Könnten die USA eine bisher unbekannte Bitcoin-Reserve des venezolanischen Staates konfiszieren, die einen Wert von 60 Milliarden US-Dollar erreicht? Laut angeblicher Insideraussagen wird sie von einem ehemaligen US-Informanten betrieben, der in Venezuela kürzlich als Minister beschäftigt war.
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USA könnten venezolanische Bitcoin in Milliardenhöhe konfiszieren?
Könnten die USA venezolanische Bitcoin in Milliardenhöhe konfiszieren? Diese Möglichkeit stellte der US-amerikanische Fernsehsender Fox Business kürzlich im Gespräch mit SEC-Chef Paul Atkins in den Raum.
“Laut neuen Berichten sitzt Venezuela auf einer Bitcoin-Sammlung im Wert von 60 Milliarden US-Dollar. (…) Was passiert mit ihnen? Nehmen wir sie ihnen weg?”, fragte Fox den SEC-Vorsitzenden.
Atkins wollte die Frage allerdings nicht beantworten. Stattdessen lenkte er den Fokus auf die parlamentarische Arbeit rund um das Krypto-Gesetz CLARITY, dessen Zukunft weiterhin unklar ist.
“Ich überlasse das anderen Stellen der Regierung. Ich konzentriere mich auf etwas Anderes. Diese Woche ist wichtig, da der Senat einen Gesetzesentwurf [CLARITY] bearbeitet. (…) Das wird den Ton für den Rest des Jahres angeben”, erklärte Atkins.
Die Frage von Fox Business rührt von der US-Intervention in Venezuela Anfang des Monats. US-Streitkräfte attackierten das venezolanische Regierungsviertel Miraflores und nahmen den Staatspräsidenten Nicolás Maduro in einem Handstreich gefangen, der kurz darauf als Häftling in die USA transportiert wurde.
Venezuela hält Bitcoin in Milliardenhöhe?
Laut Angaben des Medienunternehmens Project Brazen hält der venezolanische Staatsapparat Bitcoin in Milliardenhöhe. Anfang Januar sei die Sammlung auf einen Gesamtwert von 60 Milliarden US-Dollar gekommen.
Der Öffentlichkeit sind die angeblichen Bitcoin-Investitionen Venezuelas bislang nicht bekannt gewesen. Project Brazen beruft sich in seinem Bericht auf Insideraussagen. Demnach habe man einen Kontakt zur Regierung des südamerikanischen Staates, der die Existenz des Portfolios aus erster Hand bestätigen kann.
Venezuela ist für seine reichen Bodenschätze bekannt. Gerade deshalb spielt das Land auf dem politischen Spielfeld eine wachsende Rolle. Teile der Einnahmen aus den Rohstoffgeschäften habe der venezolanische Staat über Jahre hinweg in Bitcoin umgewandelt, habe ein Insider Project Brazen verraten.
Besonders die Einnahmen des angeblichen Goldhandels, den Venezuela mit Partnern aus der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten unternommen habe, seien in die geheime Reserve geflossen.
Der Grund für die möglichen Bitcoin-Investitionen: Die Kryptowährung ist nur schwer zu verfolgen und noch schwerer zu beschlagnahmen. In diesem Wissen habe Venezuela die Bitcoin-Reserve bewusst geheim gehalten.
Nur ein kleiner Zirkel innerhalb der venezolanischen Regierung verfüge über die Zugangsschlüssel zu dem digitalen Vermögen. Im Zentrum dessen stehe Alex Saab, ein Unternehmer und ehemaliger Minister Venezuelas. Er habe das Bitcoin-Konzept erdacht.
Saab, der in den USA zeitweise wegen Geldwäsche inhaftiert war, arbeitete zeitweise als Informant für US-Behörden. Sollte diese Verbindung noch bestehen, könnte Saab das Bitcoin-Vermögen möglicherweise an den US-amerikanischen Staat weitergeben, legt Project Brazen nahe.
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