Der Irankrieg beschleunigt die Sorgen über die Zukunft des US-Dollars. Nun schaltet sich Coinbase-Gründer Brian Armstrong ein. Er meint: Ausgerechnet der Bitcoin könnte die Dollar-Dominanz sichern. Warum er nicht von der Ersetzung der Fiatwährung durch den grössten Krypto-Coin überzeugt ist.

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Bitcoin sichert Dollar-Dominanz? So argumentiert Brian Armstrong

Sichert der Bitcoin letztlich die Dominanz des US-Dollars, statt die Fiatwährung zu ersetzen? Coinbase-Gründer Brian Armstrong stellte kürzlich die Theorie auf, wonach sich die grösste Kryptowährung als Lebensretter des US-Dollars beweisen könne.

“Bitcoin wirkt als Kontrollmechanismus gegen Inflation. Wenn die Ausgaben zu sehr aus dem Ruder laufen, fliesst Kapital in Bitcoin”, schrieb Armstrong kürzlich auf X.

So weit entspricht seine Einlassung dem breiten Konsens. Allerdings scheint der Coinbase-Geschäftsführer nicht von der Verdrängung des US-Dollars durch den Bitcoin überzeugt. Zwar sei der Bitcoin eine Bedrohung für die US-amerikanische Währung, doch gerade deshalb könne er ihr Fortbestehen sichern.

“Wettbewerb kommt den Kunden zugute, und das gilt auch für den Geldmarkt. Auf diese Weise wird Bitcoin dazu beitragen, die Dominanz des Dollars zu erhalten”, setzte Armstrong fort.

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Armstrong ist überzeugt, dass die Geldpolitik des US-Dollars künftig gestrafft würde, um das Ableben der Währung zu unterbinden. Solange die Währungspolitik aus dem Ruder läuft, wandern Nutzer in den Kryptomarkt ab – etwa zum Bitcoin. Diese Entwicklung verursache dann eine Rückbesinnung auf eine starke Währungspolitik, meint der 43-Jährige.

Warum Experten den Niedergang des US-Dollars befürchten

Armstrongs Aussage bringt frischen Wind in eine mehrmonatige Debatte über die Zukunft des US-Dollars. Viele Experten glauben, dass der Fiatwährung eine düstere Zukunft bevorsteht. CoinPro berichtete mehrfach über die Prognosen des Krypto-Unternehmers Arthur Hayes.

Hayes argumentiert, dass die Inflation des US-Dollars weiterhin drastisch ansteigt und die Fiatwährung dadurch grosse Teile ihrer Kaufkraft einbüsst. Bitcoin sei einer der wichtigsten Profiteure und könne deshalb in nur wenigen Jahren auf einen Kurs von einer Million US-Dollar steigen.

Zuletzt sorgte der US-amerikanische Investor Ray Dalio für Aufsehen. Dalio befürchtet den Niedergang des US-Dollars, sollten die Vereinigten Staaten von Amerika durch den Irankrieg die Kontrolle über den Ölhandel im Nahen Osten verlieren.

Derlei Entwicklungen könnten dem Bitcoin zusätzlich in die Karten spielen und den Aufstieg der Kryptowährung beschleunigen. Armstrongs Einschätzung, die US-Zentralbank FED werde gut auf die neue Konkurrenz reagieren, stellt ein Novum dar.

Armstrongs Erwartung – dass die explodierenden Schulden der USA eine Zügelung der Ausgaben verursachen – trifft unter seinen Lesern auf deutlichen Widerstand. Viele Krypto-Enthusiasten äussern sich skeptisch.

Ein systemisches Problem des US-Dollars bleibt weiterhin bestehen: das nötige Vertrauen. Fiatwährungen können durch ihre Herausgeber massiv manipuliert werden. Kryptowährungen funktionieren vertrauenslos und nach vorab festgelegten Regeln. Diese Eigenschaften spielen für die Entscheidung vieler Nutzer eine wichtige Rolle.

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