The Walt Disney Company hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen auf der ganzen Welt zu unterhalten, zu informieren und zu inspirieren. Und zwar durch die Kraft unvergleichlicher Geschichten, die die ikonischen Marken, die kreativen Köpfe und die innovativen Technologien widerspiegeln, die uns zum weltweit führenden Unterhaltungsunternehmen machen,

… so oder so ähnlich beschreibt die bekannte Marke auf seiner Webseite ihre grosse Bestimmung für diese Welt. Bisher haben sie das auch mit einer Reihe an Produktionen ohne Zweifel mit Bravour unter Beweis gestellt. Egal ob es nun die Heldengeschichten im «Marvel Universum» sind oder die tollen Animationsfilme dank «Pixar». In der Welt der Unterhaltung sind sie eine feste Grösse und geben den Takt vor.

Disney und seine «aggressiven» NFT- und DeFi-Pläne

Allerdings hat sich in den vergangenen 99 Jahren – also seit der Gründung des Medienunternehmens im Jahre 1923 – einiges getan. Meist haben sie es aber immer wieder geschafft, den Anschluss zu finden und sich in den Vordergrund zu kämpfen. Spätestens mit dem Video-on-Demand-Dienst «Disney+» hatte man den grossen Grössen auf dem Markt, um «Netflix» und «Prime Video» gezeigt, dass man durchaus in der Lage ist, auch denen die Stirn zu bieten.

Doch damit gibt sich das in den USA in Kalifornien ansässige Medienunternehmen noch nicht zufrieden, wie aus einer LinkedIn-Stellenausschreibung hervorgeht. Die Walt Disney Company ist aktuell auf der Suche nach einem sogenannten «Transaction Lawyer». Also einem Wirtschaftsjuristen, der normalerweise für Fusions- und Übernahmegeschäfte sowie andere komplexe Geschäftsvorgänge zuständig ist.

Dieser soll demnach in einem «beschleunigten und aggressiven Zeitrahmen» mit der Aufgabe vertraut werden, sich mit neuen technologischen Möglichkeiten, einschliesslich NFT auseinanderzusetzen. Der neue Mitarbeiter «soll mit den Geschäftsteams bei der Planung neuer globaler Technologieprojekte zusammenarbeiten». Hierbei geht es neben den Due-Diligence-Prüfungen für NFT-Projekte um zusätzliche Segmente wie dem Metaverse und dem dezentralen Finanzwesen. Um das Kind weiter beim Namen zu nennen, geht es um Blockchain-, Drittanbieter-Marktplatz- und Cloud-Anbieter-Projekte.

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Statt Metaverse: «Storytelling der nächsten Generation»

Die Stellenanzeige, welche am Samstag (24. September) geschaltet wurde, kommt natürlich nicht von ungefähr. Knapp zwei Wochen zuvor hatte Disney-CEO Bob Chapek auf der D23 Expo in Aussicht gestellt, dass das Unternehmen Pläne für das Metaverse erforscht und entwickelt, wie unter anderem «Deadline» und im weiteren Verlauf «The Block» berichtete. Hierbei fiel auf, dass der Geschäftsführer es vehement ablehnte, das «M-Wort nicht zu oft zu benutzen, weil es eine Menge Probleme mit sich bringt». Stattdessen bevorzuge man bei Disney es als das «Storytelling der nächsten Generation» zu bezeichnen.

Passend dazu stellte der sogenannte Micky-Maus-Konzern bereits im Juni eine langjährige Apple-Führungskraft als Vizepräsident für «Next Generation Storytelling Creative Experiences» (zu Deutsch: Storytelling der nächsten Generation kreative Erlebnisse) ein. Nur einen Monat später folgte dann der Schritt, eine Führungskraft aus dem Bereich «Consumer Experiences» (zu Deutsch: Verbrauchererfahrungen) auf eine Position als «Executive Vice President» (zu Deutsch: Geschäftsführender Vizepräsident) für «Next Generation Storytelling & Consumer Experiences» (zu Deutsch: Storytelling der nächsten Generation und Verbrauchererlebnisse) zu versetzen.

Bei Disney, wo weit aus mehr als 200.000 Mitarbeiter beschäftigt werden, tut sich also gewaltig etwas in Sachen Blockchain. Man hat erkannt, dass man den Anschluss nicht verpassen darf, um sich am Ende in der Welt der Medien, wo man sich sonst so wohlfühlt, nicht fehl am Platz zu fühlen. (mck)

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