Krypto-Legende Nick Szabo äussert sich über den Nahostkonflikt. Betroffenen Personen rät er zur Umwandlung ihres Vermögens in genau zwei Kryptowährungen: Bitcoin und Monero. CoinPro verrät, warum der Erfinder der Smart Contracts nun ausgerechnet auf BTC und XMR setzt und wie Betroffene profitieren können.
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Nahostkonflikt: Krypto-Pionier Nick Szabo rät zu diesen Coins
Der berühmte Krypto-Pionier Nick Szabo äusserte sich auf X kürzlich über den Nahostkonflikt. Der erneute Kriegsausbruch sollte die Menschen zu den Kryptowährungen treiben, argumentiert der 61-Jährige. Besonders zwei Coins könnten sich für die Bewohner des Nahen Ostens als nützlich erweisen, meint er.
Ende Februar beschossen die USA und Israel den Iran und entfachten damit einen Krieg in der von Konflikten geprägten Region. Obwohl US-Präsident Donald Trump von Beginn an ein jähes Ende versprach, konnte der Krieg bisher noch nicht beendet werden.
Anhand von Blockchaindaten liess sich schnell feststellen, dass die Nachfrage für den Bitcoin unter Iranern explosiv gestiegen war. Krypto-Börsen verzeichneten kurz nach Kriegsausbruch ein Wachstum der Auszahlungen von fast 700 Prozent.
Szabo zeigt sich von dieser Entwicklung überzeugt. Für viele Personen sei es ratsam, nun Kryptowährungen anzulegen, um die eigenen Finanzen in dieser Ausnahmesituation widerstandsfähiger zu machen.
Dabei rät die Krypto-Legende zu zwei bestimmten Kryptowährungen. Neben Marktführer Bitcoin empfiehlt er auch den Einsatz des grössten Privacy Coins Monero.
“Es gibt derzeit im Nahen Osten nicht wenige Menschen, die – wären sie klug – einen Grossteil ihrer bei vertrauenswürdigen Dritten angelegten Vermögenswerte in Bitcoin oder Monero umwandeln würden”, schrieb Szabo.
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Die Wirren des Krieges könnten als Fremdvermögen angelegtes Kapital bedrohen. Zudem stehen die Fiatwährungen der beteiligten Staaten in Kriegszeiten unter besonders grossem Druck. Durch Krypto bleiben Nutzer liquide. Zahlungen können problemlos international vorgenommen werden. Zudem sind Kryptowährungen besser gegen Zerstörung und physischen Verlust geschützt.
Warum empfiehlt Nick Szabo Bitcoin und Monero?
Dass Nick Szabo neben dem Bitcoin auch Monero empfiehlt, interessiert einige Nutzer. Schon vor Jahren hatte eine seiner Aussagen über Monero für Aufsehen in der Szene gesorgt. Als er 2021 auf X über den Nutzwert Moneros gefragt wurde, fand der Kryptograph positive Worte für den Privacy Coin.
“Monero ist eine sehr gute Ergänzung zu Bitcoin in Sachen Datenschutz; beide sind gute Zahlungsmittel”, kommentierte der US-Amerikaner damals.
Szabo geniesst in der Krypto-Szene ein hohes Ansehen, da er als einer der Wegbereiter des Bitcoins gilt. 1998 präsentierte er ein digitales Zahlungsmittel namens Bit Gold. In den 90er Jahren entwickelte er zudem das Konzept der Smart Contracts, das später einen mächtigen Einfluss auf den Kryptomarkt ausübte und für etliche Kryptos – etwa Ethereum – von zentraler Bedeutung ist.
Der US-Amerikaner ist vom Bitcoin wegen seiner Neutralität und Unabhängigkeit überzeugt. Das Bitcoin-Netzwerk und die Kryptowährung BTC sind nicht von staatlichem Einfluss abhängig. Durch seine internationale Ausbreitung ist das Netzwerk sehr robust.
Eine Kryptowährung wie Bitcoin kann in Krisengebieten deshalb zumindest im Bereich der Finanzen für Sicherheit sorgen. Szabo kritisiert in seinen Beiträgen jedoch indirekt die Transparenz des Bitcoins. Während Bitcoin-Transaktionen von der Öffentlichkeit gesehen und ausgewertet werden können, bleiben Monero-Transaktionen geheim.
Staatliche Akteure versuchen sich gern an der Depseudonymisierung des Bitcoins. Dann nehmen sie Krypto-Dienstleister in die Pflicht, die Nutzern als wichtige Pforte zwischen Krypto und der realen Welt dienen, um mögliche Forderungen durchzusetzen. Weil Monero vollständig anonym ist, sind staatliche Eingriffe unwirksam.


