrscheinlich das Ende ihrer Nutzungsdauer erreichen – es sei denn, der Bitcoin Preis steigt wieder dramatisch an.

Marktanteil von Bitmain sinkt

Laut dem Bericht gab es auch bedeutende Verbesserungen bei der Mining-Hardware im Bitcoin-Netzwerk. Die Hauptakteure sind Bitmain (mit den Antminer 15- und 17-Serien) und MicroBT (Whatsminer 10- und 20-Serien). Zum Resultat sollen auch Bitfury (Clarke-Chipsatz), Canaan (Avalon 10-Serie), Innosilicon (T3-Einheit) und Ebang (E10-Modell) beigetragen haben.

Obwohl Bitmain einer der Hauptakteure ist, ist sein Marktanteil bei der Hashrate seit Juni 2019 von 70% auf 66% gesunken. Nach Schätzungen von Bitmain hatte das Unternehmen im Juni 2017 einen Marktanteil von rund 75%. Laut Bendiksen und Gibbons benötigt Bitmain neue Kapitalzuflüsse, um sich von schlechten strategischen Entscheidungen – darunter seriellen Fehlinvestitionen und Hardware-Überproduktion – zu erholen. Diese Faktoren haben zu Bilanzproblemen beigetragen, die das Unternehmen Anfang 2019 fast zum Erliegen gebracht hätten.

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