66.000 Dollar. Eine Zahl, die derzeit schwerer wiegt als jede Schlagzeile. Bitcoin bewegt sich in einem engen Korridor – und der Markt wartet auf das nächste Signal. Kommt der Ausbruch nach oben oder rutscht der Kurs in die nächste Korrektur? Kurzfristig zeigt sich ein anderes Bild als in den grossen Langzeitanalysen.

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Während langfristige Investoren über Zyklen und Makrotrends sprechen, kämpft der Chart im Hier und Jetzt. Von einem klaren Bullenlauf kann keine Rede sein. Die Struktur bleibt fragil, die Erholung wirkt technisch, nicht euphorisch. Im Zentrum steht eine Unterstützungszone zwischen 66.200 und 67.800 Dollar. Dieser Bereich gilt unter Tradern als neuralgischer Punkt. Solange Bitcoin darüber bleibt, kann sich die laufende Erholungsbewegung fortsetzen. Fällt der Kurs darunter, droht ein Stimmungswechsel.

Bitcoin-Kurs: Droht der nächste Crash oder doch ein Comeback?

Charttechnisch wird die aktuelle Bewegung häufig als ABC-Formation beschrieben. Dahinter steckt eine sogenannte B-Wellen-Rally – eine Zwischenrally innerhalb einer übergeordneten Korrektur. Solche Phasen sind tückisch: Sie können dynamisch erscheinen, sind aber oft nur temporär. Anders gesagt: Es ist kein stabiler Aufwärtstrend, sondern ein möglicher Zwischenspurt.

Das erklärt die verhaltene Dynamik. Die Kursanstiege sind weniger aggressiv als in echten Haussephasen. Käufer agieren vorsichtig, Verkäufer bleiben präsent. Der Markt wirkt angespannt, fast misstrauisch. Damit sich das Bild nachhaltig aufhellt, muss Bitcoin den Widerstand bei 68.380 Dollar überwinden. Ein klarer Ausbruch über diese Marke würde als erstes strukturelles Signal gelten, dass die Käufer wieder Kontrolle gewinnen.

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Darüber rücken 69.250 und später 70.800 Dollar in den Fokus. Diese Marken sind nicht zufällig gewählt. Dort kam es zuvor zu verstärktem Verkaufsdruck. Werden sie überzeugend durchbrochen, könnte sich das Momentum deutlich beschleunigen. Kurzfristig wären dann höhere Kursziele realistisch. Doch solange diese Widerstände halten, bleibt der Markt im Wartestand. Die Bewegungen sind begrenzt, die Richtung unscharf. Euphorie sieht anders aus.

BTC am Scheideweg: Diese Marke entscheidet alles

Brisant wird es auf der Unterseite. Sollte Bitcoin die Zone um 66.200 Dollar nicht verteidigen können und unter 66.257 Dollar schliessen, würde das kurzfristige bullische Szenario erheblich geschwächt. In diesem Fall rückt die nächste relevante Unterstützungszone zwischen 55.000 und 56.000 Dollar ins Blickfeld. Das wäre mehr als eine kleine Korrektur. Es wäre ein deutlicher Rückschlag – und ein Signal, dass der Markt noch nicht bereit ist für eine nachhaltige Aufwärtsbewegung.

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Von einem Weltuntergang kann dennoch keine Rede sein. Volatilität gehört zu Bitcoin wie die Blockzeit zur Blockchain. Doch die Marke von 66.000 Dollar entwickelt sich zum entscheidenden Prüfstein. Hier entscheidet sich, ob aus einer technischen Erholung eine neue Aufwärtsphase entsteht – oder ob die nächste Abwärtswelle beginnt. Die kommenden Handelstage dürften zeigen, wie belastbar die aktuelle Stabilisierung wirklich ist. Der Chart ist klar: Diese Zone ist kein Detail. Sie ist die Linie, an der sich die Richtung des Marktes neu sortiert. (mck)

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